13.02.2013 · Ob Word, Excel oder Outlook: Das Softwarepaket Microsoft Office kommt jetzt aus dem Netz. Alle im Haushalt werden versorgt. Lohnt sich der Umstieg aufs neue Office?
Von Raymond WisemanRichtlinien für Lesermeinungen
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Wozu kommentieren OO Nutzer Office 2013
Einige hier lesen wohl einfach gerne ihre eigenen Namen im Netz. Auch wenn ihre Aussagen völlig Sinn- und Inhaltsfrei sind. Bsp: Outlook wurde bei mir noch nie installiert: Thunderbird, Sunbird und Firefox machen das zuverlässiger." Klar doch. wenn man Outlook nicht installiert kann man natürlich bestens beurteilen, dass die andere Tools besser sind. Wäreich ein Appler würde ich Euch, die ihr Euch nicht einmal alle 3 Jahre ein neues Office-Paket leisten könnt, als Neider bezeichnen.
Die Versionen von IBM/Lotus, Oracle und die Openoffice sind so stark, dass man sich schon wundert.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 13:21 UhrMan wundert sich vor allem ...
... weshalb trotzdem sämtliche Unternehmen auf MO setzen und alle die einen Wechsel auf OO versucht haben grandios gescheitert sind. In der Schweiz zuletzt der Bund. Bisheriger Schaden 5 Mio. ... Projekt nach 3 Jahren gestoppt.
Was für eine Geldschneiderei !!!
Sind denn die "alten" Office-Versionen so unmodern, dass sie
nicht mehr benutzt werden können? Und wer will denn seine Daten in
einer "Cloud" abspeichern und das Risiko eingehen wollen,
nicht mehr daran herankommen zu können ganz abgesehen von der Frage
nach der Datensicherheit? Und das ganze dann auch noch mieten, also
jedes Jahr auf das Neue bezahlen?
Geht´s denn noch?
Das neue Office 2013 scheint, wie auch Windows 8, für den
ernsthaften und professionellen Anwender ein Fall für den
nächstbesten Papierkorb zu sein!
LibreOffice Version 4 die Entwicklung geht weiter!
Vor zwei Wochen wurde die neuen große Version 4 von LO
vorgestellt. Glücklicherweise immer noch ohne Ribbons. Ich arbeite
seit über 5 Jahren privat und im Büro mit OpenOffice,
später dann mit LibreOffice. Ohne Probleme.
Outlook wurde bei mir noch nie installiert: Thunderbird, Sunbird und
Firefox machen das zuverlässiger. Vielleicht weniger Gimmicks, aber
im Gegensatz zu meinen Outlook-Kollegen hatte ich weder Probleme mit der
früheren 2GB-Beschränkung, noch heutzutage das Problem, dass
Windows 7 bei Updates zu schnell herunterfährt (ohne auf ein
ordentlich geschlossenes Outlook zu warten) und so regelmäßig
das Konto zerschießt. (Kommt nur bei großen Postfächern
vor, aber die haben wir nun mal).
Das einzige kommerzielle Programm, das bei mir läuft ist Adobe CS.
Und prompt Ärger: alle 30 Tage geht der Acrobat nicht mehr, weil
irgendein Bug (Nur bei Acrobat nicht bei PS, InDesign, etc.) nicht
kapiert, dass ich teuer gekauft und registriert habe.
Ja, ich spende an die offenen Programme.
Manche Neuerungen sind für Geschäftsreisende Gold Wert, für Otto Normalverbraucher aber sinnlos. Genauso wenig rechnet sich das Abo Modell für Privatanwender, denn wer hat 5 Computer zu Hause? Und wer braucht die ganzen Innovationen als Privatanwender/Kleinunternehmer? Da tut es auch kostenlose Software wie Libre Office oder man kauft Office und nutzt es 10 Jahre lang.
Was heißt denn, dass die 365er-Variante ...
... preiswerter sein soll als der Erwerb der Software? Wer jährlich, selbst wenn er seine ganze Familie damit versorgen kann, 99,- € abdrücken soll, zahlt auf die Dauer mehr, als wenn er sich das einfache Office-Paket (Home & Student) kauft. Wer braucht privat schon Access?!? Darüber hinaus: Mit Libre- oder OpenOffice gibt es kostenfreie Varianten, die alles können, was jedenfalls der Privatanwender benötigt. Und wer zahlen will, findet z. B. mit Softmaker-Office eine Alternative für deutlich unter 100,- € mit dem höchsten Kompatibilitätsgrad mit MS-Office! Es beginnt jetzt das, was Kritiker immer vorausgesagt haben: In Verbindung mit dem TPM-Chip wird ein Lizensierungsmodell angeboten, mit dem der Nutzer ein Leben lang abgezockt wird. Der TPM-Chip prüft, ob das Programm lizensiert ist. Wenn nicht, wird das Programm gesperrt! Kein Zugriff auf die eigenen Textdateien, bis man den jährliche Obolus entrichtet hat.
Wer auf die neuste Sharepoint Version updated und Office Dokumente hierüber verwaltet, kommt um das Update auf 2013 nicht umhin. Alle anderen handeln sich nur die 1990erJahre Oberfläche im Windows 3.11 Stil, die Windows 8 reanimiert hat, ein. Okay, wer sich ein Win8 Tablet zulegt, dem mag's gefallen. Wer aber bei Windows 7 bleibt, wie 95 % aller Geschäftsnutzer, kann sich das Upgrade sparen.
Mittlerweile frage ich mich, welche Zielgruppe MS eigentlich ansprechen
will. In unserer Firma wurde neulich von 2003 auf 2010 umgestellt. Das
ist nun alles schön bunt, aber fast alle gewohnten
Arbeitsabläufe sind nun anders (da muß jemand in Redmont
*sehr* stolz gewesen sein, daß er wirklich jede Funktion an einem
anderen Ort plazieren konnte!). Das Menüband ist
"Computerverwaltungsmüll" (Tufte) und schluckt
übermäßig viel Platz - was soll ich mit Touchbedienung
im Büro??!? für Routinebefehle sind Tasten-Shortcuts viel besser.
Und was die im Profi-Alltag wichtigen Eigenschaften angeht, ist man oft
immer noch auf DOS-Niveau: sinnlose Fehlermeldungen ("Die Datei
konnte nicht gespeichert werden" sowohl beim Original als auch bei
einer versuchten Kopie - und nun?); Excel ist wesentlich unstabiler als
früher; Verweise werden immer noch zerstört, wenn die
Originaldatei verschoben wird, allgemein ist die Dateiverwaltung
steinzeitlich (OK, das geht jetzt gegen Win, nicht gegen Office).
Sie zahlen nichts? Sie sind also ein Schnorrer?
Ich denke, wenn Sie schon so gerne OO fahren, sollten Sie den Jungs, die dahinter stehen, auch mal eine Spende zukommen lassen! Ansonsten ist es tatsächlich so, dass wenn man ein klein wenig anspuchsvolleres erledigen möchte mindestens MO braucht. Haben Sie sich schon mal umgesehen, was andere professionelle Software kostet? Dagegen ist Mo recht günstig... Aber gerne, jedem das Seine und wenn Sie mit Ihrem free ride zufrieden sind ist auch gut so... und ich freue mich für Sie!
Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.02.2013 03:07 UhrErzählen Sie uns doch Mal ...
... ganz konkret, welche anspruchsvolleren Arbeiten Sie zu erledigen haben, die sie mit Libre-/OpenOffice nicht erledigen könnten. Im Übrigen geht Ihr Beitrag (wie der eine oder andere auch) am Thema vorbei! Im Artikel ist MS-Office 365 besprochen worden, also die Variante für den Hausgebrauch, die über das Internet abläuft (sodass wir schon Mal überhaupt nix werden, wenn die Cloud Mal gerade richtig zugezogen ist) und die vor allem Privatanwender anspricht. Und, offen gesagt, für den Privatanwender sind selbst Programme wie Libre-/OpenOffice hoffnungslos überdimensioniert. Übrigens gibt es auch noch Softmaker mit dem fantastischen Vorteil der vollen Kompatibilität unter Windows, Linux und Android, und darüber hinaus einer fast vollständigen Kompatibilität mit MS-Office von anno dutt bis 2013 - und das für deutlich unter 100,- €.
Open Source
Die genannten Programme sind alle Open Source und somit kostenfrei. Daher sind sie ja auch so mächtig, weil jeder daran arbeiten kann, dem es beliebt. Marktwirtschaftliche Überlegungen, die zum Teil innovationshemmend wären, existieren nicht.
Ich denke mal, für ie Aufgaben, die Sie erlewdigen wollen,
kommen Si euach nicht umhin ein paar Hunis mehr auszugeben oder kommen
Sie da mit OO/Libre weiter?
Ich habe mal einen Rechtsanwalt getroffen, der TeX benutzt
Für war es sehr wichtig, um die Gegenseite zu beeindrucken.
Professionalität
Herr Schmidt,
ich stimme Ihnen grundsätzlich zu. Wenn Sie jedoch etwas
"klein wenig anspruchsvolleres" erledigen möchten, zeigt
sich immer wieder, dass eben genau Microsoft Office nicht mehr mithalten
kann, sondern Open Source Lösungen benötigt werden. Sobald Sie
in Excel etwas anspuchsvollere statistische Berechnungen
durchführen wollen, werden Sie schnellstmöglich zu R
(Statistikprogramm) wechseln. Auch die (heuristischen) Solver
Lösungen sind lediglich für Normalanwender ausreichend. Im
Bereich Word sind Sie sogar noch viel schneller aufgeschmissen. Haben
Sie schon einmal versucht ein Dokument mit über 100 Seiten in Word
inklusive Fußnoten, Inhaltsverzeichnissen, Zitaten und eventuell
Formeln zu schreiben? Falls nicht, fangen Sie gar nicht erst damit an,
sondern lernen Sie TeX. Auch in Sachen Kompatibilität zu anderen
Betriebssystemen werden Sie extreme Schwierigkeiten haben, zumal VBA im
Mac Office Paket gar nicht mehr inkludiert ist.
Ich nutze im Office das kostenlose Open Office (Textverarbeitung Write und Tabellenkalkulation Calc) und statt Internet Explorer und Outlook den Mozilla Firefox und Thunderbird. Hat mich keinen Cent gekostet und bisher konnte mir noch keiner überzeugende Argumente hinlegen, warum ich bei Microsoft Geld bezahlen (und dabei ein fettes Schwein mit Schmalz beschmieren) sollte. Den Mehrwert der MS-Programme, der den Preis gegenüber den kostenfreien Alternativen rechtfertigen würde, habe ich bisher leider nicht erkennen können.
Antworten (12) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 19:26 UhrInnovation bei Benutzerführung
Bei dem Satz "Innovativ ist aus der OpenSource Community nichts, was in Richtung Benutzerführung geht" kann ich mich jetzt doch eines Kommentars nicht enthalten. Ich empfehle mal eine Rückschau in die Anfänge der grafischen Benutzerführung, also zum X-Window-System, zu OSF/Motif und zu Open Look!
Also, bei Linux wird nun relativ ...
... wenig abgekupfert bei Windows. Das glatte Gegenteil ist der Fall!
Dass bei der Benutzeroberfläche einiges von Mac übernommen
wurde, mag stimmen, ändert aber nichts daran, dass in vielen
"Gimmicks" für die Benutzeroberfläche z. B. KDE Mac
alt aussehen lässt.
Aber gerade Microsoft macht fast nur noch nach. Die wenigen Sachen, die
sie als "innovativ" anbieten, bei denen vermag ich die
Vorteile nicht zu erkennen. Z. B. die Ribbons: Es ist nicht Mal
ansatzweise ersichtlich, wo der objektive Vorteil liegen soll. Und
tatsächlich hat diese Neugestaltung, ebenso wie bei Windows Vista,
7 und 8, nur einen Hintergrund: Microsoft will verkaufen! Und wer im
Softwarebereich verkaufen will, muss ständig den Leuten etwas als
neu und unverzichtbar andienen. Selbst, wenn es keiner braucht! Ich
glaube auch nicht an das Ende des Desktop-PC. Wenn erst Mal alle, die
über das schmalbrüstige Tablet in die Cloud gelockt wurden,
zahlen müssen, werden sie zum klassischen PC zurückfinden!
@Thomas: Erfolg von Apple
Der Erfolg von Apple ist leider vorbei. Die Aktie befindet sich im
freien Fall und bei der Innovationskraft ist die Puste raus.
Apple hat den kompletten Mobilfunkmarkt verändert, sowohl bei den
Geräten, als auch bei den Tarifen. Darüber hinaus hat den
durch den App Store eine neue Vertriebsart geschaffen. Mit dem iPad
wurde der klassiche Rechner in Frage gestellt. All das sind Prozesse,
die von Apple gestartet wurden.
Aber jetzt? Die Anzahl an Mac Book Pros unter Studenten nimmt aktuell
wieder ab, auf dem Smart-Phone Markt liegt Samsung+Google weiter vorne,
bei den Tablets ist Google entsprechende Konkurenz.
Die Innovation der letzten Apple-Geräte bestand im Wesentlichen aus
altbekanntem Wettrüsten und die Wartungsunfreundlichkeit
(eingeklebter Akku beim Mac Book Pro) erreicht groteske Züge.
Nicht falsch verstehen, Macs sind wunderbare Geräte mit klasse
Touchpad und super Display. Aber die fetten Jahre mit unglaublichem
Erfolg und Hype sind vorbei.
@Scheffler
Nö, primär nutze ich LaTeX. Für Folien wiederum PowerPoint (denn das ist mit LaTeX und dem Beamer Paket tatsächlich eine Zumutung).
@Thomas
Innovativ ist aus der OpenSource Community nichts, was in Richtung
Benutzerführung geht. Da wird nur das nachgebaut was Microsoft und
Apple entwickeln. Und der These, dass der User aus den Augen verloren
wurde, stimme ich nicht zu. Sowohl bei Gnome3 als auch bei Unity handelt
es sich im wesentlichen und Mac OS X Nachbauten.
Die Kritik an Windows 8 liegt u. A. an der unterschiedichen Kultur der
Nutzer. Mal ganz übertrieben: Während auf einer Keynote die
Leute wegen noch so bedeutungslosen Änderungen frenetisch jubeln,
meckern Windows User bei jeder noch zu guten Änderung erst einmal
rum. Ich erinnere mich noch gut an die Kritik an Windows 95 und das man
zum Runterfahren des Rechners erst auf Start klicken muss. Nun meckern
alle, weil eben jene Benutzerführung geändert wurde.
Dennoch hat Microsoft Windows mit den Änderungen zukunftssicher
gemacht. Denn wie Sie ganz richtig sagen: Reine Desktop-OSs verlieren
immer mehr an Bedeutung.
Herr Rehfeld,
ich vermute mal, dass Sie lediglich Geschäftsbriefe mit Office erstellen, denn es ist durcih die Ribbonbedienung eher schlechter als besser geworden, z.B. in der Formeleingabe oder bei der Bedienung von Diegrammen in Excel.
@RUM: ...und es läuft und läuft und läuft.
denn man kann bei (La)TeX immer noch die 20-Jahre alten Dateien von einem MS-DOS-Rechner öffnen und lesen. Das ist bei den anderen Textverarbeitungsprogrammen nicht mehr gesichert. ;-)
@Rehfeld: Betriebssysteme und Anwendungen
Ob Microsoft mit Windows 8 die "Nase vorn" hat, bezweifel ich.
Es ist aber auch recht egal, da die Zeit der Desktop-Betriebssysteme
langsam aber sicher vorbei ist. Interessant ist, dass mit Ausnahme
vielleicht von Apple alle "innovativ" sein wollten und dabei
den Anwender vergessen haben. Unity, Gnome3, KDE 4 und auch Windows 8
haben seitens der Bedienbarkeit viel Kritik geerntet. Der Anwender
wünscht sich (anscheinend) Verlässlichkeit und findet sie eher
in dem "Start-Menü"-Konzept und alten Pulldown-Menüs.
Hier ist OpenOffice/LibreOffice verlässlicher.
Was heißt eigentlich, dass "Photoshop besser sei als
Gimp"? Jeder will eigentlich nur seine (meist recht einfachen)
Aufgaben erledigt wissen. Wie viel eine Anwendung darüber hinaus
kann, ist dabei egal. Dies hat ebenfalls Apple eher verstanden als
Microsoft, weshalb die Firma zur Zeit mehr Erfolg hat.
Das Betriebssystem ist aber wirklich egal...
@Artois
Tja, nur dass Photoshop halt eben doch besser als Gimp ist. Was die
Bedienung des Betriebssystems angeht hat Microsoft mit Windows 8 im
übrigen gerade die Nase vorn. Es ist interessant zu sehen wie die
Windows Manager unter Linux zunächst sich von Motif weg, in zu
Windows und in den letzten Jahren hin zu Mac entwickelt haben. Die Linux
Community entwickelt sich zwar mit den Speerspitzen Unity und Gnome3
weiter, rennt aber Windows und Mac immernoch hinterher.
Argument dagegen.
Nun ja, OpenOffice basiert auf StarOffice und ist im wesentlichen auch
da stehen geblieben. Irgendwann im letzten Jahrzehnt hatte Microsoft
eine Umfrage gemacht welche Funktionalitäten sich die Nutzer
wünschen. Interessanter weise kamen nur Funktionen die bereits
enthalten waren. Somit war also die Bedienung der Software das Problem,
nicht der Funktionsumfang.
Bei OpenOffice und LibreOffice bestehen diese Probleme weiterhin. Sie
sind in den 1990er Jahren stehen geblieben. Innovationen in der
Bedienung wurden vollkommen verschlafen.
Ein schlechte Bedienbarkeit bedeutet mehr Zeit, die man bei der
Einarbeitung und Verwendung aufwenden muss. Der Preis von Office ist
dagegen geradezu lächerlich gering.
Und ich das uralte TeX
Da ändert sich nichts, seit Jahrzehnten, und brauche nichts zu kaufen.
Und ich setze seit Jahren noch einen drauf, ...
... indem ich kein Windows, sondern Linux (Ubuntu) als Betriebssystem einsetze. So spare ich noch eine Menge Schmalz mehr, denn weder Adobe noch Corel noch die anderen üblichen verdächtigen Artiodactyla sehen einen müden Heller. Und wenn's doch in seltenen Fällen (Wiso-Steuersoftware ...) mal ein Fenster braucht, schlummert in der ebenfalls integrierten VM eine XP-Installation ...
Meine Meinung: da will Microsoft seine Allerweltsprogramme zur
eierlegenden Wollfleischmilchsau hochzüchten.
Kaufte Anwender sich früher ein Office-Paket und arbeitete einige
Jahre damit, wars dem Produzenten viel zu lang: in der Zwischenzeit
verdiente er bis zum erneuten Erwerb eines Office-Pakets durch den
Kunden nichts! Also war Produzent gezwungen, ständig Innovationen
nachzuschieben, um den Konsumenten den Neuerwerb seiner Officepakete
schmackhaft zu machen. Der Druck fällt mit der Masche von Office
2013 erstmal weg: der Anwender ist als De-facto-Pächter der
Software gezwungen, immer schön seine Monatsraten zu zahlen, wenn
er im Office arbeiten will. Und wehe, wenn nicht: dann droht im
schlimmsten Fall die völlige Unzugänglichkeit der Daten! Wenn
(Klein-) Unternehmer eine finanzielle Durststrecke hat, kann er im
Zweifelsfall keine Angebote, Rechnungen oder Mahnungen mehr schreiben,
wenn ihn Microsoft von seinen schönen Anwendungen abgeklemmt hat.
Nonsense!
Klar, wenn Sie mit 'nem schmalbrüstigen 16GB-Tablet unterwegs sind, brauchen Sie die Cloud schon zum Abspeichern. Ein guter Geschäftsmann hat 'nen Notebook mit mindestens 500-GB-Festplatte und LibreOffice, und kann alle Dateien abspeichern. Und den Austausch mit den Kollegen nimmt er über das Mailprogramm vor!
Eben, und das perfekte Programm für jeden gibt es halt nicht...
wem MO nicht ausreicht kann ja zu WP wecheslen oder Lotus, die kosten beide erst von € 600,- aufwärts!
@Hofman: das machen eigentlich schon sehr viele
Eigentlich findet man das Konzept von Microsoft auch bei anderen
Software-Herstellern. Die Firma Softmaker bringt bspw.
regelmäßig neue Versionen gegen Bezahlung heraus, die dann
auch nur noch gepatcht (aktualisiert) werden.
Ähnliches findet man bei Online-Banking-Programmen,
Steuererklärungssoftware u.s.w.
Zu kritisieren ist eher die starke Kundenbindung, in dem immer mehr
Daten bei den Herstellern gelagert werden.
..und über den Zugriff auf die eigenen Dateien nach Kündigung
des Abos wird kein Wort verloren...
Man kann alles schlecht reden,
aber für Leute, die beruflich viel reisen ist die Onlineversion ein großes Plus und absolut hilfreich!