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Skifahren Vom Brettern

 ·  Profis bereitet das „hohe Grundtempo“ auf der Skipiste Sorge. Die Pisten sind bestens präpariert, viele sauschnell unterwegs. Der Helm täuscht Sicherheit vor.

Artikel Lesermeinungen (3)
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Nikolaus Neininger

Was im modernen Auto eifrig beworben wird...

...muß man doch auf der Piste erst recht haben!
Bloß keinen facebook-Post verpassen - und im Rettungsschlitten noch die aktuelle Statusmeldung absetzen: "Mi hots grad naghaut - mei war des a Gaudi!"
Daß Schutzausrüstung und erleichterte Handhabung bei Normalmenschen ohne entsprechendes Training zu einer höheren Risikobereitschaft führen, ist auch schon lange bekannt, wird aber natürlich von den Herstellern gerne schamhaft verschwiegen.

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Stefan Kugl
Stefan Kugl (Kugll) - 12.12.2012 18:02 Uhr

Rekordjagd

Der ganze Zirkus ist darauf aus, mehr Kitzel zu liefern. Sicher, das Material macht es mit. Aber in der Tendenz sind die Hänge sehr schnell angelegt. Der Gast verlangt einerseits nach der Weltcup-Piste um sie zu 90 gebremst zu befahren.
Im Kern ist es wie beim Autofahren: Top-Speed sagt gar nichts - solange nichts passiert.
Spannend wird es erst, wenn auf etwas Unvorhergesehenes reagiert werden muss. Und da müssen die meisten dann passen. Hinzu kommt noch die Trinkerei ……
Und leider ist es ja auch nicht so, dass nur Deppen etwas passiert, auch sehr gute Skifahrer fahren immer mal wieder zu risikoreich

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Daniel J Hahn
Daniel J Hahn (137) - 12.12.2012 11:18 Uhr

Grundprobleme für die Sicherheit beim Skifahren.

1. Alkohol, 2. hohes Tempo, 3. Rücksichtslosigkeit, 4. kaum Kontrollen oder Ahndung von Verstößen, 5. Helme und Protektoren. Als ich als 3jähriger das Skifahren lernte, gab es noch Seilzugbindungen und Lederschuhe; Skilifte nur in den große Wintersportgebieten. Aufgrund des hogen technischen ANspruchs an den Skiläufer fuhr man vorausschauend und eher bedächtig. Alkohol gabe es am Abend oder vielleicht ein Bier oder Glühwein zum Mittag. Was sich aber heute in den Skigebiten an den Hütten abspielt ist im Straßenverkehr zurecht verboten und sollte auch auf der Skipiste unterbunden werden. Hinzu kommt das rücksichtslose gerase, Vorbeifahrten im Zentimeterabstand an Langsameren, etc. Niemand kann die Bewegungen des Vordermannes zu 100% vorhersehen.Trotz weiter steigender Ticketpreise tuen die Skigebiete wenig, umd das sinnlose Gesaufe in die Schirmbars und Hütten einzuschränken und die FIS-Regeln durchzusetzen. Helme und Protektoren erhöhen die Risikobereitschaft und das Verletzungsrisiko.

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12.12.2012, 06:00 Uhr

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