31.05.2012 · Fünfmal „Sehr gut mit Sternchen“, um nicht zu sagen: exzellent. Diese fünf Räder für die Reise mit Sack und Pack rollen alle in der obersten Liga - preislich ebenso wie qualitativ. Unter ihnen einen „Testsieger“ küren zu wollen, wäre schlicht Unsinn.
Von Hans-Heinrich PardeyRichtlinien für Lesermeinungen
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Das ist auch noch das Papelagi, aber ein Slooping-Rahmen in RH 59 ist
gefährlich. Mit einem Stahlrahmen mit klassischer Diamantbauart ist
man auch auf Schotterpisten und auf Teerfleckenstrecken gut aufgehoben.
Diese knüppelharten Alurahmen sind da zweite Wahl, eine ansich
unnütze Federung braucht man dann schon.
Außerdem suchen Kundige zuerst den Rahmen aus, den Rest kann man
montieren lassen.
Ein Fahrrad ist kein Auto, das es nur komplett gibt, alles ist austauschbar.
Ich habe einen Patria-Racer alles dran, schnell auf Asphalt, und federt
von Haus aus(Stahlbau). Mein Liebling ist ein Raleigh BJ 1984, Reynolds
653, mit Schutzblechösen dieses Rad(Rennrahmen) ist auf schlechten
Straßen ein Traum. damit war ich auch schon auf dem Spitzstein
mit Crossreifen, da haben die Mountainbiker schon geschaut.
Die abgebildeten Böcke kämen mir nie ins Haus!
Auf Asphalt, Stahlrahmen, mehr als 500 Euro ...
So viele hochqualifizierte Kommentare auf einem Haufen - Respekt ;-)
Die hier gezeigten Räder sind Reiseräder, die eben nicht nur
auf Asphalt bewegt werden sollen. Fahren Sie mal mit einem ungefederten
Rad einen steilen Schotterweg abwärts, dann im Vergleich mit einem
ausgereiften Reisefully wie dem Delite - ein Unterschied wie Tag und
Nacht. Für 500 Euro gibt es kein radreisetaugliches Rad - für
Ausflüge am WE reicht das den meisten (falls Sie das unter Radreise
verstehen OK ;-)).
Ach ja, Stahl. Vorweg, ich mag Stahlrahmen, aber die ganzen Mythen sind
oft echt schwer übertrieben: Direkter, steifer aber dennoch
komfortabel federnd, da werden Dinge die einfach falsch sind mit solchen
kombiniert, die sich ausschließen. Ein Wundermaterial ist Stahl
nicht, aber, gerade fürs Reiserad eine Überlegung wert. Stahl
kann man auf der ganzen Welt reparieren.
Ein Rad mit einem Chrom-Molybdän-Rahmen zu fahren, macht einfach mehr Spass als mit fast allen Alu-Räder. Die Festigkeit, die Direktheit und das unmittelbare Fahrverhalten sind einfach unschlagbar. Kombiniert mit hochwertigen Shimano XL/XT Elementen, entsprechenden Sattelstützen, Bremsen und Lenkvorbau etc. hat man einfach ein gutes Fahrrad. Es muss sich ja nicht ein Jeder so etwas kaufen. Allerdings kann ich aus eigener Erfahrung und auch im Vergleich zu anderen "hochwertigen" Rädern sagen, schade, dass es nur noch wenige Manufakturen gibt, die diesen Aufwand leisten. Gleichfalls schade, dass es im e-bike Bereich ebenfalls nur noch diesen "Alu-Schr...." gibt.
Ein Hype wie bei Digitalkameras
Viele Hobbyfotografen investieren in einen Body der preislichen Oberklasse und tragen diese am Wochenende vor sich her. Die darin enthaltenen Potentiale können/werden nicht ausgenutzt. Und genauso ist es mit dem Radl. Wenn ich 500-600 km im Monat fahre, reicht mir ein Rad für 1000-1500 Euro. Für die Differenz zu den hier vorgestellten fahre ich in den Urlaub. Mein Diamant Montezuma hat vor 12 Jahren ca. 2400 D-Mark gekostet. Ein wunderbarer, handgelöteter Stahlrahmen und Gabel. So ein Rahmen wiegt nicht mehr als ein klobiges Aluteil und hat viel bessere Dämpfungseingenschaften. Eine Federgabel auf Asphalt braucht kein Mensch. Abgesehen von Verschleißteilen (Kette, Bremsen, Zahnräder) vielen keine Reparaturen an. Es muss also kein Rad für 3000-5000 Euro sein. Was man nicht machen sollte: 200-300 Euro NoName Räder aus dem Baumarkt oder ähnlichen Großmärkten. Das ist der Sperrmüll von Morgen.
... dürften die Rahmen aus Gold und handgefräst sein! Preise über 500€ für ein Fahrrad sind reine Geldmacherei und leider gibt es genug Leute, die sich so etwas aufschwatzen lassen.
leider liegen die meisten der vorgestellten Räder jenseits der 3000 Euro nur das Koga scheint noch halbwegs erschwinglich zu sein. Ich verstehe da irgendwie den Sinn des Vergleiches nicht, wenn alle sehr gut mit Sternchen sind und doch preislich so weit auseinander liegen. Im Grunde handelt es sich hierbei doch nur um Werbung.