09.10.2012 · Mit der neuen Version des Betriebssystem iOS führte Apple auch die App „Passbook“ ein. Steigt das Unternehmen damit in die Welt des mobilen Bezahlens ein?
Von Martin Gropp und Thiemo HeegRichtlinien für Lesermeinungen
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Einseitige Sichtweise. Apple springt zu spät auf den Zug auf.
Dieser Artikel, behandelt das interessante Thema sehr einseitig aus der
Sicht eines Apple Fans.
Wo ist der Hinweis auf das geniale System "touch and travel"
von der DB AG, das nutzt zukünftig NFC? Wo ist der Hinweis dass bei
Android längst eine, sogar deutsche, App existiert zum speichern
seiner Kundenkarten "stocard". Auch seine Bordkarte gibt es
bei LH längst auf dem Handy. Online Tickets und Hotelbuchungen
sind auch ein alter Hut.
Apple versucht jetzt sehr spät ein neues proprietäres i-good
typisches System einzuführen, und boykotiert deshalb bewusst die
NFC Technologie. Man sollte mit Passport, Apple nicht auf den Leim
gehen. I-God will sich nur seinen Umsatzanteil (typisch 30%) sichern,
wenn Tickets oder Buchungen verkauft werden. Schade, dass die FAZ so
unkritisch recherchiert, Oder habe die Autoren gratis i-phones bekommen.
Apple sollte die geniale NFC unterstützen. Das ist aber ein semi
offener Standard den profitgierige Firma Apple nie akzeptieren wird.
Passbook nur auf iPhone und iPod touch, nicht iPad
Wenn im Artikel vom Betriebssystem iOS.6 die Rede ist, heißt das
aber noch lange nicht, daß die Errungenschaften des OS allen
Geräten zu Gute kommen.
Die App "Passbook" gibt es nur für das iPhone (und seinen
kastrierten Zwilling iPod touch), aber nicht für das iPad. Offenbar
ist es für Apple undenkbar, daß man dieses größere
Teil mit sich herumschleppt und in Geschäften oder am Flughafen vorzeigt.
Tablets ignoriert
Vermutlich ist es kein Zufall, dass auch die Deutsche Bahn Tablets
grosszuegig beim mobilen Ticketing uebersieht.
Wenn man also die DB-App auf seinem Tablet installiert, darf man zwar
bezahlen, die Schaffner werden das Ticket aber trotz der identischen
Darstellung nicht akzeptieren.
Dass das absoluter Schwachsinn ist, wird auch durch einen Hinweis in den
AGB nicht ertraeglicher.
Findet sich unter den Lesern (oder Redakteuren) jemand, der mir
erklaeren kann, warum Tablets in Sachen Passbook und mobilem Bezahlen so
stiefmuettlerich behandelt werden?
vom Passbock zum Passport ist es dann auch nicht mehr weit
wie schön das wir einem privatwirtschaftlichen Unternehmen alle unsere Daten anvertrauen dürfen. Ich frage mich wie die Applenutzer reagieren würden wenn der Staat auf die Idee kommen würde all diese Informationen zu wollen.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.10.2012 21:34 UhrNicht anders
schliesslich wird nicht mehr verlangt als jeder Kredit-, EC- und
Kundenkarten-Nutzer schon seit langer Zeit hergibt. Internet-Nutzer
geben bei ihren 'Reisen' weitaus mehr bekannt.
Bestehende Systeme und Apps anderer Telefone sind nicht besser.
ich werde in ein paar Jahrzenten verstorben sein ohne auch nur ein
einziges mal mit dem Handy bezahlt zu haben. Warum ? Weil ich mir nicht
unaufgefordert aus meinem Handy eine kreditkarte machen lasse !!
Aber ich kann ja auch nicht verstehen warum jemand ein Handy kauft aus
dem sich der Akku nicht schnell und einfach herausnehmen lässt, es
sich also niemals kontrollieren lässt wann das Gerät endlich
mal NICHT ständig zu Apple funkt.
Die Leute werden es sicher gaanz toll finden in Zukunft noch viel
abhängiger von dem Ding zu werden. Am besten wäre es man
spritzt den Leuten ein jahrzentelang im Körper verbleibendes Gift
welches sie tötet, wenn sie nicht das Gegenmittel bekommen, welches
von ihrem implanierten iPhone regelmäßig direkt ins Blut
injiziert wird. Die Leute würden es einfach LIEBEN !
ich stimme ihnen voll und ganz zu!
Wobei: Ich nutze mein Apple-Telefon seit ca. 2.5 Jahren und kann keinen
Akku-Kapazitätsverlust feststellen. Ich hätte Ihn aber schon
gerne prophylaktisch ausgetauscht, falls es zum Akku-Lebensende hin ja
ganz schnell gehen sollte.
Ganz abgesehen davon war es meiner Meinung nach evolutionär schon
ein Fehler, das Meer zu verlassen. ;-)
Ohne Zweifel besitzt diese Applikation ein grosses Potential. Ob das
auch abgerufen wird hängt natürlich von den Nutzern /
Unternehmen ab. Aus Entwicklersicht ist es relativ einfach eigeneTickets
zu erstellen und sie, etwa über eine Webseite, zu
veröffentlichen. Zumindest im Augenblick entstehen auch keine
Nutzungskosten. Für den Benutzer, der solche Tickets bislang in
Form einer E-Mail gesendet bekommen hat, entfällt durch den
Lokalitätsansatz der Zwang zur Suche des Tickets. Ausserdem
können Änderungen oder Updates direkt kommuniziert werden.
Allerdings weiss ich nicht genau warum diese Applikation Groupon auf
irgendeine Art konkurrenzieren sollte. Im Gegenteil, Groupon könnte
sie selbst nutzen und damit den eigenen Benutzern einen Mehrwert geben.