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Radfahrer : Verstimmungslage

Als ob nach dem ersten Rückzug des Winters der von den Gehsteigen auf die Radwege gekehrte Rollsplit nicht Ärger genug wäre für Radler, werden die Bußgelder für ihre Verkehrsverstöße erhöht.

          Als ob nach dem ersten Rückzug des Winters der von den Gehsteigen auf die Radwege gekehrte Rollsplit nicht Ärger genug wäre für Radler, werden die Bußgelder für ihre Verkehrsverstöße erhöht. „Moderat“, weil die Erhöhung eher einem Inflationsausgleich als einer disziplinierenden Verschärfung gleichkomme, meint dazu sogar der Allgemeine Deutsche-Fahrradclub (ADFC). Und mahnt stattdessen an, auch das Parken von Autos auf Radwegen zu verteuern.

          Praktisch gleichzeitig legt der ADFC unter der Titelzeile „Überwiegend heiter“ seinen Fahrradklimatest 2012 vor. Ein Vergleich dieser fünften Umfrage mit derjenigen von 2005 ergibt aber nicht nur gute Nachrichten wie die, dass Freiburg bei der ersten Teilnahme gleich auf Platz zwei hinter Münster geschossen ist. Oder dass in Karlsruhe das Fahrradklima als weit überdurchschnittlich, in Braunschweig oder Frankfurt als überdurchschnittlich verbessert eingeschätzt wird. Denn die Durchschnittsbewertung hat sich verschlechtert: Die Radfahrer bewerteten ihre Kommunen insgesamt schlechter als vor sieben Jahren. Kein Widerspruch, sondern eine Folge dessen, was ADFC-Bundesvorsitzender Ulrich Syberg so ausgedrückt hat: „Schlechte Bedingungen für den Radverkehr werden nicht mehr als normal und unveränderlich hingenommen. Radfahrer entwickeln ein neues Selbstbewusstsein und fordern ihre Rechte ein.“

          Hans-Heinrich Pardey

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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          Quelle: F.A.Z.

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