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Tech-Talk Deshalb ist der Mac besser

Käufer von Windows-Rechnern wollen häufig wenig Geld ausgeben und kein Apple-Gläubiger sein. Wer nach dem Kauf nächtelang vergeblich den neuen PC konfiguriert und dabei die Nerven verliert, will nur noch eins: die Religion wechseln. Der neue Tech-Talk.

© dpa Vergrößern So mancher Windows-User wünscht seinem PC nur eins: einen Platz in der Tonne

Heute kein Tech-Talk in der gewohnten Form. Wir haben nämlich vergangene Woche den Aldi-PC gekauft und sitzen noch an der Einrichtung. Daten vom alten Rechner auf den neuen übertragen, sämtliche Software abermals aufspielen, die Sperenzchen mit der Zwangsregistrierung über sich ergehen lassen - drei schwere Abstürze bislang! -, und das Wireless-Lan des heimischen Netzwerks wird nicht gefunden. Beim Neupartitionieren der Festplatte diese versehentlich gelöscht, als schon alles so gut wie fertig war. Die Druckereinrichtung im Netzwerk? Ein Albtraum! Ein Mist ist das mit Windows, seither nachts kaum geschlafen. Kann sich nur noch um Tage handeln, bis das Home Office endlich wieder rund läuft.

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Zwei iMacs gekauft

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Und dann kommt diese E-Mail von Jutta und Thomas: „Zum Monatsanfang haben wir nach längerem Zögern zwei neue iMacs gekauft, die zusammen rund 2800 Euro kosteten. Sie sind mit jeweils einem 20-Zoll-Bildschirm, 1 Gigabyte Arbeitsspeicher, 250 Gigabyte Festplatte und einem DVD-/CD-Brenner ausgestattet. Nach dem Auspacken (fünf Minuten pro Rechner) mußte die Bedienungsanleitung gelesen werden, was ebenfalls rund fünf Minuten in Anspruch nahm.

Der erste iMac wurde eingeschaltet. Wir mußten die Sprache wählen, dann fragte der Rechner, ob wir unsere Daten von einem anderen Apple übernehmen wollten. Dazu wurde der alte Rechner im Target Modus gestartet (den Buchstaben ,T' und den Startknopf drücken) und via Firewire-Kabel mit dem neuen Rechner verbunden. Wir bestätigten die angebotene Auswahl von System, Programmen und Daten. Die Übertragung dauerte pro Rechner etwas über 30 Minuten. Danach waren beide Rechner arbeitsbereit, und wir konnten da weitermachen, wo wir anderthalb Stunden vorher aufgehört hatten.“

Am liebsten aus dem Fenster werfen

Ja, danke schön, ihr beiden! Wenn man tage- und nächtelang über seinem Windows sitzt, die Kiste am liebsten aus dem Fenster werfen würde und sich fragt, wie man nur auf diesen aberwitzigen Gedanken gekommen ist, das alte, gut laufende System gegen ein neues zu tauschen, dann sind es solche Nachrichten, die einem wirklich aufhelfen.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 10.12.2006, Nr. 49 / Seite V14

 
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Veröffentlicht: 11.12.2006, 11:15 Uhr

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