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Skodas Kompakt-SUV Karoq : Der Yeti heißt jetzt Auto

  • -Aktualisiert am

Der flache Karoq wirkt dynamischer als sein Vorgänger Bild: Hersteller

Skoda ersetzt das praktisch-kantige Kompakt-SUV Yeti von November an durch den komplett neuen Karoq. Hybrid- oder Elektromodelle sind nicht geplant.

          Nach acht Jahren Laufzeit ist Schluss mit dem Yeti. Skoda ersetzt das praktisch-kantige Kompakt-SUV von November an durch den komplett neuen Karoq. Analog zum größeren SUV-Bruder Kodiaq, dessen Formensprache der Karoq aufnimmt, wird auch beim jüngsten Skoda-Modell der Name aus der Sprache alaskischer Ureinwohner abgeleitet, in der „Kaa’raq“ schlicht Auto bedeutet.

          Der 4,38 Meter lange Karoq übertrifft seinen Vorgänger um sechzehn Zentimeter, er ist um fünf Zentimeter breiter (1,84 Meter), mit 1,61 Metern aber um acht Zentimeter niedriger als der Yeti, was ihn dynamischer erscheinen lässt. Die Abmessungen entsprechen denen des Schwestermodells Seat Ateca, das wie der Karoq im tschechischen Skoda-Werk Kvasiny gebaut wird. Wie bei Skoda üblich, ist das Raumangebot üppig, bis zu fünf Personen kommen gut unter. Der Kofferraum hinter der auf Wunsch elektrisch aufschwingenden Heckklappe fasst 521 bis 1630 Liter, in Verbindung mit dem doppelten Ladeboden entsteht eine topfebene Fläche. Optional ist der Beifahrersitz umklappbar. Die drei separaten, aufpreispflichtigen Vario-Flex-Rücksitze lassen sich längs verschieben und wie beim Yeti komplett ausbauen, das Ladevolumen steigt dann auf bis zu 1810 Liter.

          Als erster Skoda verfügt der Karoq über ein volldigitales, frei programmierbares Cockpit. Zahlreiche beim Yeti noch nicht verfügbare Fahrassistenten sind für das neue Kompakt-SUV erhältlich, so ein adaptiver Tempomat, ein Stauassistent, ein Toter-Winkel-Warner und ein Spurwechselassistent. Gegen Aufpreis ist ein W-Lan-Hotspot verfügbar, und zahlreiche Funktionen lassen sich mittels Gestensteuerung bedienen.

          Skoda bietet vom Start weg zwei Benziner und drei Diesel mit einer Leistungsspanne von 115 bis 190 PS an, allesamt turboaufgeladene Direkteinspritzer, die mit 6-Gang-Handschaltung oder 7-Gang-DSG kombiniert werden können. Bekannt ist nur der Zweiliter-TDI mit 150 PS. Der 115 PS starke Einliter-Dreizylinder-Benziner und der 1,5-Liter-TSI mit 150 PS und Zylinderabschaltung sind ebenso neu wie der 1,6-Liter-TDI mit 115 PS und der 190 PS starke Zweiliter-Diesel, der generell über Allrad und DSG verfügt. Hybrid- oder Elektromodelle sind nicht geplant. Preise nennt Skoda noch nicht.

          Quelle: F.A.Z.

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