08.08.2006 · Im Frühjahr 2007 schickt Apple den „Leopard“ auf den Markt. Apple-Chef Steve Jobs präsentierte auf der Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco eine Vorabversion des neuen Betriebssystems Mac OS X.
Apple Computer wird sein neues Betriebssystem Mac OS X „Leopard“ im Frühling 2007 auf den Markt
bringen. Zum Auftakt der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco präsentierte Apple-Chef Steve Jobs eine Vorversion der neuen Systemsoftware, die unter anderem ein neuartiges Programm zur Sicherung von Daten enthält. Mit der Software „Time Machine“ können Anwender Daten ihres Computers, die versehentlich gelöscht oder überschrieben wurden, wie bei einer virtuellen Zeitreise wieder herstellen.
Spott für Microsoft
Jobs überschüttete in seiner Rede den weltgrößten Softwarekonzern Microsoft mit spöttischen Bemerkungen. Während Apple in den vergangenen fünf Jahren fünf neue Versionen von Mac OS X auf den Markt gebracht habe, sei Microsoft mit dem neuen Windows-System Vista immer noch nicht fertig. „Unsere Freunde im Norden (in Redmond im amerikanischen Bundesstaat Washington) geben (jährlich) fünf Milliarden Dollar für Forschung und Entwicklung aus. Und trotzdem scheinen sie nur Google und Apple zu kopieren. Ich glaube, das beweist, daß Geld nicht alles ist“
Microsoft hatte die Vorstellung seines neuen Betriebssystems Windows Vista mehrfach verschoben und will nun Ende 2006 mit einer Version für Unternehmen auf den Markt gehen. Die Version für private Endanwender soll erst Anfang 2007 erscheinen.