Der Himmel ist bedeckt, die auf dem Dach montierte Solaranlage hat ihren Betrieb eingestellt. Aller im Haus benötigte Strom kommt nun aus dem Netz - und wird zu rund drei Vierteln in konventionellen Kraftwerken erzeugt. Doch auch wenn der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung steigt, bleiben diese „Klimakiller“ weiter das Rückgrat einer zuverlässigen Elektrizitätserzeugung.
So hat man errechnet, dass selbst bei einem Grünstromanteil von 40 Prozent nur während knapp 50 Stunden des Jahres mehr Sonnen- und Windstrom erzeugt werden, als Privatleute und Industrie nachfragen. Daran können auch die jetzt für private PV-Anlagenbetreiber ins Spiel gebrachten (und künftig mit 2000 Euro subventionierten) Solarstrom-Speicherbatterien nichts ändern. Da deren Nutzer diese Akkus ausschließlich unter den Gesichtspunkten einer persönlichen Gewinnmaximierung be- und entladen werden, ist ihr Beitrag zur Vergleichmäßigung des volatilen Ökostromangebots zu vernachlässigen.
Viel spricht dafür, dass durch massenhaft installierte Privat-Kleinspeicher die Netzsteuerung noch schwieriger wird. Man sollte also nicht mit bezuschussten Solarbatterien der PV-Industrie mal wieder ein teures Zuckerl hinwerfen, sondern die (Verteil-) Netze so ausbauen, dass sie den in der Fläche erzeugten Ökostrom problemlos aufnehmen können.
Seltsame Logik
Herbert Wertig (HerWer)
- 23.01.2013, 10:47 Uhr
Batterien helfen nicht, der Netzausbau auch nicht! Aber der
Trittin'sche Tauchsieder!
Peter Schmidt-Fanderl (pxjs56)
- 23.01.2013, 02:49 Uhr
Das eben ist der Fluch der dummen Politik, daß die ...
Peter Schmidt-Fanderl (pxjs56)
- 23.01.2013, 02:27 Uhr
...dass durch massenhaft installierte Privat-Kleinspeicher die
Netzsteuerung noch schwieriger wird?
fred meier (Sikasuu)
- 22.01.2013, 21:20 Uhr
Jetzt müßte nur noch jemand den Schnee weg
räumen.>10.000m2 >6300 PV-Module Null Leistung
klaus keller (klkeller)
- 22.01.2013, 18:16 Uhr