Home
http://www.faz.net/-gya-101k0
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Wild und männlich Der BMW-Fahrer

29.08.2008 ·  BMW-Fahrer werden mit ähnlichen Klischees assoziiert wie Porsche-Fahrer: Am Steuer des BMWs sitzt demnach meist ein wilder Raser: männlich, sportlich, überheblich. Entscheidender Unterschied zum Porsche-Fahrer: beruflich weniger erfolgreich.

Artikel Lesermeinungen (0)

„Aus Freude am Fahren“: Mit diesem Slogan hat BMW jahrelang seine Kunden eingefangen. Solche Sprüche gehen heute gar nicht mehr. In Zeiten schmelzender Polkappen bleibt den Autofabrikanten nichts anderes übrig, als zumindest so zu tun, als wäre der Schutz der Umwelt ihr eigentlicher Geschäftszweck. Ökologisch korrekt muss eine Marke sein. Oder sie geht unter.

Das beherzigt BMW, spricht von „efficient dynamics“ und gebärdet sich wahnsinnig grün. Nur auf die Köpfe der Menschen macht das mäßig Eindruck, hier wirkt das Image vom BMW-Fahrer als potentiellem Raser nach. Einzig der Porsche-Pilot fährt demnach wilder, der BMW-Fahrer gilt auch als ähnlich sportlich und vergleichbar überheblich. Nur hat der BMW-Fan es beruflich noch nicht so weit gebracht wie der Porsche-Fahrer.

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen

Vom Profi für Profis

Von Hans-Heinrich Pardey

Auf kaum einem anderen Gebiet der Technik spielt das Präfix „Profi-“ solch eine gewaltige Rolle wie bei der Fototechnik. Es hält sich seit analogen Zeiten bis zum digitalen Workflow von heute die verkaufsfördernde Ansicht: Profiwerkzeug macht Profibilder. Mehr