23.05.2012 · Dass leistungsfähige Netze und vor allem zahlreiche Großspeicher für das Zwischenlagern des volatil anfallenden Naturstroms gebaut werden müssen, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Nur getan hat sich bisher herzlich wenig.
Von Georg KüffnerRichtlinien für Lesermeinungen
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Bevor man hier weiter sinniert, muss man sich einmal über die
Dimensionen klar werden: Um die Leistung eines kleinen abgeschalteten
Kernkraftwerks (Neckarwestheim 1, 900 MW) für 1 Woche aus Speichern
(z.B. Speicher Glems bei Metzingen, 1 Mio m³ Oberbecken, 1 Mio
m³ Unterbecken, 300 m Höhendifferenz) ersetzen zu können,
benötigt man 300 dieser Riesenspeicher.
Und nach 1 Woche? Benötigt man knapp 10 Tage 800 MW
Überschussleistung (über den weiterhin bestehenden Bedarf
hinaus), um die Speicher wieder zu füllen.
Merke: Erneuerbare volatile Energien wie Wind und Sonne benötigen
immer mehr als 100% Backup-Leistung!
Wie lange will unsere Politik eigentlich noch weiter träumen?
Merke:
Am richtigen Standort ist werde Wind noch Sonne volatil. :-D
Zurzeit bestehen die einzige wirtschaftlichen Speichermöglichkeiten in Pumpspeicherkraftwerken, Speicherwasserkraftwerken und regelbaren Laufwasserkraftwerken. Die Kapazität in Deutschland wird dabei durch Standorte im benachbarten Ausland um ca. 20% auf insgesamt 11 025 Megawatt erweitert. Die technologische Entwicklung weiterer Energiespeichermöglichkeiten wird erst in 4-5 Jahren soweit fortgeschritten sein, um eine Bewertung der Alternativen vornehmen zu können. Generell ist das Know How im Engergiesektor stark interessengebunden. Keine unabhängige Stelle verfügt über sämtliche relevanten Informationen bezüglich des Gesamtsystems. Ständig ändert die erfolgreiche Einführung neuer Technologien das Gesamtszenario. Von der Biokohle bis zu neuen Windkraftwerken, die den stetigen Wind in 300-400 Metern Höhe über Drachen nutzen. BMW baut grad eines. Insofern ist es zu früh zuverlässige Aussagen über die Speichermöglichkeiten, aber auch über den Speicherbedarf zu machen.
Den Speicherbedarf haben diverse Ökoinstitute schon mal mit rund 40
TWh ermittelt. Das ist schlank das 1.000-fache der Kapazität der
vorhandenen Pumpspeicherkraftwerke.
Eine Lösung wäre z.B. die Umwidmung des Bodensees mit 48
km³ zu einem Pumpspeicherkraftwerk. Es wird aber am fehlenden
Oberbecken mit 500 m Höhenunterschied scheitern.
Genauso absurd und unbezahlbar ist die Vision der
Energievernichtungskaskade Wasserstoff.
Die „Energiewende“ bzw. „Zeitalter der EE“ sind
Phantasien energietechnischer Laien und Ideologen und werden an der
Physik und Ökonomie grandios scheitern.
Zeitalter der EE - nur eine Frage der Zeit....
"Die „Energiewende“ bzw. „Zeitalter der EE“
sind Phantasien energietechnischer Laien und Ideologen und werden an der
Physik und Ökonomie grandios scheitern" Woraus wird denn Ihrer
Meinung nach die Menschheit in 200 Jahren ihre Energie beziehen?