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Dienstag, 18. Juni 2013
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Yamaha Auch klein ist fein

 ·  Für 2008 hat Yamaha eine ganze Reihe Neuheiten angekündigt. Neben überarbeiteten Supersportlern dürfen Zweirad-Freunde auf eine Neuauflage der legendären Ténéré gespannt sein. Vor allem belebt Yamaha aber die unteren Hubraumklassen.

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Yamaha - die tun was für den Zweiradnachwuchs. Bei den Ankündigungen des japanischen Herstellers für 2008 häufen sich neue Modelle in kleineren, weithin vernachlässigten Hubraumklassen. Anfang 2008 kommen eine Enduro und eine Supermoto mit einem 250-Kubik-Viertaktmotor auf den Markt, WR 250 R sowie WR 250 X genannt. Das Triebwerk mit 23 kW (31 PS) Leistung hat seinen Ursprung im Motocross-Rennsport. Geringes Gewicht, hohe Beschleunigung und Agilität zählt Yamaha zu den Stärken der Neuen. Details wie geschmiedeter Kolben, Aluminiumschwinge und einstellbare Federelemente unterstreichen den Anspruch auf Hochwertigkeit. Enduro und Supermoto unterscheiden sich durch Radgrößen, Federung, Übersetzung und Bremsen.

In der 125er-Klasse attackiert Yamaha den Bestseller Honda CBR 125 R mit einer aggressiv gezeichneten und technisch anspruchsvollen YZF-R 125 im Stil der hauseigenen Supersportler R1 und R6. Die Kleine bekommt einen neuen, flüssigkeitsgekühlten Einspritzmotor, Deltabox-Stahlrahmen in „erwachsener“ Größe und Alu-Schwinge, der Pilot sitzt sportlich. Auf den Preis darf man gespannt sein.

Überarbeitete Supersportler und ein Retro-Roller

Die XT-Familie mit Yamahas 660 Kubikzentimeter großem Viertakt-Einzylindermotor (35 kW/48 PS) wächst um die XT 660 Z Ténéré. Damit kehrt ein legendärer Enduro-Name aus den achtziger und neunziger Jahren zurück ins Geschehen, in ziemlich futuristischem Gewand allerdings. Die Ténéré soll als robuste, praktische Allroundmaschine mit dem Hauch von Abenteuer antreten. Das Trockengewicht wird mit 183 Kilogramm angegeben. Weitere Merkmale: hochgelegter Einzelschalldämpfer, lange Federwege, Aluminiumschwinge, großer 22-Liter-Kraftstofftank, Verkleidung mit vertikalem Doppelscheinwerfer und hoher Scheibe.

Ausgiebig überarbeitet werden der Supersportler R6 (jetzt mit variabler Ansauglänge wie bei der großen R1) sowie der Tourer FJR 1300 (besseres ABS, bessere Gasannahme). Bei den Rollern kommen zwei weitere 125er (Vity und X-City). Mit einem Jahr Verspätung wird in Deutschland auch der pfiffige Viertakt-50er Giggle zu haben sein. Außer durch seinen modernen Antrieb fällt er durch ein Riesen-Staufach unter der seitlich hochklappenden Bank sowie seinen kantigen Retro-Look auf.

Quelle: F.A.Z., 18.09.2007, Nr. 217 / Seite T5
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