21.12.2004 · Begeisterte Biker dürfen sich nicht nur an den visuell hervorragenden Bildern freuen. Gleichzeitig ist der Band ein Lesebuch, das keine Episode in der langen Geschichte des Motorrad-Herstellers ausläßt.
Siebzehn Autoren und Fotografen haben zu diesem opulenten Werk beigetragen, das aus dem Amerikanischen übersetzt wurde.
Der Harley-Enthusiast darf sich nicht nur an den vielen, oft doppelseitigen und technisch wie visuell hervorragenden Bildern freuen. Gleichzeitig ist der Band ein Lesebuch, das keine Episode in der langen Geschichte des Motorrad-Herstellers ausläßt.
Epochales Werk
Einst baute Harley Roller (in den sechziger Jahren, den Topper), benutzte DKW-Motoren (nach dem Krieg, es war eine Reparationsleistung) oder versuchte mit zugekauften italienischen Maschinen (Aermacchi, gleichfalls in den Sechzigern) dem Vordringen der japanischen Anbieter etwas entgegenzusetzen.
Wie es sich für ein epochales Werk gehört, befaßt es sich nicht nur mit dem Unternehmen und seinen Produkten, auch das Drumherum kommt nicht zu kurz. Wer alles gelesen hat, weiß, wie sich Harley-Davidson Ende der achtziger Jahre "von einer Manufaktur für schlechte mechanische Scherze in kürzester Zeit zu einem der meistgeschätzten Unternehmen Amerikas verwandeln konnte."