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Veröffentlicht: 22.01.2013, 17:46 Uhr

Elektrizitätserzeugung Geldspeicher

Auch wenn der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung steigt, bleiben konventionelle Kraftwerke weiter das Rückgrat einer zuverlässigen Elektrizitätserzeugung.

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Der Himmel ist bedeckt, die auf dem Dach montierte Solaranlage hat ihren Betrieb eingestellt. Aller im Haus benötigte Strom kommt nun aus dem Netz - und wird zu rund drei Vierteln in konventionellen Kraftwerken erzeugt. Doch auch wenn der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung steigt, bleiben diese „Klimakiller“ weiter das Rückgrat einer zuverlässigen Elektrizitätserzeugung.

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So hat man errechnet, dass selbst bei einem Grünstromanteil von 40 Prozent nur während knapp 50 Stunden des Jahres mehr Sonnen- und Windstrom erzeugt werden, als Privatleute und Industrie nachfragen. Daran können auch die jetzt für private PV-Anlagenbetreiber ins Spiel gebrachten (und künftig mit 2000 Euro subventionierten) Solarstrom-Speicherbatterien nichts ändern. Da deren Nutzer diese Akkus ausschließlich unter den Gesichtspunkten einer persönlichen Gewinnmaximierung be- und entladen werden, ist ihr Beitrag zur Vergleichmäßigung des volatilen Ökostromangebots zu vernachlässigen.

Viel spricht dafür, dass durch massenhaft installierte Privat-Kleinspeicher die Netzsteuerung noch schwieriger wird. Man sollte also nicht mit bezuschussten Solarbatterien der PV-Industrie mal wieder ein teures Zuckerl hinwerfen, sondern die (Verteil-) Netze so ausbauen, dass sie den in der Fläche erzeugten Ökostrom problemlos aufnehmen können.

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