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Flugreisen : Sicherheitshinweis

Anreise zu einer Veranstaltung in Denver, Colorado. Teilnehmer aus mehreren Ländern Europas machen sich auf den Weg. Keiner kommt pünktlich an. Ist das alles normal? Oder muss man sich Sorgen machen?

          Anreise zu einer Veranstaltung in Denver, Colorado. Teilnehmer aus mehreren Ländern Europas machen sich auf den Weg. In Frankfurt sitzt die deutsche Gruppe in einem Jumbo der Lufthansa. Das „Boarding“ ist „completed“, den Sicherheitshinweisen hat routinemäßig niemand Beachtung geschenkt, es könnte losgehen. Tut es aber nicht. Nach einer Weile meldet sich der Kapitän. Ein Triebwerk will nicht, Techniker unterwegs. Als die Techniker wieder weg sind, will das Triebwerk immer noch nicht, alles aussteigen. Die Lufthansa treibt einen Ersatzjumbo auf. Der funktioniert, hebt ab, mit vier Stunden Verspätung. Viele Passagiere werden drüben ihre Anschlussflüge nicht erreichen, Entschuldigung. Das Unterhaltungssystem am Platz macht auch nach dem fünften Reset keinen Mucks, was soll’s. Flug dauert ja nur zehn Stunden.

          Die Teilnehmer aus der Schweiz haben Air Canada gebucht, Airbus 330 Zürich - Toronto, von dort aus nach Denver. Zweimal werden Anstalten gemacht loszurollen, nach fünfeinhalb Stunden steht die Maschine immer noch auf der Stelle. Probleme mit dem Kabinendruck, heißt es, Entschuldigung. Während der Zeit gibt es einen Becher Wasser und ein Tütchen Cracker. Schließlich startet der Airbus, kehrt über Frankreich um, landet, begleitet von Rettungsfahrzeugen, wieder in Zürich. Die Passagiere werden auf Hotels verteilt. (Auf sie wartet am folgenden Tag ein Déjà-vu, diesmal wird wegen Triebwerksproblemen gewendet.) Die Denver-Gruppe indes pocht auf Beförderung über den Großen Teich, ergattert Plätze in einer Swiss-Maschine nach Boston. Ankunft nach Ortszeit am späten Abend, vier Stunden im Hotelbett am Flughafen, um 3:45 Uhr Wecken für die Weiterreise nach Denver.

          Nach der Veranstaltung will einer der Teilnehmer mit United Airlines nach Chicago. Während des Eincheckens Kommando zurück, Maschine fällt wegen „technischer Probleme“ aus, Entschuldigung. Ersatzmaschine kommt aus Richtung Washington, zwei Stunden Verspätung, also praktisch nichts.

          Ähm, Entschuldigung, ist das alles normal? Oder muss man sich Sorgen machen?

          Walter Wille

          Redaktion „Technik und Motor“

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          Quelle: F.A.S.

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