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Nordkorea Langstreckenrakete stürzt ins Meer

 ·  Nordkoreas Test einer Langstreckenrakete ist fehlgeschlagen. Pjöngjang bestätigte, dass der Satellit das Weltall nicht erreicht habe. Die Rakete stürzte ins Gelbe Meer. Am Freitag will der UN-Sicherheitsrat zu einer Dringlichkeitssitzung zusammenkommen.

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Inzisor Molar

StuxNet --- The next Generation

Das riecht doch ganz nach StuxNet2.0.
Und ich dachte die hatten noch garkeine USB-Ports in Nordkorea. Dumm gelaufen.

Sollte es sich wirklich herausstellen, dass Computer-Viren effektiver sind wenn es um Abrüstung von Massenvernichtungswaffen geht als alle politischen Vereinbarungen ?

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Christian Schneider

Diktatoren

Ein Diktator der sein Volk durch Propaganda, Folter, Gewalt und Hunger im Würgegriff hält kann nur durch Gewalt gestürzt werden. Um dieses Mittel einzusetzen wird viel zu lange diskutiert. Dies ist die Schwäche der freien Welt.
Lange Warten hat noch nie geholfen. Siehe: die Geschichte unserer Erde

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Christian Rumpf

Nur für Südkorea noch eine Bedrohnung, sonst Lachhaft

Nordkorea könnte höchstens den Norden von Südkorea angreifen und besetzten, dann würde aber bereits die Armee dort zusammen Brechen weil es nicht genug Treibstoff und Munition gibt.
Der Zustand der Armee Nordkoreas ist besten falls auf den Stand der 60 70er Jahre.
Die Moral der Armee dürfte auch im Eimer sein und mehr als ein Status Quo erhalten kann das Regime eh nicht.
Einzige von einer Möglichen Primitiven Atombombe geht noch Gefahr aus, die kann man ja auch per Flugzeug abwerfen.
Die Welt sollte sich über Nordkorea nicht so aufregen, am besten Igonieren und den Zusammenbruch abwarten.

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Michael Scheffler

Herr Dr. Rossburg,

Südkorea hat eher Angst davor, dass das Kim-Regime implodiert, denn dann muss es Millionen von Hungernden versorgen. Daher gibt es immer ein wenig rituelle Aufregung. Der Vorteil der Koreaner ist aber der, dass sie nicht von selchen Freunden wie Deutschland umzingelt sind, die bei einer Wiedervereinigung ihr Schäfchen ins Trockene bringen wollen.

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Axel Schulte

Pervers

Perverses Regime (s. Militärparaden), durchgeknallte Funktionäre (s. Redeverbot für FussballerInnen bei WM in Deutschland), gekaufte Statisten, die wenn das Ausland zuschaut das Volk zeigen sollen (s. Trauerfeiern zum Tode Kim Jong Ils). Das reicht um alles zu verurteilen was dort passiert oder von dort kommt - jedenfalls bis das Land, wie alle Unrechtsstaaten, irgendwann in sich zusammen fällt und das unterdrückte Volk seine Freiheit wieder erhält.

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Roland Magiera

Der Langstreckentest gefällt den Amerikanern in Wahrheit

Denn einerseits besteht kaum eine Gefahr, die könnten so eine Rakete auf dem Weg in die Staaten mehrfach unschädlich machen, was aber noch viel wichtiger ist, Nordkorea gibt langsam ein belastbares Feindbild ab.
Nach dem Irak- und Afghanistan-Krieg gehen die den Amis so langsam aus. Die Terroristen sind zu nebulös, da ist an der Propagandafront kein klarer und nachhaltiger Sieg zu erreichen und kein Land ist noch so blöde, sich mit denen ernsthaft anzulegen, höchstens mal ein paar Sticheleien, aber stets weit unterhalb der Einmarschgrenze.

Aber Kommunisten (besser noch als Islamisten) mit Atomwaffen, da lacht das Militär herzlich und voller Freude und rechnet schon mal die zusätzlichen Mittel durch, die sie dem Steuerzahler für ihre tumben Kriegsspielchen abnehmen können.

Drum auch die Sanktionen, damit das Feindbild erhalten bleibt. Würde man denen die Hand reichen, nehmen die diese am Ende noch an und das geht mal gar nicht.

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Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 13.04.2012 11:44 Uhr

Nordkorea startet eine Rakete und im Iran wird Uran angereichert ... das darf nicht sein!!!

Was ist das hier auf der Welt für ein großer Kindergarten? Wird denn wirklich irgendein Land durch Nordkoreas Raketenbastelei ernsthaft gefährdet? Und bedroht etwa Iran Israel mit 20% angereicherten Uran? Was soll also jetzt die ganze Aufregung? Und selbst wenn eines Tages Nordkorea und Iran waffentechnisch mit dem Westen gleichgezogen haben, so ist das der natürliche Lauf der Dinge. Wie ist den Pakistan, wie Indien an die Atombombe gelangt? Vielleicht sollte man Konflikte lieber am Verhandlungstisch als in irgendeiner militärischen Einsatzzentrale lösen!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.04.2012 12:46 Uhr
Niklas Wick
Niklas Wick (Coyanis) - 13.04.2012 12:46 Uhr

Sichheitsdilemma die Zweite?

Eine Institution, wie es die UN trotz intnationaler Unziemlichkeiten ist, darf ihre Aufgaben und Ziele nicht als rein obligatorisch ansehen, sondern muss auch als internationaler Moderator auftreten, welcher einen internationalen Frieden gewährleistet. Gewiss sind diese Interessen durch die fünf Vetomächte meist partiell und oftmals- wie im Fall Syrien - nicht konsensfähig. Gleichwohl wünschen Sie sich gewiss kein zweites Sichheitsdilemma oder gar internationalen Druck durch Atomwaffen, wo wir uns doch eigentlich einig sind, dass internationale Regeln zumindest brisante Themen wie diese abdecken müssen. Nochmal, die UN wurde damals mit dem Ziel gegründet es niemals zu einem dritten Weltkrieg kommen zu lassen. Atomwaffen haben dieses Potential, daher sind sie zu kontrollieren und koordinieren.

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Frank Wunderlich-Pfeiffer

Die Kalten Krieger kämpfen weiter

Eingelullt in Jahrzehnte der Propaganda (die meine Generation zum Glück nicht anhören musste) die, anders als im Osten, im Westen nie von ihrem Sockel gestoßen und mit der Realität abgeglichen wurde, glaubt man weiter an die gar gräuslichen Ungeheuer die auf den Schlachterfeldern des Kalten Kriegen hausen sollen.

Das vor allem von China beeinflusste Vietnam ist heute als einziges ein stabiles Land. Aber Korea, Afghanistan, Iran, Irak, Naher Osten, Kuba ...alle werden noch immer behandelt wie es in den Geschichtsbüchern steht, zu Zeiten als es noch galt die Rote Gefahr abzuwehren. Als könnte die Sovietunion jederzeit Atomraketen auf Kuba stationieren, wird das Land noch heute Isoliert. Nicht nur in, sondern auch über, Nordkorea nimmt die Propaganda immer absonderlichere Züge an.

Wie bitte, konnte es vor einigen Jahren zu Inflation und einem Zusammenbruch der Märkte in Nordkorea kommen, wenn dort angeblich immernoch ein ewig gestriges System herrscht? Woher kommen 1mio UMTS Anschlüsse?

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Michael Scheffler

Ich habe vor ein paar Tagen hier im Forum prophezeit,

dass diese - nennen wir sie mal - Rakete nach wenigen Kilometern vom Himmel fällt. Wo ist das Problem?

Das Problem dieses Landes sind der Hunger und seine KZs. Und wer sich um die Menschenrechte kümmern würde, würde hier mal ansetzen und nicht ständig vergleichsweise weniger schlimme Regims im nahen und mittleren Osten destabilieisren.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.04.2012 15:25 Uhr
otto sundt
otto sundt (drto) - 13.04.2012 15:25 Uhr

Weniger schlimme Regime?

Der Hunger und die Folter- und Zwangsarbeitslager in Nordkorea stehen direkt im Zusammenhang mit dem Drang der Kims zur Atombombe. Das ist durchaus vergleichbar mit den über 20 Mill. Hungertoten die für Mao Tse Tungs Atombombe sterben mussten. In Pakistan, einem anderen Atomstaat ist die tägliche Kalorienzufuhr für alle Einwohner, vom Kleinkind bis zum Greis ebenfalls unbefriedigend und der Iran befindet sich auf dem besten Weg dorthin. Dafür hat der Iran, so wie andere "weniger schlimme Regims" einen gewaltigen Überschuss an Jugendlichen unter 18 Jahren, denen gewiss eine Karriere als militante"Geistliche" oder als Aufseher oder Insassen von Zwangsarbeitslagern offensteht.

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Siegfried Kellner

Wer den Schaden hat, der braucht für den Spott nicht sorgen.

Das nordkoreanische Problem heißt "HUNGER". Irgendwann wird dieser Staat genauso zerfallen wie die ehem. DDR. Man kann ein Volk nicht auf Dauer unter der Knute der Diktatur halten und hungern lassen. Somit wird sich auch das militärische Prestigegehabe von selbst erledigen.

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Philip Tory
Philip Tory (ecb017) - 13.04.2012 10:24 Uhr

Welche Konsequenzen

Der Fall Nordkorea zeigt, dass man nachdenken beginnen sollte, eine andere Antwort zu geben als nur eine wörtliche Verurteilung, die kaum dazu beitragen wird, diese Wahnsinnigen zur Umkehr zu bewegen.

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Ronald Schlimm
Ronald Schlimm (ronslim) - 13.04.2012 09:56 Uhr

Welche Konsequenzen

In der Unterzeile des Titels heißt es: "Konsequenzen muß das Land trotzdem fürchten". Im Text ist davon keine Rede mehr. Welche Konsequenzen denn auch? Seit Ende des Koreakrieges vor Rund 60 Jahren war immer wieder davon die Rede, aber Konsequenzen, die die Machthaber getroffen haben gab es nie und wird es weiterhin nicht geben - davorsteht China. Das Volk wirdwohl den Gürtel noch etwas enger schnallen müssen - Übung darin hat es ja.

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Frank Wunderlich-Pfeiffer

Mit dem Süden gleichgezogen

Damit hat Nordkorea jetzt mit dem Süden gleichgezogen. Der hat mit Unterstützung russischer Technik, unter Bruch der exakt gleichen Verträge wie Nordkorea, ein eigenes Weltraumprogramm aufgesetzt, selbstverständlich ohne Proteste und Androhung von Sanktionen. Die russische Erststufe der südkoreanischen "Naro-1" ist allerdings auch das einzige, das bisher bei deren Flügen fehlerfrei funktionierte.

Es ist schade, dass man immernoch Nordkorea behandelt als würde es nicht von Menschen bewohnt, sondern von einer außerirdischen Rasse für die menschliche Maßstäbe nicht angelegt werden müssten und alles nur noch auf Militärisches Drohpotential heruntergebrochen wird. Als hätte man es mit einem schlechten Kinofilm zu tun und nicht mit Menschen.

In der Zwischenzeit darf sich die USA weiter jeden Monat mit neuen Waffen brüsten, was selbstverständlich keinerlei Provokation ist. Wen stört es schon, wenn die USA jeden Ort der Welt jederzeit in 60min Angreifen und vernichten können wollen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.04.2012 16:31 Uhr
Lothar Wölfel

Herr Wunderlich, Sie tuen so, als ob es zwischen Nord- und Südkorea oder

zwischen Nordkorea und den USA keinen Unterschied gäbe. Den gibt es: Demokratie und Menschenrechte, Gut und Böse.

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