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Fernsehgeräte auf der CES Verzweifelte Suche nach einem neuen Massenprodukt

 ·  Die Fernsehhersteller zeigen in Las Vegas auf Geräte mit enorm hoher Auflösung und internetfähige Fernseher. Auch sie werden dieses Jahr die Hoffnungen der Branche nicht erfüllen.

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so ist es:IT muss exorbitant wachsen - egal womit

Und damit sind wir wieder an der allgemeinen Kritik der IT angelangt. diese Industrie ist eine SElbsterhaltungs-Brance, sonst nichts. Sie wirft jedes Jahr "epochemachende" Geräte auf den Markt, um sich selbst zu füttern, ohne dass deshalb aber Fortschritt oder Weltverbesserung entrete, was sie ja fortlauend postulieren: Zeitgewinn, Effizienz, Effektivität, Preissenkung, Kostenreduzierung usw. NICHTS von alledem ist wahr. Gehen Sie in ein Unernemen und prüfen Sie diese Ansätze. Dann sellen Sie fest: personalkosten gesenkt, Entwicklungskosten gestiegen, Wartunskosten gestiegen, Gerätekosten für IT extrem gestiegen, SW-Supprt gestiegen u.a. mehr. Nur weil die Kosten auf einer anderen Seite der Buha stehen, behaupten die ITler gerne, dass durch sie alle Kosten gesunken seine. Mitnichten!!!
Und wer benötigt den Quatsch zur allfälligen anhaltenden Verblödung, ipad, ipod, iPhone, iCar, iTV, iXX? Nur die Blöden selbst, die ausser kaufen kaufen kaufen dabeisein, mitmachen, dumm bleiben Nichts ?

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 10.01.2013 13:32 Uhr

Nutzen

Wir haben seit letztem Jahr ein Samsung-HD-Gerät mit Smart-TV.

Die Online-Verbindung klappte über das WLAN nur bis zum nächsten Ausschalten. Danach hatte das Gerät den WLAN-Schlüssel vergessen, dessen Eingabe über Pfeiltasten der Fernbedienung kein Vergnügen ist.

Jetzt ist das Gerät mit LAN-Kabel und Powerline (über das Stromnetz) mit dem Router verbunden, das funktioniert. Die Online-Sachen sind aber in der Praxis zu träge und und zu umständlich zu bedienen.

Das Abspielen von Videos im beliebgten mkv-Format verweigert das Gerät in der Regel (m4 und avi funktionieren). Die Kernkompetenz eines Fernsehers, das Fernsehen, funktioniert sehr gut. Das Einstellen von Sendern mit der Fernbedienung ist aber äußerst umständlich. Einfacher per USB-Stick im PC und dann das wieder in den Fernseher laden. Muß das so sein?

Ich kann mit meinem Android-Smartphone übers Heimnetzwerk den Kindern zwei Stockwerke tiefer den Fernseher umschalten oder ausmachen. Immerhin.

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Roman Wagner
Roman Wagner (JoBravo) - 10.01.2013 10:48 Uhr

Dieses Jahr wird nicht Multimedia-Jahr sein.

Ich vermute bis 2015 wird keinen neuen Massenkauf(auf europäischen und amerikanischen Märkten) von neuen Geräten geben. Die Gründe sind offensichtlich: die breite Masse hat inzwischen ein HD, FullHD(mit ohne 3D) gekauft, die neuen Geräte sind noch zu teuer und fehlerhaft, die Technologie welche die Steuerung aller Geräte über ein bequemes Einheitsgerät(Tablet) übernimmt, ist noch nicht zu Ende entwickelt.

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Peter Silie

Am Kunden vorbei

Wenn ich mir überlege, dass allen Ernstes diese Branche mir vorschlägt, ein iPad (o.ä.) als Fernbedienung zu benutzen, mithin die FB teurer ist , als der Fernseher, sagt das doch alles. Die Bedienung, incl. Zusatzgeräte, plus Kabelsalat , plus unterschiedlichste Formate ist doch reines Babylon. Ich habe weder Nerven noch Zeit, ein ganzes Wochende oder mehr damit zu verbringen, so eine Anlage aufzubauen, einzustellen , etc. . Das Sort. von Sendern, das Navigieren ist echte Arbeit. Hier erwarte ich einfach erheblich mehr Innov.. Selbstinstall., Vereinheitl., einfachste Verbindung aller "home-entertainment-komponenten" - -das ist es , was ich brauche. Streaming, Webradio, Verteilung in alle Räume. Die Einzelteile gibt es zu Hauf , aber die zentrale Steuerung ist ein Drama. Ich verstehe auch die Presse nicht, die das nicht viel vehementer kritisiert oder Tests, die ein Produkt trotzdem gut bewerten, obwohl es die gleichen "Fummel-Eigenschaften" hat, wie der Wettbewerb.

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Jean-Paul van de Mortyr

Seit 1955 ...

... haben wir einen schwarzen kleinen Kasten zur Verfügung mit Senderwahl, Ein/Aus, Lautstärke, Videotext und noch optionalen Schnulli. Die Leute haben einfach keinen Bock andauernd neue Hightech-Fernbedienungen auswendig zu lernen um diese SmartTV-Teile zu steuern. Die Leute wollen ihren Fernseher auch nicht durch einen Tanz bedienen und erst recht nicht möchten sie mit ihm reden.

Sie wollen einfach nur fernsehen.

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Guido Wirtz

All success is temporary

Eine alte Weisheit, i.b. in so schnellebigen Branchen. Da hilft kein Jammern, diese Firmen müssen damit leben, dass sich ihre Innovationen rapide überleben und sich stets neu erfinden.

Zum Thema Innovation: Nur mehr, größer und schneller von Bekanntem ist nicht die Lösung. Bezeichnend ist der folgende Halbsatz im Artikel: "...wenig Interesse (an neuen Produkten),... weil sie recht kompliziert waren".

Klarer Nutzen und einfache Bedienung sind Markttreiber, die die meisten Technologiefirmen noch immer nicht verinnerlicht haben. Nehmen wir den Faktor Design hinzu, haben wir alle Zutaten für den Erfolg von APPLE in den letzten zehn Jahren beisammen.

Doch der momentane Siegeszug der SAMSUNG Smartphones mahnt auch das derzeit noch wertvollste Unternehmen der Welt: All success is temporary...

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09.01.2013, 14:12 Uhr

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