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Telekommunikation Nokia kooperiert mit Skype

09.01.2007 ·  Überall dort, wo es kabellose Internetanschlüsse gibt, sollen Nokia-Kunden in Zukunft über Skype telefonieren können, anstatt über das Mobilfunknetz. Zu diesem Zweck gibt es eine neue Kooperation zwischen den beiden Firmen.

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Der finnische Nokia-Konzern hat im vergangenen Jahr rund 40 Millionen internetfähige Multimediahandys verkauft. Dies sagte Olli-Pekka Kallasvuo, der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, während der Messe für Unterhaltungselektronik CES im amerikanischen Las Vegas.

Damit ist Nokia nach Angaben von Kallasvuo der international größte Hersteller solcher Geräte. Insgesamt schätzt er den Absatz im vergangenen Jahr auf rund 90 Millionen Stück. Der Nokia-Chef rechnet zudem mit einem sprunghaften Anstieg der Nachfrage nach solchen Mobiltelefonen.

Zusammenarbeit mit Skype

„Geräte mit nur einer Funktion werden immer unattraktiver“, sagte Kallasvuo während der CES. So soll der Absatz dieser multifunktionalen Geräte bis zum Jahr 2008 auf rund 250 Millionen Stück steigen. Angesichts dieser Einschätzung kündigte Kallasvuo auch an, dass Nokia seine Produktpalette auch bei bei den mobilen Kleincomputern erweitern werde.

Dabei setzt der Konzern nicht nur auf die Geräte, sondern kündigte in Las Vegas auch Kooperationen mit Internetunternehmen an. So wird die finnische Nokia gemeinsam mit Skype, einem Anbieter von Internettelefonie, der international inzwischen rund 136 Millionen registrierte Nutzer hat, die Internettelefonie auf Skype-Basis in seinen Geräten anbieten. Damit könnten sich Nutzer überall dort per Skype unterhalten, wo ein kabelloser Internetanschluss zur Verfügung steht. Sie wären an diesen Punkten nicht mehr auf die Nutzung der Mobilfunknetze angewiesen.

Die Software-Erweiterung soll noch in der ersten Hälfte des laufenden Jahres zur Verfügung stehen. Auch der Softwarekonzern Microsoft hatte angekündigt, dass in seiner Handy-Software Windows Mobile eine Funktion für die Internettelefonie integriert werde.

Quelle: jcw. / F.A.Z., 09.01.2007, Nr. 7 / Seite 14
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