Home
http://www.faz.net/-gyc-74nhu
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Apple Noch ein Manager entlassen

Und noch einer muss gehen: Apple hat laut Medienberichten nach dem Debakel mit seinem ersten eigenen Karten-Dienst den direkt Verantwortlichen gefeuert.

© Apple Vergrößern Diese Aufgabe bewältigt Apples Kartendienst gerade noch

Apple hat laut Medienberichten nach dem Debakel mit seinem ersten eigenen Karten-Dienst den direkt Verantwortlichen gefeuert. Der Manager Richard Williamson habe Apple vor rund zwei Wochen verlassen müssen, berichtete das „Wall Street Journal“ am Mittwoch.

Apple hatte im September zum Start des iPhone 5 in der neuen Version seines Betriebssystems iOS die bisherigen Google-Karten durch einen eigenen Dienst ersetzt. Es hagelte sofort Kritik von Nutzern, die sich über Fehler und fehlende Details beschwerten. Konzernchef Tim Cook entschuldigte sich öffentlich und empfahl, vorerst Karten der Konkurrenz zu nutzen, bis Apple sein Angebot verbessert habe. Der iOS-Verantwortliche Scott Forstall, der einst als ein möglicher Anwärter auf die Firmenspitze galt, wurde ebenfalls geschasst.

Mehr zum Thema

Apple-Topmanager Eddy Cue, der von Forstall die Karten-Verantwortung übernahm, suche jetzt Rat bei externen Experten und dem Navigations-Spezialisten TomTom, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Williamson sei von Cue gefeuert worden, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

Quelle: DPA

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Tabletcomputer N1 Nokia sagt den Privatkunden doch nicht ganz adé

Nach dem Verkauf seiner Handysparte konzentriert sich der finnische Konzern auf den Aus- und Aufbau von Mobilfunknetzen. Mit dem neuesten Produkt, einem Tabletcomputer, knüpft er an alte Zeiten an. Mehr Von Thiemo Heeg

18.11.2014, 18:03 Uhr | Wirtschaft
Greift Apple Spotify an? Was Sie über Musik-Streaming wissen müssen

Apple will angeblich mit dem amerikanischen Dienst von Beats auch ins Musik-Streaming einsteigen. Muss sich Spotify nun fürchten? Und was wird dann aus iTunes? Eine Analyse. Mehr Von Marco Dettweiler

20.11.2014, 12:22 Uhr | Technik-Motor
Angriff auf Spotify Mehr Beats für Apple

Apple will sein Musik-Geschäft umwälzen. Die Downloads per iTunes verlieren an Bedeutung, jetzt kommt das neu zugekaufte Beats. Aber der Zeitpunkt könnte gerade der falsche sein. Mehr

20.11.2014, 06:56 Uhr | Technik-Motor
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 28.11.2012, 08:20 Uhr

Irgendwo zwischen Madrid und Mallorca

Von Holger Appel

Spanien wird gern kleinteilige Bürokratie und ein Hang zur Siesta nachgesagt, andererseits aber großes Potential. Was zu beweisen wäre. Zum Beispiel mit der Lieferung eines BMW i3. Mehr 1

Hinweis
Die Redaktion