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Porsche Boxster III : Der kleine Prinz

Das Verdeck ist jetzt vollelektrisch Bild: Hersteller

Nachdem der 911er im Herbst 2011 ins nächste Leben geschickt worden war, lässt die dritte Generation des Boxster nicht lange auf sich warten: Am 14. April ist Marktpremiere.

          Das Jahr 1996 war ein entscheidendes Jahr für Porsche: Damals hatte der Boxster Premiere, er war der erste neue Sportwagen aus Zuffenhausen seit 18 Jahren und gleichzeitig ein Vorbote für den 1997 erneuerten 911er. Viele Bauteile waren gleich, das machte es möglich, den Baby-Elfer für vergleichsweise moderate 76500 Mark anzubieten.

          Frank Boris Schmidt

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Damals gab es 2,5 Liter Hubraum und 150 kW (204 PS). Es war die große Zeit der neuen Roadster (BMW Z3, Mercedes-Benz SLK), der Boxster war (und ist) mit seinem Mittelmotor-Konzept etwas Besonderes. Das Fahrverhalten sei dem damaligen Elfer ebenbürtig, wenn nicht besser, hieß es, und obwohl viele über den kleinen Porsche „für Arme“ spotteten, wurde er ein Erfolg. Als 2005 die zweite Generation ins Feld geschickt wurde, waren schon 160000 Einheiten verkauft. Wegen der hohen Nachfrage wurde der Roadster sogar zeitweise in Finnland bei Valmet montiert.

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          Jeder, der sich einmal hinter das Lenkrad eines Boxster gesetzt hat, wird bestätigen: Er ist ein echter Porsche :

          Und die Kritiker verstummten schnell. Jeder, der sich einmal hinter das Lenkrad eines Boxster gesetzt hat, wird bestätigen: Er ist ein echter Porsche, da gibt es keinen Zweifel. Und er ist vielleicht sogar ein Stück näher dran am alten Geiste von Zuffenhausen als der mittlerweile arg saturiert wirkende und ewige 911er, auch wenn der Boxster inzwischen in den Zulassungszahlen nicht an den Ur-Porsche herankommt. In Deutschland wurden 2011 knapp 6400 Elfer verkauft, aber nur gut 2200 Boxster, und da ist die geschlossene Variante (Cayman, seit 2005) mit inbegriffen.

          Nachdem der 911er im Herbst 2011 ins nächste Leben geschickt worden war, lässt die dritte Generation des Boxster nicht lange auf sich warten: Am 14. April ist Marktpremiere. Nach wie vor sind beide technisch eng verwandt, der Boxster hält als kleiner Prinz aber gehörig Abstand zum großen König 911. Das Verdeck ist jetzt vollelektrisch, der Basismotor hat 2,7 Liter Hubraum statt 2,9 und 195 kW (265 PS). Der Boxster S holt aus 3,4 Liter Hubraum (wie bisher) 232 kW (315 PS). Beide Sechszylinder-Triebwerke (Boxer) sind etwas stärker geworden, der Normverbrauch liegt mit Doppelkupplungsgetriebe (Aufpreis) bei 7,7 oder 8,0 Liter. Die Preise belaufen sich auf 48291 oder 59120 Euro.

          Quelle: F.A.S.

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