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RIM : Alles andere als tot

Die Argumente der IT gegen das iPhone und für den Blackberry sind nicht von der Hand zu weisen. Doch RIM schafft es nicht, die Vorzüge seiner Technik an die Öffentlichkeit zu bringen.

          Blackberry-Hersteller Rim steckt tief in der Krise, macht Verlust, verliert Marktanteile - und feuert einige Manager. „Rim ist tot“, meinten in der vergangenen Woche nicht wenige Journalisten. Mit einer markanten Schlagzeile kann man sich leicht profilieren. Aber so einfach ist die Sache nicht. Zugegeben, viele Großunternehmen wechseln derzeit vom Blackberry zum iPhone. Es ist das schickere Gerät, die Anwender verlangen danach, die Geschäftsführer sowieso, und dann knickt irgendwann auch die IT-Abteilung ein. Man will ja nicht als ewiger „Bedenkenträger“ dastehen.

          Die Argumente der IT gegen das iPhone und für den Blackberry sind jedoch nicht von der Hand zu weisen. Denn das Blackberry-System für Unternehmenskunden (Blackberry Enterprise Service) ist im Unterschied zu gängigen Smartphone-Systemen abhörsicher. Ohne Zweifel. Nicht einmal der Hersteller Rim hat Zugriff auf die E-Mails dieser Nutzer. Anders sieht es übrigens beim Blackberry Internet Service für Privatkunden aus. Hier werden Nachrichten von öffentlichen Mail-Servern abgeholt, es gibt keine Verschlüsselung der einzelnen Nachrichten, nur die Übertragungswege sind geschützt. Kurzum: Im Business-Bereich hat Rim mit seiner aufwendigen Sicherheitsarchitektur nahezu ein Alleinstellungsmerkmal. Und zugleich ein Kommunikationsproblem. Denn die Kanadier schaffen es einfach nicht, die Vorzüge ihrer Technik an die Öffentlichkeit zu bringen.

          Michael Spehr

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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          Quelle: F.A.S.

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