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Richtig lüften Schimmelgefahr

23.02.2012 ·  Bis zu viermal am Tag müssen die Fenster für einige Minuten vollständig aufgerissen werden. Oder man sorgt für Durchzug. Beide Strategien helfen, ein wunderbar behagliches Wohnklima herzustellen.

Von Georg Küffner
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Die einfachen Dinge im Leben führen häufig zu den am lebhaftesten geführten Diskussionen. Der Grund, jeder kann mitreden, was beim Abwägen der Strategien raus aus der Staatsschuldenkrise schon schwerer fällt: So wird gerne darüber gestritten, wie man ein Haus oder eine Wohnung sinnvollerweise lüftet, damit weder die Bewohnen, noch die Möbel oder gar die Bausubstanz Schaden nehmen. Wer aus notorischem Geiz meint, im Winter seine Schlafstube nicht heizen zu müssen beziehungsweise die teuer erzeugte Wärme durch seltenes Öffnen der Fenster im Haus möglichst lange einsperren zu können, der läuft Gefahr, sich Schimmelpilze einzufangen, die hässliche und zudem gesundheitsschädliche Flecken entstehen lassen.

Verantwortlich dafür sind die von einem durchschnittlichen Vierpersonenhaushalt an einem Tag ausgeschwitzten oder während des Kochens mit dem Dampf des Nudelwassers an die Raumluft abgegebenen zwölf Liter Feuchtigkeit. Damit die sich nicht niederschlägt, dürfen speziell die Zimmerecken und die Wand hinterm Kleiderschrank nicht zu kalt sein. Zudem muss man ordentlich lüften. Damit nicht zu viel Energie "verloren" geht", sollte man die große Lösung wählen und sich nicht für das Gekippthalten der Fenster entscheiden. Bis zu viermal am Tag müssen die Fenster für einige Minuten vollständig aufgerissen (Stoßlüften) werden. Oder man sorgt für Durchzug. Beide Strategien helfen, ein wunderbar behagliches Wohnklima herzustellen.

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Jahrgang 1947, Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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