Volkswagen wird den neuen Golf vom kommenden Jahr an auch in Mexiko vom Band rollen lassen. Von dort solle der Kompaktwagen in siebter Generation nach Nord- und Südamerika exportiert werden, erläuterte ein VW-Sprecher am Freitag. Damit lässt der Wolfsburger Konzern eine Tradition aufleben. In Mexiko wurde bis vor zehn Jahren noch der legendäre Käfer gebaut - lange nachdem VW die Produktion des Erfolgsmodells in allen anderen Werken eingestellt hatte.
„Die Produktion des neuen Golf im Dollarraum mit einem hohen Lokalisierungsgrad ist ein wichtiger Bestandteil unserer Nordamerika-Strategie“, erläuterte ein Sprecher. Damit macht sich VW auch von Währungsschwankungen unabhängiger. In dem Werk in Puebla werden bisher die Modelle Jetta, Golf Kombi und Beetle für den Export in die Vereinigten Staaten gefertigt. Der Golf VII läuft bislang nur im Stammwerk in Wolfsburg und in Zwickau vom Band.
Mexiko ist nicht der Anfang der Golf-Verbreitung. Noch im laufenden Jahr will VW den Bestseller im chinesischen Foshan fertigen. Das Werk befindet sich noch im Bau. Das Vorgängermodell wird bereits im Changchun hergestellt. China ist der größte Markt von Volkswagen.
VW holt in den Vereinigten Staaten auf
In den Vereinigten Staaten hat sich der Konzern im vergangenen Jahr dank des speziell für die Bedürfnisse der Amerikaner entwickelten Passat aus der Nischenrolle emporgearbeitet und knüpft an vier Jahrzehnte zurückliegende Erfolge an. Mit dem Golf soll die Aufholjagd beschleunigt werden. Das Modell soll in Puebla in einer für Nordamerika angepassten Variante gebaut werden.
Der weltweit zweitgrößte Pkw-Markt in den Vereinigten Staaten ist ein wichtiger Baustein von VW auf dem Weg an die Weltmarktspitze, die die Wolfsburger in einigen Jahren erklimmen wollen. Zuletzt rangierte der Konzern weltweit auf Platz drei, dürfte die Opel-Mutter General Motors aber im laufenden Jahr überrunden und damit näher an Weltmarktführer Toyota heranrücken. In Nordamerika will Volkswagen spätestens 2018 mehr als eine Million Fahrzeuge im Jahr verkaufen. Zum Vergleich: Toyota hat in den Vereinigten Staaten im vergangenen Jahr mit zwei Millionen bereits das Doppelte losgeschlagen. Bei Volkswagen waren es im vergangenen Jahr erst knapp 600.000 Einheiten.
Der golf aus Mexiko ...
Teito Klein (Pandora0611)
- 25.01.2013, 17:54 Uhr
Golf Variant
Erwin Löffler (turbooeko)
- 25.01.2013, 17:18 Uhr
Hab' ich was verpasst?
René Artois (Rene_Artois)
- 25.01.2013, 16:37 Uhr
Na prima dann kann die Produktion in Deutschland auslaufen und ein Verfahren
Marie Gruber (mariluI)
- 25.01.2013, 15:56 Uhr
