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Mobile World Congress Superschnelle Daten, mehr Konkurrenz

Ab Montag versammelt sich die Mobilfunk-Industrie in Barcelona wieder zu ihrem wichtigsten Branchentreffen, dem Mobile World Congress. Ein Überblick über die wichtigsten Themen und Trends.

© dpa Konkurrenz für Samsung und Co: Der chinesische Smartphone-Anbieter Huawei hat es auf den dritten Platz im Markt gebracht

Ein Schlagwort zur Messe in Barcelona ist der Mobilfunkstandard LTE. Der superschnelle Datenfunk mit - zumindest theoretischen - Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit pro Sekunde hat inzwischen den Alltag erreicht. Immer mehr Hersteller haben LTE-taugliche Smartphones und Tablets im Angebot und die Mobilfunk-Anbieter bauen die Netze in Deutschland zügig aus.

Hinzu kommt die Weiterentwicklung LTE-A, die ein noch schnelleres Tempo bieten soll. Daneben präsentiert der Halbleiter-Spezialist Qualcomm  einen neuen Chip, der 40 LTE-Bänder unterstützt. Damit werden Geräte möglich, die in nahezu allen Netzen verschiedener Länder laufen können.

Mobiles Bezahlen

Immer mehr Anbieter bringen Einsteck-Module auf den Markt, durch die sich Smartphones und Tablets in Kassengeräte verwandeln lassen. Damit soll die Kartenzahlung auch in kleineren Unternehmen etabliert werden, wo man heute meist noch mit Bargeld bezahlen muss. Zugleich kristallisieren ganz neue Modelle heraus, bei denen man dank GPS-Daten weder Geldbörse noch Smartphone aus der Tasche holen muss. Spannend bleibt die Frage, ob sich solche Ideen gegen die NFC-Funktechnik durchsetzen können, die lange als Zukunftsweg für mobiles Bezahlen galt.

Mehr Smartphone-Konkurrenz

Während seit Jahren aktuelle Spitzenreiter wie das Google-Betriebssystem Android und Samsung als größter Smartphone- und Handy-Hersteller im Mittelpunkt stehen, macht sich hinter den Kulissen neue Konkurrenz bereit. Der Boom in Asien hat den chinesischen Anbieter Huawei auf den dritten Platz im Smartphone-Markt gebracht. Die Macher des Internet-Browsers Firefox wollen mit einem gleichnamigen Betriebssystem auf den Markt. Ein Exot ist das russische YotaPhone, das auf der Rückseite ein zusätzliches E-Paper-Display hat.

Kommunikation unter Geräten

Die Idee ist nicht neu, doch erst mit der Verbreitung schneller Mobilfunk-Leitungen und Sensoren in Alltagstechnik kommt die sogenannte Machine-to-Machine-Communication (M2M) richtig in Schwung. Als Paradebeispiel gelten Verbindungen zwischen vernetzten Autos, die sich automatisch über Glatteis, Unfälle oder Staus austauschen sollen.

Quelle: DPA

 
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Veröffentlicht: 23.02.2013, 10:25 Uhr