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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

iPad & Co. Der Tablet-PC als E-Book-Reader

 ·  Sind die Tage des Buches gezählt? Lesen wir in Zukunft nur noch auf dem iPad oder anderen elektronischen Systemen? Ein Selbstversuch mit unterschiedlichen Apps und „Ökosystemen“.

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Frank Sperling

Einnicken - ohne Akku

Ebooks - effizient zu handeln, ok. Nötigt aber mehr periphere Konzentration ab als ein "analoges" Buch nach Gutenberg. Preisvorteil stimmt in vielen Fällen eben nicht. Platz- und Hygiene-Aspekte kunstfertig vorgeschoben. Schnellere Verfügbarkeit - wäre das wirklich Fortschritt und Gewinn ? Wir Menschen in unserer entspannten und liebenswürdigen Version bleiben doch auf lange Zeit durch und durch "analog". Sonnenecke, Sessel, Tee, Buch, Einnicken - ohne Akku - alles weitere erübrigt sich.

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Georg Thünin
Coco Coco (Cocody) - 18.01.2012 13:31 Uhr

Propaganda

Inzwischen dürfte jedem klar sein, dass Herr Spehr der Apple-PR-Beauftragte bei der FAZ ist. Bei diesem Beitrag handelt es sich um schlichte Propaganda. Wer einmal versucht hat, ein Buch auf dem iPad zu lesen, weiß: Das ist Quatsch. Wesentliche Gründe nennt Spehr selbst. Die schlechte Lesbarkeit in der Sonne gehört dazu, wie auch die zum Bücherlesen viel zu kurze Akku-Laufzeit. Was noch gravierender ist: Beim Gewicht von rund 700 Gramm macht es schnell keinen Spaß mehr, das iPad länger in einer lesegeeigneten Position zu halten. Und das selbstleuchtende LCD-Display geht beim Lesen von Texten mächtig auf den Sehnerv. Was hier an Vorteilen des iPads gefeiert wird, kann übrigens jedes billige Android-Handy mit passender App auch. Darauf zu lesen, ist schon aufgrund des Gewichts gewiss angenehmer als auf dem iPad. Das iPhone mag etwas zu klein sein. Aber auf vier Zoll oder mehr Diagonale, wie bei Android-Smartphones Standard, lässt sich schon eine Menge Text darstellen.

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Fred Strohmann

Es geht auch ohne DRM

Der Artikel ist leider ein wenig stark auf den etablierten Buchhandel fixiert. Junge Autoren haben dank eBooks ( egal in welchem Format ), die Moeglichkeit, vorbei am klassischen Buchhandel zu publizieren, von der Buchpreisbindung, bei der Preisfestsetzung unabhaengig und ihre Werke OHNE limitierendes DRM zu veroeffentlichen. Ist das Produkt ( sein Preis/Leistungs Verhaeltnis ) gut, dann finden sich genuegend Leser fuer das Werk. Beispielsweise die SciFi Serie "Nebular". Komplett und nur via eBook erhaeltlich, ohne DRM fuer eine wachsenden Zahl von Lesern. Das wuerde auf dem klassischem Weg des traditionellen Buchhandels so gar nicht funktionieren. Also bitte das Lesen/Erwerben von eBooks nicht nur mit dem klassischen Buchhandel gleichsetzen. Es ist mit der Technik in der Tat nur eine Frage der eigenen Vorlieben, ob nun ein "klassischer" Reader oder ein Tablet benutzt wird. Vor- und Nachteile haben beide, aber ohne sie gaebe es keine eBooks und die daraus folgenden Moeglichkeiten.
MfG

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Alex Merck
Alex Merck (AlexM3) - 18.01.2012 10:36 Uhr

Kindle/Amazon auf dem Mac/iPad

Ich bin Vielleser mit unzähligen Büchern und muss auch noch massenhaft Zeitschriften u.a. lesen. Durch WWW und Mac hat sich der Papiermüll reduziert, die Archivierung ist viel besser als mit gedruckten Magazinen etc... Im Buchbereich ist für mich seit einiger Zeit das Amazon-System aber mit Apple-Hardware (auf der es problemlos läuft) am besten. Ein weiterer Vorteil ist bei Literatur, das oft englischsprachige Neuerscheinungen früher und zu deutlich niedrigeren Preisen (teilweise nicht nur ein paar Prozent) hier erhältlich sind.

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Michael Koch

Der Tablet-PC als E-Book-Reader

Herr Spehr hat leider ein Alleinstellungsmerkmal des Amazonkindle, welches für mich dessen Gebrauch über den des iPad, zu groß, im Sonnenschein kaum lesbar, stellt, nicht erwähnt. Die kostenlose Nutzung des Amazon eigenen "Whispernet" über WiFi und 3G weltweit ohne einen Mobilfunkvertrag oder eine Simkarte eines Providers. Darin eingeschlossen die Internetsuche, z.B. Google. Alles ein wenig unkomfortabel, hat aber nach Vorführung im Bekanntenkreis hier in Thailand und Singapur bei iPad und Samsung Galaxy Eignern (ich gehöre auch dazu), Ratlosigkeit hinterlassen. Ich lese ein Buch nach dem anderen darauf und gönne mir einmal pro Woche die FAZ mit Technik und Motor. Die E-Ink Displays sind allen anderen im Sonnenschein, je mehr Licht um so besser zu lesen, gilt natürlich umgekehrt bei abnehmendem Licht, überlegen. Was fehlt ist die Möglichkeit des Ausleihens. Was habe ich für Zeit und Geld auf der Suche nach deutschsprachigen Büchern und Zeitungen(nie aktuell) hier vorher verschwendet.

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Jahrgang 1964, Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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