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Googles selbstfahrende Autos Das Auto wird automobil

 ·  Google verbucht erste Erfolge mit seinem Exotenprojekt selbstfahrender Autos. Immer mehr amerikanische Bundesstaaten wollen sie erlauben. Zur Marktreife ist es freilich noch weit.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (9)

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 12.06.2012 16:13 Uhr

Was ist mit Hackern?

Haben die keinen Zugriff auf die selbstfahrenden Karossen?
Aber wenn ich selber nicht mehr fahren brauch, wäre es besser den Nah-und Fernverkehr zu modernisieren und zu mobilisieren!!!
Weg von der Autobahn rein in die Bundesbahn!
Autsch, warum die Ohrfeige?

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Hans Glück

Game Changer

Wenn es denn mal soweit ist, dann hat der erste Hersteller, der damit auf den Markt kommt, einen Game Changer in der Hand, quasi das iPhone der Automobilindustrie. Dem wird allerdings noch einiges an gesetzlichen Vorschriften entgegen stehen... Dass Google sich eine Automobilproduktion ans Bein binden würde, das glaubt ja wohl niemand ernsthaft.

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Jan Peter Schoenfeld

Nicht nörgeln, sondern Entwicklung fördern.

Genauso sehe ich das auch. Wenn es was technisch Fortschrittliches zu kaufen gibt, wollen es alle haben.
Aber die Entwicklung dahinter wird "benörgelt"!

Das erste deutsche selbstfahrende Auto eines Automotive-Zulieferers wird zum größten Teil in Rumänien entwickelt und getestet. Ganz zu schweigen davon, dass die deutschen Automobilhersteller zwar bei Beschaffung ihrer Teile im Einkauf zusammenarbeiten, anstatt ihr Know-How zusammen zu nutzen um so Entwicklungskosten einzusparen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.06.2012 19:20 Uhr
Peter Goldstein

Das ist das Konzept Volkswagen

Was meinen Sie, warum VW so viele Marken unter einem Dach geholt hat? Wegen der zu verteilenden Entwicklungskosten. Wenn ein moderner TDI Motor von Audi 1988 für über 1 Milliarde entwickelt wurde, kann man diese Kosten beim Vertrieb auf Millionen Autos verteilen. BMW hat nur aus dem Grund Rover gekauft, weil die hofften, Rover als Massenmarke einsetzen zu können.
Aber warum sollte VW (und Audi, Seat, Skoda, Lamborghini, Bentley, Porsche, Bugatti etc) sich mit BMW oder Mercedes einlassen? Die würden einen starken Wettbewerbsvorteil abgeben.
Genau deshalb arbeitet auch Citroen und Renault und Peugeot zusammen. Oder Suzuki mit Mercedes und und und.
Keiner, der den Vorteil der Massenproduktion, wie VW, hat gibt diesen Vorteil ab.

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David Brand
David Brand (Altfeuer) - 10.06.2012 11:20 Uhr

@Stefan Pohl

...und genau weil so viele Leute hierzulande so paranoid denken, wird die Entwicklung woanders stattfinden und nicht in Deutschland. Der Trend zeichnet sich schon ab:

Google Street View: weitere Entwicklung in Deutschland eingestellt
Microsoft Bing Streetside: In Deutschland komplett eingestellt

Zur Zukunft der Mobilität gehört mehr als nur Karosserien zusammenschrauben. Aber dafür muss man die Möglichkeiten sehen nicht nur Bedenken tragen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.06.2012 19:35 Uhr
Peter Goldstein

In Deutschland keine Innovation im Automobilbau?

Das ist doch wohl ein Witz. Schauen Sie sich mal die weltweiten Marktanteile und insbesondere deren Entwicklung der deutschen Autohersteller an. Innovationen wie hier beschrieben der Autopilot werden schon lange von mehreren deutschen Herstellern verfolgt.
Selbst wenn Google es als erster schaffen sollte folgen die deutschen Hersteller ganz schnell mit eigenen Patenten. Die automatische Einparkhilfe, der Abstands geregelte Tempomat und Spurassistent sind Vorläufer des Autopiloten.
Man kann den deutschen Herstellern durchaus einen Leistungswahn vorwerfen - der allerdings sehr erfolgreich ist - aber das von deutschen Herstellern zu wenige Innovationen kommen ist komplett falsch.
VW wird bald als erster Hersteller das Modulbausystem etablieren. Das hat kein Hersteller weltweit und wird die Produktionskosten nochmal erheblich senken. Das ist noch die Steigerung der Plattformbauweise, die schon erhebliche Wettbewerbsvorteile gebracht haben.

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Stefan Pohl

Entdecke die Möglichkeiten

Nein, Herr Brand, daß ich de Möglichkeiten nicht sähe, können Sie mir nicht vorwerfen. Ich sehe sie ja, und genau das gefällt mir nicht. Denken Sie sich mal noch die ständig verbesserte Gesichtserkennung dazu: »Der Bürger mit der Sozialversicherungsnummer xy81343174346 ist schon seit drei Tagen von keiner KFZ-Kamera mehr erfaßt worden — schickt doch mal eine Polizeistreife bei seiner Wohnung vorbei.« »Wir haben da in der Parkallee Richtung Westplatz ein Subjekt auf dem Schirm, das wir keiner Sozialversicherungsnummer zuordnen können. Dringender Tatverdacht der Identitätsverschleierung. Rote Jacke, blauer Stadtrucksack. Zugriff und Überprüfung!«

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Stefan Pohl

Ein Albtraum

Damit Unfälle ggf. gerichtsfest dokumentiert sind, muß ein solches Fahrzeug natürlich in jede Richtung und bei allen Lichtverhältnissen die Umgebung mit Kameras aufzeichnen. Nehmen wir für einen Moment an, die Google-Vision setzte sich in nennenswertem Umfang durch: Dann wären Millionen GPS-vernetzte fahrende Kameras unterwegs, praktisch überall wo es Straßen gibt und wo Menschen wohnen und zu jeder Tages- und Nachtzeit. Das gesamte öffentliche Leben wäre mehr oder weniger lückenlos verfilmt und bei Bedarf auch archiviert. Die anfallenden Datenmengen sind inzwischen wohl kein Problem mehr. Man rechne jetzt mal noch ein anderes Puzzleteil dazu, das europäische »Project Indect«. Es wäre der GAU für jeglichen Datenschutz, jegliche Privatsphäre. Und damit paßt das Projekt durchaus perfekt zu den anderen Geschäftsfeldern der Datenkrake. Daß damit nebenbei auch noch Personen und Waren von A nach B transportiert werden können, ist dann mehr oder weniger nur noch ein Kollateralnutzen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.06.2012 00:37 Uhr
Theodor Wedel

Wie kommen Sie denn auf die Idee

dass man ein solches Fahrzeug mit Video-Überwachung ausstatten muss? In einem manuell gesteuerten Pkw wird schließlich auch nichts "gerichtsfest dokumentiert". Ihr Problem mit dieser Technologie ist nicht nachvollziehbar. Für Millionen Menschen, die aufgrund einer Behinderung oder ähnlichem nicht Auto fahren können, wäre sie jedenfalls eine enorme Erleichterung ihres Alltags. Auch bei der Verkehrssicherheit gibt es einiges an Verbesserungspotential. 2011 gab es 2,3 Mio. Verkehrsunfälle mit knapp 400 000 Verletzten und knapp 4000 Toten.

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Jahrgang 1970, Wirtschaftskorrespondent in New York.

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