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Nexus, iPad oder Kindle? Die besten Tablets für den Weihnachtsmann

Welchen Tablet PC soll man kaufen, wo sind die Unterschiede? Lieber einen besonders kleinen oder eher das Modell mit dem üppigen Bildschirm? Acht aktuelle Tablets im Vergleich.

© Hersteller Die Faszination der Tablet PC speist sich aus mehreren Faktoren

Der Tablet-Markt wächst und wächst, jeder vierte verkaufte Rechner gehört derzeit in diese Kategorie. Nach Berechnungen des Branchenverbands Bitkom werden in diesem Jahr 3,2 Millionen Geräte gekauft, 50 Prozent mehr als 2011. Neu ist die Gattung der besonders flachen und leichten Apparate, die mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm ausgestattet sind, jedoch nicht. Aber erst mit dem Start des iPad läutete Apple vor mehr als zwei Jahren den Siegeszug der kleinen PC ein. Seither reißt der Boom nicht ab, in jedem Quartal legt das Segment kräftig zu, und das diesjährige Weihnachtsgeschäft bietet erstmals eine breite Auswahl jenseits vom Platzhirsch Apple, der einen Marktanteil von mehr als 50 Prozent hält.

Michael Spehr Folgen:

Die Faszination der Tablet PC speist sich aus mehreren Faktoren: Sie sind kinderleicht (oder: seniorenfreundlich) in der Bedienung, fast alles lässt sich mit schnell zu erlernenden Fingerbewegungen auf dem Display erledigen. Es gibt keine komplizierten Menüstrukturen wie bei herkömmlichen PC-Betriebssystemen, der intuitive Umgang steht im Vordergrund. Tablet PC sind sekundenschnell „hochgefahren“, und man kann sie eingeschaltet und stets griffbereit liegen lassen, um nach neuer E-Mail zu sehen oder im Internet zu surfen. Es sind allzeit bereite Zweitbildschirme, die vor allem im Wohnzimmer verwendet werden und dem Fernsehgerät den Rang ablaufen. Mit hochauflösenden Anzeigen und langer Akkulaufzeit sind Tablet PC bestens für Multimedia, Filmwiedergabe und Spiele gerüstet.

22225113 © Hersteller Vergrößern Huawei Mediapad 10 Full HD: Ein Aufstiegskandidat mit Anschlüssen für eine Tastatur

Ein erste Orientierung vor dem Weihnachtseinkauf beginnt mit höchst subjektiven Überlegungen: Welche Bauform soll der Kandidat der Wahl mitbringen? Gerade an der Displaydiagonale, die hierzulande amerikanisch in Zoll angegeben wird (1 Zoll sind 2,54 Zentimeter), scheiden sich die Geister. Damit man mehr sieht und HD-Filme in voller Pracht bewundern kann, sind mindestens 10 Zoll vonnöten, wie sie etwa ein iPad 4, Nexus 10 von Google, Huawei Mediapad 10 Full HD oder Samsung Galaxy Tab 2 10.1 mitbringen. Die beiden ersten Modelle bieten eine spektakuläre Bildschirmauflösung von 2048 × 1536 Pixel (264 ppi, Pixel je Zoll) und 2560 × 1600 Pixel (300 ppi), da halten selbst die meisten Notebooks nicht mit. Ist also die schiere Größe entscheidend?

tablet_1 © Hersteller Vergrößern Google Nexus 7: Günstig und gut für die Sakkotasche

Die Anhänger der 7-Zoll-Fraktion werden widersprechen. Die 10-Zöller mit einem Gewicht von mehr als 600 Gramm seien viel zu schwer fürs stundenlange Halten in der Hand. Besonders leichte und kleine Geräte im Buchformat gelten demnach als die besseren Tablets. Amazons Kindle Fire HD wiegt nur 400 Gramm, das Nexus 7 von Google kommt auf 340 Gramm und das neue iPad Mini auf gar nur 300.

Jedes Gramm zählt, nicht nur beim Halten, sondern auch auf Reisen - oder beim Verstauen in der Jackentasche. Wer einen Kandidaten aus der Liga von 7 bis 8 Zoll ausprobiert hat, wird sich diesen Argumenten nicht verschließen können. Mit den kleinen Geräten entsteht ein neues Tablet-Erlebnis, und weil sie günstiger sind als ihre größeren Brüder, nimmt man sie auch dorthin mit, wo man mit einem 700-Euro-Boliden eher zögert.

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