http://www.faz.net/-gy9-8lzk1

Dock von Udoq im Test : Eine Ladestation für alle

  • -Aktualisiert am

Die Udoq-Leiste hat noch Kabel, doch die Kabel sieht man nicht Bild: Hersteller

Genug von Kabelsalat und der Suche nach passenden Ladegeräten? Udoq unterstützt von Micro-USB bis Lightning die Adapter für viele mobile Produkte.

          Genug von Kabelsalat und der Suche nach den passenden Ladegeräten für Smartphone, Tablet oder E-Book-Lesegerät? Wenn es nach Marcus Kuchler geht, liegt die Lösung zwar nicht auf der Hand, steht aber auf der Kommode im Flur: Ein schickes Aluminiumdock organisiert die elektronischen Kleingeräte, wie Zinnsoldaten stehen sie in Reih und Glied.

          Die Udoq genannte Erfindung des Münchner Designers, der bereits für Leica, Porsche und andere Hersteller gearbeitet hat, bietet auf einer Breite zwischen 25 und 70 Zentimeter ausreichend Platz für etliche Geräte unterschiedlicher Hersteller. Das Udoq ist allerdings nur ein Dock. Ein Ladegerät gehört nicht dazu, es geht hier nur um raffinierte Mechanik zum Arrangieren der Geräte.

          Es geht hier nur um raffinierte Mechanik zum Arrangieren der Geräte.

          Seine Idee: Die röhrenförmige Unterseite des Docks nimmt einzelne Adapter auf. Sie sind horizontal verschiebbar, je nach Breite des zugehörigen Geräts. Adapter gibt es für Micro-USB und USB C sowie die beiden Apple-Anschlüsse. Die Höhe des Ladesteckers im Adapter lässt sich ebenfalls justieren, falls das betreffende Gerät mitsamt Schutzhülle ins Dock gesteckt werden soll. Damit das Laden von größeren Tablets ebenfalls gelingt, hilft eine Stütze. Zugegeben: Man muss mit Kabeln und Adapter ein bisschen fummeln.

          Und anschließend die 1,50 Meter langen Kabel versteckt zu ihrer Stromtankstelle führen. Ist das alles geschafft, kann Udoq endlich den Hausflur schmücken, und das Einsetzen und Entnehmen der Ladekandidaten gelingt mit einem Handgriff.

          Das im Macbook-Stil gehaltene Design überzeugt mit schlichter Eleganz. Jedoch enthielt das von uns erprobte Vorserien-Modell kleine Mängel. Wenn die Geräte laden, ist natürlich ihre Bedienbarkeit eingeschränkt. Der Winkel, in dem sie stehen, lässt sich nicht ändern, und man kann das Smartphone nur in die Hand nehmen, wenn man den Ladevorgang unterbricht.

          Besonders das Tippen wird erschwert, denn Smartphones sind nun einmal dafür entworfen, in der Hand benutzt zu werden, nicht im Stehen. Udoq eignet sich indes gut für Video-Anrufe, Foto-Shows mit dem Tablet oder als Halterung für den digitalen Kalender. Video-Streaming im Hochformat ist wiederum nicht jedermanns Sache.

          Derzeit ist das Dock in einer Kickstarter-Kampagne günstiger zu erhalten. Die Variante mit 25 Zentimeter in der Breite (für drei oder vier Geräte) kostet 50 Euro. Von Mitte Oktober an soll der Vertrieb dann über den Online-Shop www.udoq.com laufen. Die Preise sind dort allerdings höher: Das Einstiegsmodell liegt bei 100 Euro, für das breiteste Modell mit 70 Zentimeter werden 180 Euro fällig. Im Lieferumfang befinden sich außer dem Aluminium-Regal jeweils vier Kabel, die Stütze zum Laden größerer Geräte und das zugehörige Werkzeug. Eine interessante Lade-Lösung für all diejenigen, die ihr Smartphone auch mal aus der Hand legen.

          Weitere Themen

          Mit 50 km/h gegen die Wand Video-Seite öffnen

          Neue Crash-Tests : Mit 50 km/h gegen die Wand

          Der Autobauer Ford hat das jüngste Focus-Modell mit 50 km/h auf eine stehende Wand knallen lassen. Die Crash-Tests auf der neuen Anlage haben ein ganz bestimmtes Ziel.

          Samsung stellt faltbares Smartphone vor Video-Seite öffnen

          „Foldables“ : Samsung stellt faltbares Smartphone vor

          Mit seinem „Infinity Flex“ geht Samsung ins Rennen um die „Foldables“. Nutzer sollen das Gerät hunderttausende Male auf- und zuklappen können, ohne dass es kaputt geht. In den kommenden Monaten will der Konzern die Massenfertigung starten.

          Weißwurstjapaner

          BMW Z4 : Weißwurstjapaner

          Der BMW Z4 kommt erneuert auf die Straßen. Sein Äußeres hat sich deutlich verändert. Die Preise beginnen bei zirka 41.000 Euro.

          Topmeldungen

          Friedrich Merz bei der CDU-Regionalkonferenz in Lübeck vergangenen Donnerstag.

          Friedrich Merz : „Ich verdiene eine Million Euro“

          Was kaum jemand anzweifelte, bestätigt der Blackrock-Deutschland-Aufsichtsratschef und Kandidat um den CDU-Vorsitz nun selbst: Friedrich Merz gehört zu den Großverdienern im Land. Zur Oberschicht will er sich allerdings nicht zählen lassen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.