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Leica M wie Monochrom

 ·  6800 Euro soll die Leica M Monochrom kosten. Ohne Objektiv und ohne die Fähigkeit, mit ihrem 18-Megapixel-Vollformatsensor Farben aufnehmen zu können. Sie soll die „Zukunft der Schwarz-Weiß-Fotografie“ sein.

Artikel Lesermeinungen (3)

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hans rehm
hans rehm (photo67) - 15.05.2012 18:30 Uhr

M wie Multipel

Lieber Herr Pardey, der Artikel liest sich schon etwas zynisch. Wieder einmal wird vergessen, daß Leica das EINZIG verbliebene Unternehmen ist, das in Deutschland Fotoapparate baut. Und das in einem Land, das mal das Zentrum dieser Branche war. Welche Nischen Leica bedient und welches Kundensegment sich das Unternehmen sucht, sollte sich doch nach dem dort vermuteten Erfolg richten. Sicher kann man keine Kamera für 99 Euro bauen, die viele gern hätten. Aber ich sage ja auch nichts, wenn Sie gerne einen SUV statt einem VW Polo fahren oder gern eine dicke Uhr tragen. Mir persönlich reicht eine Swatch. Dafür habe ich aber gern eine Leica und freue mich jeden Tag an ihr und den Ergebnissen. Schauen Sie sich auch einmal an, was im Handwerk echte Werkzeuge kosten, und wie reduziert die sind.

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Karl Bogner
Karl Bogner (Bogner1) - 14.05.2012 15:36 Uhr

Back to the future oder: Negativ ist positiv

Wann wird man dann bei Leitzens den Charme eines auf die Analogprodukte und ~objektive des Hauses speziell zugeschnittenen, nein: optimierten Filmmaterials für schwarz-weiß Negative entdecken? Seine Empfindlichkeit kann ganza analog zu digitalen Aufnahmemedien in Grenzen variabel sein, aber natürlich mit speziell auf das Material zugeschnittener Entwicklerchemie, die für - na, sagen wir 30,--EUR pro KB-Filmentwicklung selbstredend nur im hauseigenen Entwicklungsservice verarbeitet werden kann. Man bedenke auch die geradezu sagenhafte Vorteile bei der Archivfestigkeit solchen Materials: kein Blitzeinschlag, kein Serverabsturz, keine zerkratzte CD wird die Dateien gefährden. Frischauf! Hier winkt ein weiteres neues Geschäftsfeld!!

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Ludwig Bildau
Ludwig Bildau (Seabird) - 13.05.2012 15:27 Uhr

Leica Monochrome...

Das ist das Beste, was man dazu sagen konnte. Genug Kunden wird es geben, die so etwas brauchen. Wenn damit einer der drei Namensträger zufriedengestellt wird - es sei ihm gegönnt.

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Jahrgang 1949, Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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