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Porsche : Elfmal der Elfer

Seit seiner Enthüllung am 12. September 1963 auf der IAA in Frankfurt - damals noch als Typ 901 - begeistert der Porsche 911 die Freunde des Automobils rund um die Welt.

          Schlägt sein Fahrer die Tür zu, braucht man sich nicht umzudrehen, um zu wissen, welches Auto da gleich vom Hof fährt. Biegen die ersten Schallwellen um die Ecke, noch bevor das Gefährt hinterherkommt, braucht man nicht hinzuschauen, um zu wissen, welches Auto da gleich heranfährt. Erblickt man einen, egal welchen Baujahrs, weiß jedes Kind sofort: Das ist ein Porsche 911.

          Seit seiner Enthüllung am 12. September 1963 auf der IAA in Frankfurt - damals noch als Typ 901 - begeistert er die Freunde des Automobils rund um die Welt. Seit nunmehr fast fünfzig Jahren ist der 911 ein 911. Der Geruch im Innenraum, die Nähte der Polster, die fünf Rundinstrumente im Cockpit, das Zündschloss links vom Lenkrad, diese Intimität für zwei Menschen, der Sechszylinder im Heck, das sind die Besonderheiten, die einen 911 zum Faszinosum machen und die Porsche neben allem technischen Fortschritt bis in die jüngste, die siebte Modellgeneration hinein mit Bedacht und Können pflegt.

          Dabei waren die Anfänge alles andere als vielversprechend. Die erste Testfahrt im November 1960 hätte fast schon das Aus des ehrgeizigen Projekts bedeutet. Auch die ersten Serienfahrzeuge waren nicht gerade die Gutmütigkeit auf Rädern, doch die Menschen waren und sind vom Elfer fasziniert, ja infiziert.

          Holger  Appel

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

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          Quelle: F.A.Z.

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