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Mit dem Auto Berlin mit dem Cayenne

Die Strecke Frankfurt-Berlin ist weitgehend von Tempolimits verschont und man ist tatsächlich - ohne Staus - in nur vier Stunden an der Spree. Und das bei gemäßigtem Tempo.

Berlin ist immer eine Reise wert. Unsere Hauptstadt ist eine wahre Wundertüte, wir waren schon so oft dort und entdecken immer wieder etwas Neues. Beim jüngsten Besuch im kalten Januar war es ihr Talent zur Autostadt. Das fängt schon damit an, dass die Strecke Frankfurt-Berlin weitgehend von Tempolimits verschont ist und man tatsächlich - ohne Staus - in nur vier Stunden an die Spree kommt - bei gemäßigtem Tempo.

Jetzt heißt es immer, in Berlin selbst bewege man sich am besten mit Bus und Bahn. Pustekuchen, wir sind vier Tage mit einem Porsche Cayenne im Großstadtdschungel gewesen, keinen Meter Bahn gefahren und haben nicht ein einziges Mal ein Problem mit einem dicken Stau oder einem nicht zu findenden Parkplatz gehabt. Voraussetzung ist ein Hotel in „Mitte“, da kann etliches zu Fuß erledigt werden, und - wir geben es zu - ein Parkplatz in der Tiefgarage, auch wenn samstags und sonntags selbst das Parken am Hotel einfach war.

Was über Mitte hinausgeht, haben wir (zu fünft) im Cayenne abgearbeitet, das waren sechs Besuche (abends und tags) in Prenzlauer Berg, zwei in Kreuzberg - hier sind das BKA, die Berliner Kabarett-Anstalt und unmittelbar daneben Mustafas Kebap-Stand (nur 2,90 Euro für einen sensationellen Hähnchen-Döner) zu empfehlen. Sonntagabends war die Pflichtvisite im Reichstag. Sehr schön. Auch das Olympiastadion lohnt sich, leider war das Olympische Dorf draußen in Wustermark geschlossen. Mit dem Auto nimmt man auch dieses Hindernis. Dann eben Einkaufen im größten Outlet-Center der Region. Ja gewiss, eine Momentaufnahme und alles nur Zufall. Ach ja, abgefackelt wurde der Cayenne auch nicht.

Quelle: F.A.S.

 
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Von Holger Appel

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