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Unterwegs verbunden Was bringt den Tablet-PC überall ins Netz?

Ohne Internetverbindung ist alles nichts: iPad & Co. wollen unterwegs ins Netz. Die Wege dahin sind verschlungen. Wir schlagen einen Pfad durch das Dickicht der Tarife und Möglichkeiten.

© Getty Images Wo muss ich hin, wo ist das Netz? Orientierungsversuche mit dem Tablet-PC

Wie kommt man unterwegs ins Netz? Wer sich in der Weihnachtszeit mit der Kaufentscheidung für einen Tablet-PC umgetrieben hat oder gar mit einem solchen Flachrechner beschenkt wurde, steht nun gleich wieder vor der Qual der Wahl: Das iPad oder der Androide wollen ins Internet: Mails checken und die Welt retten, etwa bei Facebook und Twitter. Hier beginnt nun eine Odyssee der Technik und Tarife. Wurde beim Kauf eines iPad, eines Samsung Galaxy oder eines Nexus 7 von Google die etwas teurere Variante mit Mobilfunkeinheit gewählt, ist die Frage nach dem passenden Mobilfunktarif aufgeworfen.

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Aber allein mit W-Lan ausgerüstete Tablet-PCs lassen sich unterwegs ebenfalls ans Netz anbinden. Die einfachste Möglichkeit besteht darin, ein vorhandenes Mobilfunknetz des Smartphone mit zu nutzen, das Stichwort lautet „Tethering“ oder „mobiler Hotspot“. Wer ein smartes Phone einsetzt, hat in der Regel ohnehin ein gewisses Datenvolumen zu seinem Mobilfunkvertrag hinzugebucht. Das lässt sich bei aktuellen Geräten der Gattung iPhone, Android oder Windows Phone bequem mit anderen W-Lan-Partnern teilen, die Menüs lauten Tethering, mobiler Hotspot oder Internetfreigabe. Die Mobilfunkabteilung stellt den Kontakt zum WWW her, und das Wireless-Lan-Modul reicht die Daten weiter an externe Geräte.

Zwangsbremse mit tröpfelnden Bytes

Man gibt einen Namen für den Smartphone-Hotspot und ein W-Lan-Kennwort vor. Anschließend lasse man das iPad oder den Androiden nach W-Lan-Netzen in der Umgebung suchen und buche sich wie in einen herkömmlichen Router ein. Die Technik ist ausgereift und funktioniert prima. Auf zwei Nachteile sei indes hingewiesen: Erstens achte man auf sein Datenvolumen. Wer andere Partner ins Netz bringt, wird gegebenenfalls früher durch die Datendrosselung der Netzbetreiber ausgebremst. 500 Megabyte im Monat mögen für das Smartphone allein ausreichend sein. Ist das Volumen ob der zusätzlichen Gäste erreicht, startet die Zwangsbremse mit tröpfelnden Bytes - bis zum Monatsende. Ferner sei darauf hingewiesen, dass der Hotspot-Betrieb den Akku des Smartphone stark belastet. Länger als vier bis fünf Stunden hält keins im Gastgeber-Modus durch.

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Eine ähnlich lange Betriebszeit bieten mobile Hotspots als eigenständige Gerätegattung. Sie belasten also den Smartphone-Akku nicht. Die auch „MiFi“ genannten Router mit Sim-Karte gibt es zu Preisen von unter 100 Euro, und sie haben meist eine Firewall und etliche Router-Extras. Es lassen sich mehrere W-Lan-Geräte anschließen, und die Verschlüsselung schützt vor ungebetenen Surf-Gästen. Die Mini-Router werden einmalig am PC im Betrieb genommen, anschließend arbeiten sie unabhängig vom Rechner. Am weitesten verbreitet sind die Huawei-MiFis. Ein interessanter Exot für Weltreisende ist der „Goodspeed“ von Uros (www.uros.com), der gleich zehn Steckplätze für Sim-Karten verschiedener Länder bietet, auf dass man stets den günstigsten Tarif findet.

Und das ist gleich die nächste Hürde, auch für jene, die nur im eigenen Land ihren Tablet-PC verwenden möchten: Wie findet man den passenden Datentarif für iPad & Co.? Diese Frage beschäftigt natürlich auch die stolzen Neubesitzer eines Geräts mit eingebauter Mobilfunkeinheit. Vier Parameter sollte man im Blick behalten: Netzqualität, Preis, Datenvolumen und das Kleingedruckte. Erst mit ordentlichem Datentempo macht die Sache richtig Spaß, und damit sind Geschwindigkeiten jenseits von 3 MBit/s gemeint. Mehr Tempo nimmt man gern, der neue LTE-Standard verspricht bis zu 100 MBit/s, die allerdings nur punktuell in wenigen Großstädten zu erreichen sind.

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