25.01.2013 · DVB-T ist etwa 30 Mal so teuer wie die Übertragung via Satellit. Und das „Überallfernsehen“ war schon vor zehn Jahren technisch veraltet.
Von Michael SpehrRichtlinien für Lesermeinungen
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30x mal teurer für wen? doch nicht für den Verbraucher !!!
und der Druck auf die anderen Anbieter mit Kabel und SAT sollte erhalten
bleiben, damit diese in Zukunft auf dem Teppich bleiben und 25% Rendite
als normal ansehen wie die Ackermanns dieser Welt.
Bei DVB-T sind weniger Kanäle klar mehr und bilden eine Grundversorgung.
Vor 10 Jahren standen die jetzigen technischen Verbesserungen des neuen
Standards noch nicht für den kleinen Preis zur Verfügung.
Jetzt ist HD normal und mit derselben Bandbreite kann statt SD nun
Ready-HD mit 1280x720 Punkten übertragen werden ohne die
beschriebenen Macken durch verbesserte Fehlerkorrektur.
Wer wie RTL und SAT auf Verschlüsselung setzt, der muss DVB-T
natürlich abwählen.
Und mobil ist DVB-T eine feine Sache gegenüber dem Aufwand für
mobiles SAT.
Es liegt nun am Zuschauer, ob man seine Zeit mit NULL, 13, 50 oder 500
Kanälen vertut.
Ich wähle oft NULL Kanäle.
Frankreich und DVB-T: Sendelizenzen für 31 weitere HD-Programme beantragt
In Frankreich ist DVB-T mit über 60% Marktanteil der meistgenutzt
Empfangsweg für Fernsehprogramme. Die Ausstrahlung von
HD-Programmen wurde dort bereits umgesetzt. Frankreichs TV-Anbieter
haben nun Lizenzen für 31 zusätzliche HD-Programme beantragt,
um das terrestrisch ausgestrahlte Angebot auszubauen.
Unter den Bewerbern befindet unter anderem das zur RTL Group
gehörende Unternehmen M6, welches allein drei Programme weitere
beantragt hat. Ebenso ist TF1 mit drei Anträgen vertreten. Auch der
Verlag Lagardère plant einen weiteres Programm.
Die Bildqualität bei DVB-T reicht eigentlich locker aus. Man könnte aber viel verbessern: H264 Kompression, die Filme mit originaler Bildfrequenz übertragen, also 24p, und einiges mehr. Die Abdeckung ist auch nicht gut. Das Problem ist aber vor allem, daß man generell kein Unterschichtfernsehen (RTL, SAT1, PRO7 etc.) bekommt, damit ist das uninteressant, die Leute kaufen eine Schüssel oder nehmen Kabel. Da Unitymedia keine Grundverschlüsselung mehr hat, kann man dort endlich auch alles mit dem PC aufnehmen.
Und wie soll der mobile Fernsehempfang gewährleistet werden?
Zitat: "Aber im Blick auf das ganze Drama und die neuen
Sehgewohnheiten, die sich aus dem Internet ergeben, Stichwort Youtube,
kann man allen Beteiligten nur raten, die terrestrische Übertragung
möglichst rasch einzustellen".
Abgesehen von den erwähnten Investitionen, die nicht wenige in
DVB-T getätigt haben und die damit - ebenso wie hierzulande bei DAB
in seiner Ursprungsvariante - hinfällig wären, gibt es aktuell
keine vernünftige Alternative für den mobilen Fernsehempfang.
Es ist also vermessen, die Einstellung zu fordern - auch ohne auf die
vollmundigen Versprechen bei der damaligen Zwangsumstellung zu
verweisen. Die Verbreitung via Internet erfordert vergleichsweise
große Bandbreite und entsprechende Anbieter (Zattoo) unterbinden
aus lizenzrechtlichen Gründen den Empfang per Mobilfunk. DVB-H war
teuer und hat sich in Deutschland nicht durchgesetzt. Für die
Darstellung auf Mobilgeräten mit üblicherweise geringen
Bilddiagonalen ist die Bildqualität von DVB-T übrigens ausreichend.