So langsam beginnen sie wieder, die Sommerferien. Und schon tauchen sie auf, die gutgemeinten Ratschläge, wie das Eigenheim am besten vor unliebsamen Besuchern geschützt werden kann, während man sich an südlichen Stränden die Sonne auf den Pelz brennen lässt. Bei steigenden Strompreisen und einem wachsenden Umweltbewusstsein der Bundesbürger haben sich zu den Einbruch-Vermeidungs-Ratschlägen längst auch Spartipps gesellt, wie man während des Urlaubs den heimischen Kilowattstundenzähler einbremsen kann.
So wird geraten, bei einem Rundgang durchs Haus nach Stromfressern Ausschau zu halten. Fernsehgerät, DVD-Player und Stereoanlagen möge man am besten komplett vom Netz trennen, da sie auch dann Strom saugen, wenn sie im vielbeschworenen Stand-by-Modus ausharren. Auch alle auf Netzteile (Trafos) angewiesenen Apparate wie Niedervoltleuchten und die Ladegeräte von (elektrischen) Zahnbürsten möge man ziehen. Den Kühlschrank und die Tiefkühltruhe soll man vor dem Urlaub leeren und ihnen eine sommerliche Verschnaufpause gönnen. Ein zweischneidiger Rat. Denn hat man an den Tagen vor dem Urlaub all die gekühlten Vorräte hektisch aufgegessen, reichen die angepeilten 14 Tage nicht aus, die Zusatzkalorien wieder loszuwerden.