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Härtetest Schutz für Tablets und Notebooks

 ·  Noch ist es draußen zu ungemütlich, um sich mit dem Notebook oder Tablet in den Garten zu setzen. Doch wenn die ersten Sonnenstrahlen locken, wandert mancher samt digitalem Equipment ins Freie.

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© Hersteller Vergrößern Extremtest: Der Tablet-PC kommt unter die Räder - und bleibt heil

Die meisten elektronischen Geräte sind für den Einsatz in geschlossenen Räumen konzipiert. Das gilt auch für Notebooks und Tablets. Selbst wenn sie sich für den leichten Transport eignen, werden sie doch geschützt vor Wind und Wetter in Benutzung genommen. Andererseits begleiten uns E-Mails und Internetseiten auf Smartphones überall und sind stets zur Hand. Während aber ein Mobiltelefon beim Regenguss in der Innentasche der Jacke verschwindet und dort geschützt bleibt, bis sich das Unwetter verzieht, überfordern größere Geräte unsere Kleidung. Daher sollte der Anwender, der mit Tablet und Notebook das Freie sucht, Vorsorge treffen.

Keine Frage: Die einfachste und effektivste Variante des Schutzes ist eine wasserfeste und gut gepolsterte Tasche. Solange das Gerät im - möglichst gefütterten - Etui und dieses in Rucksack oder Aktenmappe steckt, kann witterungsmäßig kaum etwas geschehen. Auch gegen Stöße ist hier passabler Schutz gegeben. Doch zum Einsatz herausgeholt, sind die mobilen Computer den ganz normalen Umwelteinflüssen und mehr ausgesetzt. Stichwörter: Regen, Flüssigkeiten, Schmutz, Staub. Während beim betropften Tablet in der Regel ein rascher Griff zum Taschentuch den Bildschirm trocknet, ist es beim geöffneten Notebook gut, wenn die Tastatur mit einer Auffangschale gegen die empfindliche Elektronik darunter abgeschirmt ist. Zwar sind solche Schalen nicht unerschöpflich, aber sie genügen, um kleine Mengen verschütteter Flüssigkeiten abzufangen, und geben im Zweifel Zeit, das Gerät ohne Datenverlust und Defekt abzuschalten und stromlos zu machen. Über solch spritzwassergeschützte Tastaturen verfügen zum Beispiel Notebooks von Toshiba, etwa das leichte Portégé R930-12W.

Eine SSD ist robuster als eine Festplatte

Spritzwassergeschützt sind auch die meisten Fujitsu-Notebooks, aber auch Convertibles und Hybrid-Tablets, bei denen sich mit einem Griff Tastatur und Bildschirm trennen lassen. Dass es bei Tablets sogar wasserdicht geht, hat Fujitsu schon auf der letzten Cebit bewiesen, als Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Gerät im Aquarium versenkte. Was vor einem Jahr noch Technologiedemonstration war, kann schon bald Produktstatus erreichen.

Neben dem Schutz gegen Spritzwasser sind ein robustes Gehäuse - hier haben sich Magnesiumlegierungen bewährt - und Stoßdämpfung für das empfindliche Innenleben wie Festplatte und Bildschirm wichtige Kriterien für Geräte, die drinnen wie draußen eingesetzt werden sollen. Unterwegs wird ein Gerät leicht vom Schoß gestoßen oder gleitet aus der Hand. Hierbei sollte gerade bei Tablets für den Außeneinsatz, bei denen der Bildschirm immer offen liegt, auf Spezialglas wie das Gorilla-Glas geachtet werden. Es kommt auch bei den Touchscreens von Smartphones zum Einsatz, und der Entwickler Corning hat inzwischen mit „Gorilla Glass 3“ die Widerstandsfähigkeit im Vergleich zur Vorgängerversion verbessert.

Bei Festplatten sollte ein Beschleunigungssensor einen Fall erkennen und die Magnetköpfe vor dem Aufprall in Ruhestellung bringen, in der sie den Datenträger nicht beschädigen. Robuster als eine Festplatte ist als Massenspeichermedium eine SSD, da sie auf bewegliche Teile wie rotierende Magnetscheiben oder einen mechanisch positionierten Schreib-Lese-Kopf verzichtet. Zudem erzeugen SSD-Speicher weniger Wärme und sind stromsparend, was die Kühlung des Geräts und den Akku entlastet. Das gilt auch bei Tablet-PCs mit eingebautem proprietärem Speicher.

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