30.03.2012 · In Deutschland und in Europa tummelt sich der E-Nissan mitten in der Kompaktklasse. Die Reichweite und das Laden bleiben die Nachteile des Nissan Leaf. Eine erste Probefahrt.
Von Boris SchmidtRichtlinien für Lesermeinungen
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Mehr als ein Einkaufswagen für eine "grüne" Witwe
ist das nicht.
Ein Luxusprodukt, ein Dritt-, oder Viertwagen, für Herbst und Frühling.
Wer braucht/kauft so etwas?
Der Leaf zeigt, dass Deutschland hinterherhinkt!
Der Leaf ist ein tolles Auto - gerade für Pendler mit maximal 80km
Anfahrweg (mit Lademöglichkeit auf der Arbeit dürfen es dann
auch 160km sein. Dann fährt man auch deutlich mehr als die
durchschnittlichen 15.000km im Jahr, bei der eine Amortisation
schwierig wird. Nur - wer berechnet bei Sporfahrwerk,
Super-duper-Alufelgen und anderem Schnickschnack eigentlich, wann er
"die Mehrkosten wieder hereinfährt"?!? Ein vergleichbar
ausgestatteter Golf TDI kostet >30.000€ und kostet auf 100km
auch deutlich mehr ...
Die Diskussion um Ladezeiten und Reichweiten ist eher eine theoretische.
Auch wenn es hart klingt: Der Nissan Leaf wäre kein
"Zweitfahrzeug", sondern der evtl. vorhandene Verbrenner
fristete eine Mauerblümchendasein bis er ab und zu benötigt
wird (Mietauto?).
Auch im Winter fährt man - den entgegen den Berichten dt.
Autozeitungen fährt man selten mit 4kW Heizleistung durchgehend,
das entspricht immerhin etwa dem Energieverbrauch bei 50km/h ...
Dem Verbrenner viel Tankspaß !!!
PR-Sprüche
Einen Golf Diesel bekommt man für deutlich unter 20.000 Euro,
andere Fabrikate für unter 10.000. Der "eventuell vorhandene
Verbrenner" kostet ebenso zusätzlich wie das "Mietauto".
Die "Lademöglichkeit auf der Arbeit", wer bezahlt die?
Und die Lademöglichkeit zuhause, wer hat die? Wieviele Autos parken
auf der Straße oder auf einem Stellplatz/in einer Garage ohne Stromanschluß?
Es muss nicht kritisiert worden. Es sieht eine richtige Leistung aus; Drehmoment wie ein 2-Liter, Leistung wie ein 1,6-Liter. "Reichweite kommt danach". Ich verstehe, dass Elektrischefahrzeuge Zurückgewinnungbremsen haben, der ein Vorteil nach Benziner ist. Insgesamt wäre Effizienz der Kraftwerkes+Autos vergleichbar zu Brennstoffe Fahrzeuge. Aber Heizung kann problematisch sein, ich denke.
Reichweite bei welchen Temperaturen?
Die Dekra hat mit einem Elektroauto (Citroen C-Zero) getestet, inwieweit
die Reichweite von der Temperatur abhängt. Das Ergebnis: Bei + 22
Grad Celsius war die Reichweite 138 Kilometer im genormten Fahrzyklus,
bei - 5 Grad 65 Kilometer, also knapp die Hälfte (Quelle: ATZ
Online).
Zum Preis: 37.000 Euro für einen Kleinwagen mögen nicht nicht
extrem viel sein für Reiche, die sich so ein Spielzeug als
Ergänzung zum Ferrari kaufen. Der Normalbürger bekommt
für weniger einen Familienvan der gehobenen Klasse, oder fast zwei
MX-5-Roadster für das Geld, oder einen Kleinwagen für 10.000
Euro plus Benzin für 300.000 km. Alle genannten Autos,
einschließlich Ferrari, sind m.E. wesentlich alltagstauglicher als
dieser Nissan. Ein Elektroauto ist wie ein Benzinauto mit
10-Liter-Benzintank, der mehrere Stunden zum Befüllen braucht, und
dafür das doppelte oder dreifache kostet. Politisch gewollter
Schwachsinn wie Windräder und Solardächer.
Erst vielleicht mal informieren,
Herr "Elektro". In dem von mir genannten Artikel der ATZ ist
aufgeschlüsselt, woran die geringe Reichweite bei Minusgraden lag,
und das war bei weitem nicht nur die Heizung. Überhaupt hat der von
der Dekra gemessene Wirkungsgrad er E-Autos überhaupt nichts mit
den sonst immer verbreiteten Mondwerten zu tun.
Zur Heizung: Die benötigte Wärme macht der Verbrennungsmotor
nebenbei, und betreibt im Sommer die Klimaanlage, auch das zählt
zum Wirkungsgrad. Beim E-Autos soll man also im Winter nicht heizen oder
eine Benzin-Zusatzheizung nutzen? Beides zeigt, wie absurd das Konzept ist.
Zu "überteuert": Lesen Sie doch einfach mal den Artikel
hier. Der Nissan-Mann hat zugegeben, daß die 37.000 Euro noch
nicht mal kostendeckend sind.
Nissan Leaf ist nicht Citroen C-Zero!
E-Autos sind in Deutschland überteuert. iMiEV und Ableger (Ciroen
C-Zero) waren als Erste konkurrenzlos und ohne Preisdruck. Kaum ist der
Leaf auf dem Markt, hat man eine "Aufwertung" und
Preisüberarbeitung bei Mitsubishi verkündet.
Der Leaf spielt in einer anderen Liga: konsequent als E-Auto konzipiert
wurde (vom iMiEV gibt es "Verbrennergeschwister" -
konstruktive Kompromisse), deutlich größer, praktischer.
Winterreichweite: Wenn bei "Tests" beispielsweise
"nur" die el. Heizung mit 4kW auf Volllast läuft,
entspricht das einem Energieverbrauch wie für das Fahren mit etwa
50km/h. Der Akku hat, wenn er nicht gerade bei Minusgraden geladen
wurde, die gleiche Kapazität - wohin soll die Energie auch
verschwinden? Lediglich die Strombelastbarkeit nimmt ab, wegen der
weniger beweglichen Elektronen bei Kälte. Sowohl beim Laden, als
auch beim Fahren erwärmt sich der Akku durch den Innenwiderstand.
Also immer gleich Laden und alles ist gut! Mancher Verbrenner fährt
im Winter gar nicht los...
Warum sehen Elektroautos immer so bescheiden aus? können die nicht in ein "normales" Kleid gesteckt werden?
Für Normale Menschen nix, nur für Reiche Umwelt Fetischisten
Elektroautos sind ein Witz, die Herstellung ist Umweltschädlicher
als ein Benziner.
Hält weniger, läuft kürzer und nach ein paar Jahren
brauch man eh ne neue Batterie was wieder die Umwelt stark belastet.
Dank den Grünen kommt jetzt auch der Strom aus mehr
Kohlekraftwerken.
Und dann ist das Auto viel zu teuer ! und Nissan macht sogar noch
Verluste damit, totaler Wahnsinn !.
Ist auch kein Wunder warum auch der Opel Ampere sich wie ein Stück
Blei verkauft.
Ich kauf mir lieber ein Benzin Auto für 20.000 Euro und da kann der
Sprit ruhig bei 3 Euro pro Liter sein, bis ich auf die kosten eines
Elektroautos komme, vergehen 15 Jahre.
Stammtischgeschwafel?
Die Herstellung eines Elektroautos bei vergleichbaren Stückzahlen
im mehrfach sechsstelligen Bereich (Golf) ist preiswerter als beim
Verbrenner und weniger aufwendig, da ca. 80% der hochpräzisen
mechanischen Teile entfallen. Damit meine ich natürlich auch
preiswerter inklusive Traktionsbatterie! Denn da fällt der Aufwand
mit Stückzahlen!
Ein E-Motor hat ein bewegtes Teil und zwei verschleißarme Lager -
warum sollte er kürzer halten? Die Akkus sind für 160.000km
konzipiert und beim Prius haben die ersten >400.000km auf dem Buckel
- einfach mal informieren!
Natürlich sind die Chevy Volt /Ampera mit >40.000€ derzeit
was für Fans. Die rechnen auch keine Aufpreise für
Sportfahrwerk oder Super-duuper-Alufelgen ...
Ich fahre elektrisch und gebe Ihnen Recht: Der Sprit soll ruhig 3€
kosten! Dann fahren weniger mit 1,5t Blech einzeln durch die Gegend oder
1km zum Bäcker, Brötchen holen! Hoffentlich vergessen Sie Ihre
Preisresistenz nicht beim nächsten Tanken oder beim Stammtisch!
Viel Spaß!
das beste, schönst, innovativste AUto...
Nur leider nicht so schnell, wie ein richtiges Auto, nicht so weit, wie
ein richtiges Auto und viel teurer als ein richtiges Auto... (wer von
den normalen Arbeitnehmern kann sich denn noch einen Audi leisten ?? ;-)
De facto hat sich NIX getan...
und mein Diesel, der mit 160PS unter 5 Litern/100km verbraucht ist ganz böööööööse...
Ich habe einen gebrauchten Opel Astra mit 32000 Kilometer auf dem Tacho gekauft
Der hat 6700 Euro gekostet, ist, weil opageflegt, trotz 7 Jahren wie nagelneu und verbraucht 8,2 Liter auf 100 Kilometer. Und das trotz überwiegenden Stadtverkehrs. Den kann ich lange fahren, bis ich die knapp 30000 Euro Differenz reinhabe und habe es schön warm in Winter und kühl im Sommer. Warum wird immer so getan, als sei das E-Auto ein Ausweg? Selbst Wiki belehrt einen darüber, dass nach Uran Benzin, Diesel und H2 die höchste Energiedichte haben. Oder wollen interessierte Kreise das?
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.03.2012 12:09 UhrTja, die Fakten ...
8,2l Super ist doch mal eine reale Angabe, so liegt unser Wolfsburger
auch etwa. Macht bei 1,70€/l Super (ARAL ist schon bei
1,71€/l) 14€ auf 100km - nur für das Benzin. Dazu 1x
jährlich Ölwechsel ("longlife" alle 24Mon. zum
doppelten Preis), alle paar Jahre Auspuffsorgen, Zahnriemen
/Wasserpumpe, Lichtmaschine, Zündkerzen und was nicht alles bei
meinem deutschen Qualitätsauto in den letzten Monaten defekt war.
Jetzt fahre ich schon eine Weile ein gebrauchtes E-Auto, ca. 3-3,5€
Strom/100km - also im Monat bei mir ca. 80-100€ Ersparnis, allein
beim Sprit.
Also wenn Vergleiche, dann auch mit gebrauchten E-Autos. Den Stromos
gibt es als Jahreswagen ab ca. 20.000€. Immer noch viel Geld.
Ältere franz. E-Autos <10.000€ - da können Sie dann
eine faire Wirtschaftlichkeitberechnung machen!
Die Energiedichte nützt Ihnen nichts, wenn im Stadtverkehr >80%
der Energie die Umwelt heizen! Das finden Sie auch im Wiki - und
überall, wo nicht dt. Autotester schreiben.
Ein Drittel der Reichweite zum Dreifachen Preis
Wenn das das beste ist, dann sind Elektroautos einfach nur lachhaft schlecht.
Das heißt nicht, dass es keinen Platz für Elektroautos gibt.
Aber E-Autos können nicht 1:1 mit Benzin oder Dieselautos mithalten
- sie müssen eine eigene Nische besetzen und die findet sich mit
Sicherheit nicht im Hochpreissegment.
Anstatt weiter das klassische Familienauto zu imitieren (selbst
Kleinwagen haben 4 Sitze), wo das E-Auto technisch nicht mithalten kann,
sollte man auf echte Kleinwagen für den Nahverkehr setzen. Klein,
leicht, 1-2 Sitze, begrenzte Reichweite (50-80km), begrenzte
Geschwindigkeit (max. 70km/h) und schlicht billiger als alle anderen Autos.
Das alles senkt den Energieverbrauch, die Größe der extrem
teuren Batterie (damit wieder die Masse) und am Ende sehr stark den
Preis. Die Ökobilanz wird von allein besser, ist aber völlig
egal. Die einzigen Bilanzen die zählen sind Preise für
Anschaffung, Wartung und Energie - und da könnten E-Autos die
klassischen Autos weit unterbieten.
Mia: zu schwer, zu schnell, zu groß, zu teuer
Der Mia wiegt 800kg, soll aber im Alltag nur 100kg von A nach B bringen.
Abspecken auf etwa 400-500kg spart Energie beim Beschleunigen, besonders
im Stadtverkehr. Ein schmaleres Profil (damit leichteres Auto)
könnte den Luftwiderstand fast halbieren, genauso wie eine
Reduzierung der Geschwindigkeit von 100km/h auf 70km/h. Es reicht dann
auch ein Motor mit nichtmal halber Leistung und die
Sicherheitsanforderungen könnten reduziert werden (weil typische
Unfälle bei niedrigerer Geschwindigkeit passieren werden). Das Auto
würde dann auch mit einer (viel leichteren) 3kWh Batterie auskommen
ohne dass die Reichweite darunter leidet.
Ohne Massenproduktion wird man den Preis aber nicht weit genug
drücken können. 20.000 Euro sind jedenfalls viel zu viel. Bei
etwa 3000-4000 Euro wird es ernsthaft interessant. (Das ist der
inflationsbereinigte Preis eines Ford Model T der 1920er Jahre.)
24ct
Etwa 24 ct, die 24kWh dann demzufolge etwa 5,75 Euro. (Allerdings gibt
es Ladeverluste, so das es insgesamt über 6 Euro sind.) Der Diesel
für den Lupo kostet ungefähr 7,50 (Diesel bei 1,66 pro Liter)
- also 1,50 Euro mehr pro 100km.
In Frankreich bekommt man den Strom für etwa 3 Euro und könnte
pro Tankfüllung 4,50 Euro sparen, mehr als drei mal so viel.
Das muss alles an dem unglaublich billigen Ökostrom in Deutschland
und der unglaublich teuren Atomkraft in Frankreich liegen ... aber frag
mich nicht auf welche Weise.
Echte Einsparungen (auch im Geldbeutel) bekommt man nur, wenn man den
Energieverbrauch des Autos einschränkt. Indem man weniger Gewicht
hat, weniger Angriffsfläche für Luftreibung, kleinere
Geschwindigkeit etc. Aber das ist nur akzeptabel, wenn auch der Preis
deutlich unter dem eines normalen Autos liegt. Etwa 3-5000 Euro für
einen Neuwagen mit Batterie. Dann konkurriert man mit dem Motorrad, das
mehr verbraucht, kein Dach und nur 2 Räder hat und extrem unsicher ist.
Tja, das gab / gibt es alles schon ...
Es gab mal den "Hotzenblitz" - in Deutschland entwickelt und
gebaut. Neu und aktuell ist die "mia" - genau Ihr
gewünschtes Konzept. Nur leider nicht aus dem Autoland Deutschland ...
Aber ich gebe Ihnen Recht: entgegen den teilweisen Stammtischmeinungen
sind E-Autos heute schon sauberer und könnten auch deutlich
wirtschaftlicher sein - wenn endlich Stückzahlen produziert
würden und ein Markt ähnlich wie bei Verbrennerautos entstände.
Aber das ist speziell in Deutschland wohl von der Autoindustrie gar
nicht gewünscht. Die bauer lieber super-duper Prototypen und
Ausstellungsfahrzeuge ...
Kosten bitte fair ermitteln!
Die kWh kostet derzeit etwa 23-25EuroCent. Allerdings wird bei
Elektroautos nie die volle Akku-(nenn-)Kapazität verwendet, da
Entladetiefe und Aufladehöhe zu Gunsten der Lebensdauer
(elektronisch ->BMS) begrenzt werden. Der Opel Ampera nutzt von
seinen 16kWh ca. 50%, beim Leaf werden es etwas mehr sein, etwa 60-70%,
also maximal 17kWh. Dazu kommen Verluste der Ladetechnik (ca. 4-6%), so
dass Sie von "ganz leer" (lt. Bordcomputer) bis "ganz
voll" (lt. Bordcomputer) etwa 18kWh einladen, also maximal (!!!)
4,50Euro. Damit fahren Sie normal etwa 150km, "Tests" mit
Winterreichweiten unter 100km sind unrealistisch, weil z.B. mit
permanent voll genutzter Heizung (>4kW, entspricht etwa
Energieverbrauch bei 50km/h!) - in Deutschland darf ein Elektroauto
nicht gut sein - es gibt noch keine deutschen E-Autos ...
Beim Leaf kann man mit "leer" noch 30km fahren ...
Der Test mit dem Lupo ist etwas unfair, da der Leaf deutlich
größer ist. Aber selbst der 3l-TDI-Lupo fährt woh kaum
mit <3l Diesel ...
Effektiv Kosten
Weiss jemand was die kwh in D kostet, bzw. was eine "Tankfuellung" von 24kwh kostet? Mich wuerde interessieren, wie sich die effektiven Kosten einer 100km Fahrt zu einem VW Lupo (4.5l Diesel?) verhalten.
... eben wie alle Berichte zum Thema irgendwie hübsch sind. Nicht
hübsch sind eben die Atomkraftwerke.
Offene Fragen:
- Haltbarkeit der Akkus bei ausschließlicher Verwendung von Schnellladezyklen
- Kosten für den Austausch der Akkus
- Reichweite bei -10°C, -5°C, 0°C
- CO2-Fingerabdruck? (Oh Gott, mir wird jetzt schon schlecht)
Soll ich weiter aufzählen? Ach nein, lassen wir es.
Hübsch gemosert - nur ohne Substanz!
Haltbarkeit der Akkus:
wollen Sie ständig schnellladen für teuer Geld? Über
Nacht billig an der Steckdose, morgens voll und angewärmt
losfahren. Niemand fährt täglich 180km! Also was soll das?
Kosten für den Akku:
Endverbraucherpreise in den letzten Jahre halbiert - es wird
preiswerter, nur wieviel? Interessiert aber kaum, da selten beim E-Auto
der Akku getauscht werden wird. Motor- und Getriebetausch beim
Verbrenner kosten auch Geld und sind gar nicht so selten ...
Reichweite bei Minusgraden:
den Popanz habe ich schon erwähnt. Der Akku ist im Winter weniger
leistungsfähig bei der Stromabgabe, nicht in der Kapazität.
Allerdings braucht eine el. Heizung bei Volllast ca. 4kW - so viel
Energie wie für 50km/h-Fahrt. Damit kann man trefflich das E-Auto
schlecht "testen".
CO2-Fingerabdruck:
Wohl besser wie beim Verbrenner, oder vergessen Sie die aufwendige
Produktion tausender hochpräziser Einzelteile, vom Katalysator ganz
zu schweigen?
Soll ich weiter aufzählen? Nein, lassen wir das
Warum sollte man sich dieses Auto kaufen?
Das ist also das Beste, was die Autoindustrie an Elektrofahrzeugen zu bieten hat. Schön. Aber was soll ich damit? Stimmt, der Preis von 36.990 Euro ist für ein Auto der Polo-Klasse nicht "extrem hoch", aber er ist sehr hoch, mindestens das Doppelte von vergleichbaren Modellen. Dafür hat er eine Reichtweite von mageren 150 km, muß fast täglich "betankt" werden und dann fehlt dafür auch noch ordentliche Infrastruktur. Ein Kleinstnischenmodell für Liebhaber, keine Revolution des motorisierten Individualverkehrs. Wo sind stattdessen die Verbrennermodelle, die 1 bis 2 Liter verbrauchen und nicht mehr kosten als konventionelle Auto? Von Konzepten wie dem LOREMO gibt es Studien, nicht mehr. Wo bleibt die Großserie, die man tatsächlich kaufen kann?
37000 € - ein günstiger Preis? Eher nicht
In Deutschland sind derzeit etwa 2200 Elektroautos fast ausschließlich auf Firmen zugelassen. Rein privat sind es gerademal knapp über 100. Das ist die Realität. Der Batteriepreis und die begrenzte Reichweite ist die Bleikugel die jedes Elektroauto virtuell hinter sich herzieht. Nach etwa 5 bis 6 Jahren oder 150000 km Fahrleistung schwächelt die Batterie und das Auto wird unverkäuflich. Das ist die zweite Realität. Bis wir in Deutschland von diesen 2200 mal die erste Million erreicht haben, wird noch sehr viel Zeit vergehen. Dem Elektroauto gehört eindeutig die Zukunft, nur kann leider niemand genau sagen, wann diese Zukunft ist. Wenn man zum Nissan Leaf noch 5000 € drauflegt, bekommt man einen Opel Ampera, und der hat keinen eingeschränken Gebrauchswert sondern sein Handicap ist nur der hohe Preis. Auch Batterie-Leasing ist keine Lösung, denn für die 70€ Zusatzkosten pro Monat, kann man sich bei sparsamen Kleinwagen ausreichend Kraftstoff kaufen. Wo ist also jetzt der Vorteil?
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.03.2012 12:38 UhrFakten - nur komisch dargestellt
Die 2.200 Elektroautos umfassen allerdings weder City-El, noch Twike -
kein Autoersatz, eher ein wettergeschützter Roller. E-Autos gibt es
ja in Deutschland keine - trotz der "besten Autoindustrie der Welt
..." - oder gerade wegen ?!?
Der Batteriepreis ist ein Popanz! Die Akkupreise vom chinesischen
Hersteller bis zum europäischen Endkunden (man kauft in Tschechien
oder Polen, in Deutschland gibt es kaum etwas und wenn, dann zu
Mondpreisen) haben sich in den letzten beiden Jahren etwa halbiert!
12kWh in LiFePO4-Technologie (unbrennbar, kältefest) kosten den
Privatmann noch etwa 4.500€ - was wird dies wohl die Autohersteller kosten?
Natürlich nehmen die keine chin. Standardzellen, haben aber auch
kaum die Margen zu zahlen ...
in 6J. 150Tkm fahren - das sind 25Tkm im Jahr - reife Leistung! Was
kostet dann noch ein Tauschakku? "Schwächelt" heißt
immer noch ca. 80% Leistung!
Das die Wirtschaftlichkeit (in Deutschland) nicht stimmt, ist dem
fehlenden Markt geschuldet - wohl so gewollt.
Lenkrad und Sitzheizung mit Aufpreis...........
Womit heizt man denn überhaupt solch ein Fahzeug, mit
Stand(Fahr)-Heizung?? Gas/Benzin?
Mit den Akkus doch sicher nicht, oder?
Tja, die Heizung
Doch, man heizt konsequent mit Strom aus dem Fahrakku. Das ist auch der
Grund, warum dt. Autotester gern mal für "Praxistests"
die Heizung auf Volllast laufen lassen - vermutlich bei offenem Fenster.
Denn die Heizung zieht dann etwa 4kW, was dem Energiebedarf bei 50km/h
Fahren entspricht. So kann man die "Praxisreichweite" eines
E-Autos gleich mal um ein Drittel reduzieren. "Vergißt"
man dann die vorausschauende Fahrweise (keine Nutzung der Rekuperation -
Bremsenergierückgewinnung) bekommt man den Akku noch schneller
leer!
Es gibt aber auch E-Autos mit Diesel- oder Benzinstandheizung. Die
verbrauchen dann in den paar Wintermonaten bei Volllast 0,2-0,5l in der
Stunde, der Tank fasst gigantische 2-5l und reicht sehr, sehr lange, da
man selten ständig heizt. Aber das sind nur praktische Erfahrungen
eines "nicht Autotesters" im täglichen Betrieb.
Während es mir beim Verbrenner-VW eigentlich nie gelang, den
Normverbrauch zu erreichen, unterbiete ich ihn beim E-Auto bei bewusster Fahrt.
Eine gute Frage. Hier die Antwort.
In der Regel mit Strom, wenn die Entwickler des Autos ignorant sind. Es gibt jedoch auch Stand und Fahrheizungen für Elektrofahrzeuge, dass die Reichweite im Winter nicht gar zu stark kollabiert.