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E-Auto Strom vom Balkon

 ·  Manch findiger Zeitgenosse hat kreative Einfälle. Er stellt seinen Kleinstserien-Elektrowagen auf den Rasen vor dem Mehrfamilienhausbalkon und hängt das Kabel über das Geländer.

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Macht Grünanlagen zu Parkflächen! Diese Forderung klingt angesichts des Graus in den Innenstädten abstrus und ist dennoch so abwegig nicht. Wie zarte Pflänzchen sprießen Elektroautos in der City und den angrenzenden Wohngebieten hervor. Und die müssen, wann immer das geht, an einer Steckdose hängen, damit die bislang immer noch wenig beeindruckende Reichweite bei Fahrtantritt uneingeschränkt bereitsteht. Die Stromversorgung für das Laden des Akkus gestaltet sich allerdings oft schwierig, nicht jeder Abstellplatz liegt in Reichweite eines elektrischen Anschlusses.

Und so kommt manch ein findiger Zeitgenosse auf kreative Einfälle. Er stellt seinen Kleinstserien-Elektrowagen auf den Rasen vor dem Mehrfamilienhausbalkon und hängt das Kabel über das Geländer. Damit die Ladung nicht ins Wasser fällt, wird schnell der Sonnenschirm zum Regenschutz umfunktioniert und schützend darübergestellt. Gut so, denn wie haben wir kürzlich auf den Probefahrten mit einem anderen Elektromobil, dem kecken Renault Twizy, gelernt: Das Fahren in eine Waschanlage ist mit diesem Fahrzeug streng verboten. Elektrische Energie und Wasser passen rein ökologisch gut zueinander, physikalisch jedoch eher nicht. Und die Moral von der Geschicht’: Not macht erfinderisch.

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11.12.2012, 08:00 Uhr

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