Home
http://www.faz.net/-gyc-tp7m
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Tech-Talk Deshalb ist der Mac besser

Käufer von Windows-Rechnern wollen häufig wenig Geld ausgeben und kein Apple-Gläubiger sein. Wer nach dem Kauf nächtelang vergeblich den neuen PC konfiguriert und dabei die Nerven verliert, will nur noch eins: die Religion wechseln. Der neue Tech-Talk.

© dpa Vergrößern So mancher Windows-User wünscht seinem PC nur eins: einen Platz in der Tonne

Heute kein Tech-Talk in der gewohnten Form. Wir haben nämlich vergangene Woche den Aldi-PC gekauft und sitzen noch an der Einrichtung. Daten vom alten Rechner auf den neuen übertragen, sämtliche Software abermals aufspielen, die Sperenzchen mit der Zwangsregistrierung über sich ergehen lassen - drei schwere Abstürze bislang! -, und das Wireless-Lan des heimischen Netzwerks wird nicht gefunden. Beim Neupartitionieren der Festplatte diese versehentlich gelöscht, als schon alles so gut wie fertig war. Die Druckereinrichtung im Netzwerk? Ein Albtraum! Ein Mist ist das mit Windows, seither nachts kaum geschlafen. Kann sich nur noch um Tage handeln, bis das Home Office endlich wieder rund läuft.

Michael Spehr Folgen:        

Zwei iMacs gekauft

Mehr zum Thema

Und dann kommt diese E-Mail von Jutta und Thomas: „Zum Monatsanfang haben wir nach längerem Zögern zwei neue iMacs gekauft, die zusammen rund 2800 Euro kosteten. Sie sind mit jeweils einem 20-Zoll-Bildschirm, 1 Gigabyte Arbeitsspeicher, 250 Gigabyte Festplatte und einem DVD-/CD-Brenner ausgestattet. Nach dem Auspacken (fünf Minuten pro Rechner) mußte die Bedienungsanleitung gelesen werden, was ebenfalls rund fünf Minuten in Anspruch nahm.

Der erste iMac wurde eingeschaltet. Wir mußten die Sprache wählen, dann fragte der Rechner, ob wir unsere Daten von einem anderen Apple übernehmen wollten. Dazu wurde der alte Rechner im Target Modus gestartet (den Buchstaben ,T' und den Startknopf drücken) und via Firewire-Kabel mit dem neuen Rechner verbunden. Wir bestätigten die angebotene Auswahl von System, Programmen und Daten. Die Übertragung dauerte pro Rechner etwas über 30 Minuten. Danach waren beide Rechner arbeitsbereit, und wir konnten da weitermachen, wo wir anderthalb Stunden vorher aufgehört hatten.“

Am liebsten aus dem Fenster werfen

Ja, danke schön, ihr beiden! Wenn man tage- und nächtelang über seinem Windows sitzt, die Kiste am liebsten aus dem Fenster werfen würde und sich fragt, wie man nur auf diesen aberwitzigen Gedanken gekommen ist, das alte, gut laufende System gegen ein neues zu tauschen, dann sind es solche Nachrichten, die einem wirklich aufhelfen.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 10.12.2006, Nr. 49 / Seite V14

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Neue Modelle Das iPhone - die nächste Generation

Während Apples Smartwatch erst im nächsten Jahr kommt, sind die neuen iPhones schon bald zu haben. FAZ.NET stellt die beiden Modelle vor. Mehr

10.09.2014, 08:53 Uhr | Technik-Motor
Unterschiedliche Reaktionen auf Apple-Präsentation

Während sich Marktforscher skeptisch zeigten, ob die neuen iPhones und die Apple Watch wirklich der große Wurf sind, geriet ein Style-Experte angesichts der High-Tech-Uhr ins Schwärmen. Mehr

10.09.2014, 13:11 Uhr | Wirtschaft
iPhone 6 Plus und andere Phablets Boah, sind die groß geworden!

Apple bringt ein Phablet auf den Markt - und plötzlich denken alle: Ist das groß! Passt das noch in die Hosentasche? Dabei hat fast jeder Hersteller ein großes Smartphone im Angebot. Mehr

16.09.2014, 16:12 Uhr | Technik-Motor
Johnny Winter: Step Back

Hörprobe: Can’t Hold Out (Talk to Me Baby) Mehr

08.09.2014, 16:16 Uhr | Feuilleton
Neue Apple-Produkte Zur Revolution verdammt

Das iPhone 6, die erste Digitaluhr des Konzerns und ein neues Bezahlsystem: Kann Tim Cook damit aus dem Schatten von Steve Jobs treten? Mehr

09.09.2014, 22:27 Uhr | Wirtschaft
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 11.12.2006, 11:15 Uhr

Umfrage

Wird die Apple Watch ein Erfolg?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.

Alle Jahre wieder

Von Lukas Weber

Der erste bundesweite „Blitzmarathon“ im vergangenen Jahr muss ein schöner Erfolg gewesen sein. Sonst würde die Prozedur nicht an diesem Donnerstag wiederholt. Mehr 4 2

Hinweis
Die Redaktion