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Stromnetz Notausschalter für die Energiewende

 ·  Ökostrom verlangt nach Gleichstromtrassen - bisher ließen sich allerdings nur Punkt-zu-Punkt Verbindungen realisieren. Mit einem neuen Schalter sind jetzt auch großflächige Netze möglich.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (23)

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Volker Kraft

Gleichstrom

Und was ist mit den ganzen Wechselstrombasierten Maschinen und Geräten? Soll jetzt in jedem Haushalt eine Doppelversorgung mit Gleich- und Wechselstrom eingerichtet werden? Oder alles auf Wechselrichter umgestellt werden? Und was soll der ganze Spass dann kosten?Ich kann mir das alles nicht richtig vorstellen.

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Christian Bock

Investitionskosten von HGÜ-Leitungen

Hallo Herr Küffner,

wie kommen Sie zu der Aussage:
"Zudem liegen die Investitionskosten von HGÜ-Leitungen unter denen für klassische Wechselstromhöchstspannungstrassen, speziell dann, wenn die Entfernungen wie auch die zu übertragenden Leistungen vergleichsweise groß sind."

Wo mit können Sie Ihre Aussage Beweisen?
Bzw. könntne Sie die Beträge oder auch Quellen nennen?

Vielen Dank im Voraus.
Grüße
Bock

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Mark Möschl
Mark Möschl (Cimpoler) - 27.11.2012 10:32 Uhr

Weltverändernd !

Es gibt Erfindungen die mancher garnicht so sehr wahrnimmt, die aber die Welt für alle sehr wahrnehmbar verändern, und dieser unscheinbare Hochleistungsgleichstromschalter ist so eine Erfindung.
Genau darauf hat die Energiewende gewartet, jetzt können von den Trassen ausgehend vielfältige Anlagen zur Stromspeicherung beliefert werden, und wiederum von vielen Stellen der dezentralisierten regenerativen Stromerzeugung eine Zuleitung zur Trasse gezogen werden. Jetzt kann es losgehen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.11.2012 07:40 Uhr
Volker Kraft

"Jetzt kann es losgehen"?

Verstehe ich Sie richtig, dass Sie ein komplettes zweites Stromnetz bis in jeden Haushalt aufbauen wollen? Oder wollen Sie den Wechselstrom dafür abschaffen? Dann sagen Sie mir bitte rechtzeitig den Abschalttermin des Wechselstromnetzes, damit ich mir die erforderlichen Geräte und Maschinen anschaffen und dafür schonmal mit dem Ansparen anfangen kann.

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Sebastian Bothe

Um dort die auf Gleichstrom angewiesenen Geräte wie LED-Lampen, Router, Computer und Tuner...

wie die dazugehörenden Verstärker - zu versorgen.

Der Vorteil: Auf die heute benötigten Vorschaltgeräte könnte so verzichtet werden.

Beispiel gefällig?
Versorgungsspannung im Netz: 220 V DC
Betriebsspannung einzelner Geräte:
LED Lampe - 3,7 V DC
Router - 7,4 V DC
Computer/Laptop - 19,8 V
Tuner - 12,0 V
Netbook - 14,5 V
Mobiltelefon - 3,8 V

Und wer jetzt noch weiterhin der Meinung ist, dank Gleichstrom in der Leitung könnte man auf Vorschaltgeräte (Netzgeräte) verzichten, der wird sehr schnell feststellen, dass dies schon an den unterschiedlich benötigten Netzspannungen der Geräte scheitert...

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 24.11.2012 19:16 Uhr

Verlustlose Strom Übertragung gibt es nicht das weiß jeder.

Grundsätzlich gilt die Grundformel Uv = 2x Länge der Leitung mal I Strom durch Kapa mal Querschnitt des Leiters.
Für Drehstrom gilt der Verkettungsfaktor.

Dass aber insgesamt die Verluste sehr viel geringer sind . Das aber ist nicht das wirklich wichtige.

Die 20% Verlust ist eine falsche Betrachtung weil der Verlust immer von der Stromdichte bei der Übertragung fließt abhängt. Eine Teillast bei größerem Durchmesser heißt geringe Verluste.

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Horst lauterbach
Horst lauterbach (ash26e) - 24.11.2012 19:08 Uhr

Es stellt sich nicht nur die Frage, welcher Strom damit tranportiert werden soll,

sondern was dieses Gefasel von Stromspeichrei soll! PV hat 8% und WKW`s haben 16% Nettoleistung. Also wo soll dder Strom herkommen, den all die Phantasten hier und in anderen Foren speichern möchten. Mander und Weiber : zerbrecht Euch nicht den Kopf über die Größe der "Stromspeicher" solange Ihr keinen Strom zum "speichern" habt. Überschlagsmäßig kann man von 50 % Verlust beim "speichern " ausgehen.
Milchmädchenrechnung bei PV: Um die jetzt installierte PVLeistung zu "speichern" und wieder abzurufen müßte das 25 fache an PVpaneelen aufgestellt werden. Allein diese Zahlen verdeutlichen doch schon den Wahnsinn der Energiewende.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.11.2012 22:21 Uhr
Horst lauterbach
Horst lauterbach (ash26e) - 28.11.2012 22:21 Uhr

Ich weis

aber was soll Ihr Gefasel als Antwort ! Und welcher Oberflächler hat die empfohlen?

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 25.11.2012 11:15 Uhr

Dies ist in der Tat eine gute Frage Herr Lauterbach

Wären unsere Nord-Südnetze leistungsfähiger, könnte man den erzeugten Ökostrom derzeit zu 100% simmultan verbrauchen. Ein Strom-Überschuss gibt es erst wenn noch mehr Wind- und Solarparks gebaut werden. Das Potential an Land bei Windparks erreicht bald seine Toleranzgrenze. Bei der Solarenergie auf privaten Hausdachern ist sicher noch Potential, weil hier der Strom vor Ort verbraucht werden kann, besonders wenn sich die lokale Speicherung über preiswerte Akkus weiterentwickelt. Für Solarparks sehe ich kaum noch Chancen, denn die Förderung fällt von Monat zu Monat. Derzeit brauchen wir in der Tat keine Speicher für Ökostrom denn 75% unsere verbrauchten Energie werden noch konventionell erzeugt. Dieser Kraftwerkspark wird auch noch lange bestehen bleiben. Das Speicherproblem das noch nicht besteht ist auch technisch noch ungelöst, denn Pumpspeicherwerke sind mit 80% Wirkungsgrad zwar gut aber deren Ausbaukapazität ist extrem begrenzt.

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Heiko Gebhardt

Wiesieht der Gleichstromschalter aus?

"Möglich mache das ein geschicktes Zusammenspiel aus Leistungselektronik und schneller Mechanik."
war die ausführlichste Beschreibung, die man derzeit als Unbeteiligter finden kann, aber dennoch etwas dünn. Das sollte auch jedem Laien auffallen.
Wie wurde der Schalter denn getestet? Wie sehen die Testvorschriften aus? Wieviele Schaltspiele kann der Schalter?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.11.2012 21:26 Uhr
Anton Paschke

Gleichstrom Schalter

Trick 1 ist den Lichtbogen mit Druckluft wegblasen.
Trick 2 Wechselspannung aufaddieren und genau dann schalten, wenn die Spannung bei Null ist. Mich erstaunt nur, dass ABB jetzt behauptet es sei neu. Meines Wissens hat ABB solche Schalter schon vor 10 Jahren verkauft.

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Hans-Ulrich Pietz

Auch eim Gleichstromnetz hat Verluste: . Bei einer HVDC-Leitung betragen die Ohmschen-Verluste bei

400 kV, 2,1 GW allein auch schon 20,4% pro 1000 km. Davon sind 2000 km erforderlich. (Beim 380kV-Drehstromnetz wären es bei 1,7 GW, 38%/1000km, zusätzl. erforderlich 1000km)
. Hinzu kommen beim Gleichstrom: ein hoher Blindleistungsbedarf, die Oberschwingungskompensation und ein hoher Platzbedarf für die Konverterstationen.
. Auch die Konverterstationen arbeiten mit Verlusten, die >1% liegen. Diese müssen dann für die das Drehstromnetz die erforderliche Blindleistung bereitstellen. Ohne einen Phasenwinkel von cos.phi= 0,8-0,9 würde beispielsweise kein Drehstrom Elektromotor laufen.
Schön, daß wir uns zwei unabhängige Netze und zwei unabhabhängige Stromerzeugungskapazitäten leisten können. Darin sind wir nun Spitze, darauf ist noch niemand in der Welt gekommen.

Ohne Wind- und PV müsten wir kein zweites Netz errichten. Schön, dass wir uns eine doppelte Erzeugerkapazität und ein zweites Netz leisten können. Das ist Spitze!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.11.2012 19:24 Uhr
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 24.11.2012 19:24 Uhr

Ja wenn wir funktionierende sichere AKWs abschalten und verschrotten können

dann ist es doch kein Problem für unsere Politiker ?

Deutscher Wahnsinn ob wir das durchhalten ist hier nicht das Thema.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 24.11.2012 17:10 Uhr

Ich weiß sehr wohlum was es geht , denn es ist meine Disziplien.

Noch gibt es nichts was unsere Versorgung sichern kann außer konventionelle thermische Kraftwerke.
Noch mach HGÜ keinen Sinn weil Fernübertragung von A nach B das Gegenteil davon ist was dezentrale Stromproduktion braucht.

Weder heute noch in 100 Jahren wird es in Deutschland ausreichende Speicher auf der Basis von Wasserkraft geben. Geografisch gibt es in Deutschland nicht so großen Speicher.

Wenn aber tatsächlich irgend wann Gleichstrom fast an jedem Ort eingespeist werden und natürlich auch umgekehrt, dann ist eine Kombination in Europa möglich.

Große Speicher in Norwegen / Österreich / Schweiz könnten dann über HGÜ immer zur Verfügung stehen weil dann nämlich Stromautobahnen auch auf große Reserven zurückgreifen könnten. Ja auch das bedarf einer wahnsinnigen Technik und ob es jemals in Europa solche Kraftwerke wie in Indien oder China geben kann ist eine andere Frage.

Aber HGÜ wäre eben Autobahn mit Auffahrt und Abfahrt. Das ist es was ich lobte.

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Helmut Erb
Helmut Erb (HelmutErb) - 24.11.2012 17:09 Uhr

Der Wind schaltet ab.

In diesen Stunden erreichen die 23000 deutschen Windturbinen rund ein Prozent ihrer Nennleistung. Es ist also wirklich der ideale Moment, um sich über Stromautobahnen Gedanken zu machen, die in die west- und süddeutschen Verbrauchszentren führen.

Entgegen der politisch unterstützten Propaganda gilt für Windräder immer noch die alte Bauernregel „Kein Wind, kein Strom“. Und nachts keine Sonne.

Es ist deshalb höchste Zeit, diese Energiewende abzuschalten. Endgültig.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.11.2012 07:32 Uhr
Volker Kraft

Herr Adam,

was Sie zutreffenderweise eine Binsenweisheit nennen, scheint nur leider in weiten Kreisen der Ökoglaubensgemeinde noch nicht angekommen zu sein. Und deswegen wollen diese Glaubensbrüder ja auch ums Verrecken nicht über die windstille Nacht reden. Das ist ein Tabuthema, und deshalb ist es korrekt, immer wieder an diese vermaledeite Situation zu erinnern.

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Michael Adam
Michael Adam (MACHE174) - 26.11.2012 11:13 Uhr

Jedes moderne Windrad in Deutschland liefert im Jahresdurchschnitt

ca. 20 % seiner Nennleistung. Dass es unabhängig davon Zeiten gibt, in denen kein oder nur wenig Wind weht, ist eine Binsenweisheit (ebenso wie die Feststellung, dass die Sonne nachts nicht scheint), die zur Konsequenz hat, dass die EE nur in Verbindung mit ausreichend großen Speicherkapazitäten eine autarke, zuverlässige und grundlastfähige Stromversorgung sicherstellen können. Pumpspeicherseen sind dafür aufgrund der hiesigen topologischen Gegebenheiten und auch aus ökologischer Sicht keine akzeptable Lösung. Das auf einem Temperaturunterschied in mit Kies gefüllten Silos bestehende System der britischen Firma Isentropic Inc. ist dagegen auf dem besten Weg, in ein paar Jahren zur kostengünstigen, effizienten und umweltfreundlichen Standardlösung für die Speicherung von EE-Strom zu werden. Wohl dem Land, dessen Ingenieure die Energiewende mitgestalten, anstatt ausgemusterten Alttechnologien hinterherzutrauern.

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Lutz Wendorff

Welchen Strom will man denn transportieren?

Die Windanlagen von Baden-Wuerttemberg haben in diesem Jahr bis Mitte November nur 4,66% ihrer Nennleistung gebracht. Aber alle Anlagen werden dimensioniert fuer 100%. Die Windanlagen im Norden Deutschlands bringen etwa 1/6 ihrer Nennleistung. Wenn 6 grosse Leitungstrassen durch Wald und Feld die Natur verschandeln, haengen im Mittel 5 davon ohne Strom herum. Soll das ein Denkmal der Hohlkoepfigkeit sein?

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 24.11.2012 14:33 Uhr

Tesla und Westinghouse gegen Edison

Gleichstrom für Überlandleitungen in der Langstrecke über 400 km sowie Seekabel über 20 km okay. Für die Gebäudeinstallation eher ein kostspieliger technischer Overkill ohne Nutzen. Nur um die Effizienz zu steigern? Es geht nur um wenige %. Die Kosten eines parallelen Netzes sind enorm. Ökostrom heißt einmal viel zu viel Strom zu haben und machmal zu wenig. Was bringt es wenn wir in Stunden des zu wenig die Effizienz um wenige % verbessern. Wind und Sonne schreiben angeblich keine Rechnung. Der Strom ist kostenlos. Wozu dann noch Geld für weitere Verlustvermeidung im Bereich zwischen 1 und 3% ausgeben. Wenn wir nur 10% der Kosten paralleler Gleichstromnetze in mehr Energieerzeugung stecken, ist diese abstruse Effizienzdiskussion obsolet. Strom kostet an der Börse zwischen 3 und 5 Cent. Die Differenz zum Haushaltspreis von 27 Cent sind Steuern, Abgaben, Vertrieb und Leitungskosten. Es ist also unsinnig Strom zu sparen, denn die Leitungen und ihre Erhaltung sind längst teurer.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 24.11.2012 13:17 Uhr

Eine großartige Entwicklung , wenn das dann in etwa 20 Jahren als Standard

Standard zu vertretbaren Preisen eingesetzt werden kann dann wäre wirklich die Energiewende zu schaffen.

Weil genau dann ließe sich viele Speicherkraftwerke in Europa so einigermaßen Verlustarm in das HGÜ Netz einspeisen und immer nur dann abrufen wenn Wind und Sonne nicht ausreichend Strom liefern.

Dann kann tatsächlich der Strom vom Bauernhof Das Bank oder Hotelhochhaus in Hamburg oder Frankfurt versorgen.

Nur dann wird wohl sehr bald das Interesse an Mini Stromspeicher wie Elektroauto gegen Null tendieren.

Ja das Elektroauto wird wie das Elektrofahrrad sicher weiter entwickelt aber eben nur Verbraucher sein.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.11.2012 07:49 Uhr
Volker Kraft

Pumpspeicherwerk Atdorf

Exakt getroffen, Herr Sax. Ich hatte letztes Jahr Gelegenheit, aus der Nähe zu beobachten, wie der Widerstand gegen das Projekt in Atdorf organisiert wurde. Von wem? BUND und GRÜNE waren die fanatischen Wortführer! Und die Argumente hätten Sie mal hören müssen: Pumpspeicherwerke? Wofür das denn, brauchen wir doch gar nicht. Jeder hat doch bald sein eigenes Windrad + PV-Modul auf dem Dach, das reicht doch aus.

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 24.11.2012 14:50 Uhr

Nicht so optimistisch Frau Gruber

HGÜ-Leitungen rechnen sich nur ab 400 km in der Langstrecke. Die allermeisten Verbindungen zwischen Erzeugung und Verbrauchern sind deutlich kürzer. Das Problem liegt nicht an der Netzanbindung sondern an der Speicherkapazität. Die Pumpspeicherwerke von denen sie so begeistert sind gibt es nicht in der Leistungsfähigkeit wie wir sie bräuchten. Wir müssten etwa 10000 Gigawattstunden über einen Zeitraum von 3 Wochen speichern können. Das größte deutsche Pumpspeicherwerk ist Goldisthal in Thüringen. Es liefert 1,2 Gigawatt für 8 Stunden also eine Strommenge von 10 Gigawattstunden. Das wären also 1000 Pumpspeicherwerke wie Goldisthal oder anders gesagt 2 mal der Bodensee als Ober- und Untersee mit 300 m Höhendifferenz. Die wird uns keiner bauen, weder in den Alpenländern noch in Norwegen und am wenigsten in Deutschland bei unseren Wutbürgern. Googeln sie mal Pumpspeicherwerk Atdorf im Hotzenwald.

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Dr. Michael Menzel

Ein Fehler:

"Der Vorteil: Auf die heute benötigten Vorschaltgeräte könnte so verzichtet werden. In jedem Gebäude wäre dann nur noch ein zentraler Gleichrichter erforderlich."

Nein, wenn ein externes Gleichstromnetz eingerichtet würde, dann wäre in den Häusern nur noch ein zentraler WECHSELRICHTER erfprderlich, weil sicher nicht alle großen Haushaltsgeräte auf Gleichstrom umgebaut hergestellt würden.

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Jahrgang 1947, Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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