Ohne Navi hätte ich das nicht geschafft“, sagt ein Verwandter aus der Generation „Sechzig plus“, der zum ersten Mal in seinem Leben von der ostwestfälischen Heimat die lange Reise in den Süden der Republik angetreten ist. Mehr als sechs Stunden im Auto: das war nicht das Problem, sondern der Stadtverkehr in München.
Senioren fahren in ihrer gewohnten Umgebung gern und sicher, das zeigen alle Studien. Aber in fremdem Terrain schwindet die gewohnte Souveränität. Wo muss ich mich wie einordnen? Gerade die Fahrspurassistenten fast aller neuen Kopiloten sind für Senioren ein Gewinn. Schon ein, zwei Kilometer vor dem anstehenden Spurwechsel geben sie einen ersten Hinweis. Man kann rechtzeitig einfädeln, selbst im dichten Stadtverkehr mit ungeduldigen Zeitgenossen ringsum.
Das Navi gehört zur Sicherheitsausstattung, es ist kein überflüssiger Schnickschnack. Die ideale Ergänzung ist der Totwinkel-Assistent, der mit Nahbereichsradarsensoren den „blinden Fleck“ schräg hinter dem Fahrzeug ausleuchtet und gegebenenfalls mit Symbolen im Außenspiegel einen warnenden Hinweis gibt. Es gibt in diesem Sinne nicht den geringsten Anlass, über zu viel Elektronik im Auto zu schimpfen.
