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Mini Cooper S E Countryman : Auch Mini macht es spannend

  • -Aktualisiert am

Mini Cooper S E Countryman All 4 ist das erste Plug-in-Hybrid-Modell der Marke. Bild: Hersteller

Der Mini Cooper S E Countryman All 4 ist das erste Plug-in-Hybrid-Modell der Marke. Damit ist er das günstigste Plug-in-Hybrid-Fahrzeug auf dem deutschen Markt.

          Mini setzt jetzt auch auf Strom. Der vom 24. Juni an erhältliche Mini Cooper S E Countryman All 4 ist das erste Plug-in-Hybrid-Modell der Marke und gleichzeitig das günstigste Plug-in-Hybrid-Fahrzeug auf dem deutschen Markt. Mit einem Einstiegspreis von 35.900 Euro liegt der Mini preislich gleichauf mit dem 190 PS starken Countryman SD mit Allradantrieb. Abzüglich der staatlichen Elektroprämie reduzieren sich die Anschaffungskosten für das 4,30 Meter lange, an der Steckdose aufladbare Kompakt-SUV auf 32.900 Euro.

          Mini wäre nicht Mini, stünde nicht auch im Cooper S E Countryman All 4 der Fahrspaß an oberster Stelle. Damit sportliche Agilität künftig mit Vernunft und Sparsamkeit einhergeht, wurde der aus dem Cooper bekannte 136 PS starke Dreizylinder-Benziner mit einem 65 kW starken Elektromotor kombiniert. Gemeinsam kommen die beiden Aggregate auf eine Systemleistung von 224 PS und ein Drehmomentmaximum von 385 Newtonmeter. Das sind Werte, wie man sie sonst nur vom hochgezüchteten John Cooper Works kennt. Neben der Möglichkeit, bis zu 42 Kilometer weit rein elektrisch und lokal emissionsfrei zu fahren, bietet der teilelektrische Mini zudem einen hybridspezifischen Allradantrieb.

          Der Fahrspaß steht an oberster Stelle. Bilderstrecke
          Der Fahrspaß steht an oberster Stelle. :

          Während der Verbrennungsmotor über eine 6-Gang-Steptronic ausschließlich die Vorderräder antreibt, wirkt der im Heck verbaute Elektromotor nur auf die Hinterräder. Den Plug-in-Hybrid-Antriebsstrang hat Mini vom BMW 2er Active Tourer unverändert in den Countryman verpflanzt, auch die direkt vor dem E-Motor unter der Rückbank plazierte, 7,6 kWh fassende und 50 Kilogramm schwere Lithium-Ionen-Batterie stammt aus dem BMW 225 xe. Mit einem Plus von 150 Kilogramm im Vergleich zum Cooper S ist der über 1,7 Tonnen schwere Cooper S E Countryman kein Leichtgewicht, behäbig ist er aber noch lange nicht. Erste Probefahrten zeigten: Dank präziser Lenkung und straffem Fahrwerk fährt er so agil wie jeder andere Countryman und liegt zudem satt auf der Straße. Spielen beide Motoren zusammen, lässt der geräumige Fünfsitzer die meisten Fahrzeuge beim Ampelspurt hinter sich, die 100-km/h-Marke kann unter vollem Leistungseinsatz nach 6,9 Sekunden geknackt werden, und der Vortrieb reicht maximal bis 198 km/h.

          Rein elektrisch geht es aber nur rauf bis 125 km/h. Maximal 42 Kilometer weit kann der PHEV-Countryman elektrisch fahren, nach Norm selbstredend. Er tut dies geschmeidig und souverän, bei höherem Tempo und nach einem Kickdown schaltet sich der Verbrenner automatisch zu. Auf einer ersten Testfahrt im großstädtischen Stop-and-go-Verkehr kamen wir allerdings nur auf knapp 30 lokal emissionsfreie Kilometer. Um genügend elektrische Reichweite für eine spätere Nutzung, beispielsweise zur Einfahrt in eine Umweltzone, zur Verfügung zu haben, lässt sich der Batterieladezustand im Save-Modus per Knopfdruck auf über 90 Prozent halten oder über den Startergenerator auf dieses Niveau erhöhen. Selbstverständlich wird beim Bremsen oder Verzögern Energie für den ein oder anderen zusätzlichen elektrisch zu fahrenden Kilometer zurückgewonnen.

          Der Normverbrauch ist mit 2,1 Liter und 13,2 kWh Strom je 100 Kilometer angegeben. Das Laden einer leeren Batterie dauert an einer herkömmlichen Haushaltssteckdose etwas mehr als drei Stunden, an einer 3,6-kW-Wallbox soll es in gut zwei Stunden erledigt sein.

          Beim Raumangebot müssen in dem Teilzeitelektriker im Vergleich zu den konventionell angetriebenen Brüdern nur wenig Abstriche gemacht werden. Die Rückbank lässt sich zwar nicht mehr verschieben, zwei Passagiere kommen aber im für drei zugelassenen Fond gut unter. Und der Kofferraum fasst trotz des um 45 Liter kleineren Staufachs unter dem Ladeboden noch ordentliche 405 bis 1275 Liter.

          Quelle: F.A.Z.

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