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Streit über Elektroauto Erbitterter Kampf zwischen Tesla und der New York Times

 ·  Ob man Elektroautos mag oder nicht, entscheidet sich oft nach einem Testbericht. Die noble Limousine von Tesla kam jetzt in der „New York Times“ gar nicht gut davon. Darum liegen die Nerven blank. Tesla schlägt zurück und hat verblüffende Argumente.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (84)
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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 19.02.2013 10:28 Uhr

Hier kommt das zweite Problem zu tragen...

...die Anbieter der sogenannten E-Autos überbieten sich mit Nonsens, anstatt eine richtige Strategie anzugehen → ein schickes,räumliches,gut bedienbares, leichtes, nicht zu teures, schnell aufladbares und mit guter Reichweite ausgestattetes E-Auto auf den Markt zu bringen→das Traumauto schlechthin!!?☺☺☺

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Bernhard Russ

wie die Atomkraft

Derzeit wird über das Elektroauto gefaselt wie vor 50 Jahren von der Atomkraft: Autos sollten mit einem Reaktor fahren, die Eigenheime hatten einen Reaktor im Keller. Fakt ist: Die Gesamtbilanz der E-Autos ist negativ. Im klassischen Otto- und Dieselmotor ist noch immenses Potential enthalten. Das zwei und ein Liter Auto kommt und das ist der ökologische Tod des E-Autos. Von der nahezu unbegrenzten Flexibiltät abgesehen. Der Autor der NYT hat hier ein Problem bemerkt: Im Winter heist es beim E-Auto schlicht, was willst du, fahren oder heizen. Beides zusammen geht nicht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 18:49 Uhr
Hagen Wollert

Standheizung

Da könnte man doch mit einer Standheizung nachhelfen, oder freilich mit einer Radionuklidbatterie ... ;-)

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Johannes Schewitz

Es geht nicht um "Elektro"autos, sonder um Batterieautos

Das wird hier immer gleichgesetzt.
Das Problem ist nicht, woher die Kraft kommt, also vom Elektromotor, sondern wie der "Treibstoff" gespeichert wird.
Bei Brennstoffzelle sieht das schon anders aus. Vor allem das Problem mit dem gewicht.
leider noch viel zu teuer.

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Nils Büngener

'...beim Benziner gibt es die Wärme vom Motor „kostenlos“'

Höhöhö. So kann man es auch nennen, wenn ein Antrieb rund 70 % Verlustwärme produziert.

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Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 19.02.2013 07:23 Uhr

Wieso ...

muss der Motor eigentlich eine Leistung von sage und schreibe 400 PS haben ????

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Tyler Durden Volland

@Klaus Letts Ja, ja, die York Times

Man kann die Sache simpel sehen wie sie ist: Die ist die Fortsetzung des Establishments der USA gegen Nikola Tesla.

Man kann nur jedem empfehlen sich mal ein wenig über diesen Mann zu informieren, das lohnt sich wirklich

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Andreas Häußer
Andreas Häußer (ahaeu) - 18.02.2013 15:09 Uhr

Aufgeheizte Diskussionen

ergeben sich jedes mal, wenn das Thema Elektroauto auftaucht. Es ist aber doch egal, ob z.B. die Zeit des Stromtankens 58 oder 47 Minuten gedauert hat. Unbestritten ist, daß sich lange Strecken unverhältnismässig langwierig mit einem solchen Wagen zurücklegen lassen. Sollte sich das ändern, hat das Elektroauto eine Chance. Vorher ist es ein Nischenprodukt für die Stadt und den Wenigfahrer.

Der Tesla ist ein wunderschönes Auto und ich hätte mich gefreut, wenn dessen Gebrauchstüchtigkeit ausreichend wäre. Ausser als Zweitwagen und Spaßmobil ist er aber nicht zu gebrauchen. Ob die NYT hundertprozentig sorgfältig getestet hat, spielt dabei keine Rolle. Denn selbst, wenn die Angaben Teslas stimmen, ist der Gebrauchswert immer noch schlecht. Das Resumee der NYT ist also nicht zu beanstanden.

Tesla sollte einen kleinen Motor zur Batterieladung hinzufügen, Platz ist genug da. Ein solcher Hybrid wäre wirklich nutzbar und würde aus dem Wagen ein wirklich begehrenswertes Fahrzeug machen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 19:10 Uhr
Mtch MtMitch
Mtch MtMitch (mitchx) - 18.02.2013 19:10 Uhr

Gibt es schon

Den Wagen mit Generator gibt es schon. Der heisst Volt oder Ampera. An dem sieht man auch, dass es nicht so einfach ist, mal schnell einen Motor sinnvoll zu integrieren.

Der Tesla ist natürlich nur ein Spielzeug für Reiche mit deutlichen Einschränkungen. Es gibt aber auch genug Leute, die einen BMW X6 als Einkaufswagen benutzen und sich gegen jede Vernunft an der bauchnabelhohen Ladekante abmühen. Warum dann nicht als early adopter alternativ so einen Tesla? Wie man sieht, werden dabei wertvolle Erfahrungen gesammelt und er ist sehr luxeriös. Für Technikverliebte eine super Alternative zu den vielen höchst unpraktischen Alternativen, zu denen die Zielgruppe sonst oft greift.

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Michael Scheffler

Also ist der Tesla kein wunderschönes Auto

Denn Schönheit kommt - gerade auch bei Autos - von innen.

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Klaus Letis

Soweit zur "New York Times"

Ist schon erstaunlich, was sich das Blatt geleistet hat.

Ein Schaden, der sich so schnell nicht wieder gut machen lässt.

Da sind wohl ein paar Petrodollar geflossen.

Man wird als Bürger demnächst in diesem Umfeld vorsichtiger sein.

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Rainer Göttlinger

Bin auf der Seite Teslas

Warum sollte ein Auto denn keinen elektronischen Fahrtschreiber haben? Gerade in der Testphase will man ja eventuell auftretende Probleme zurückverfolgen können. Wer das ablehnt, weil dabei natürlich auch sein Fahrverhalten aufgezeichnet wird, ist meiner Meinung nach paranoid.

Und es ist auch verständlich, daß Tesla nach dieser Fahrt nachforscht, woran es gelegen haben könnte. Dabei sind dann eben jene Ungereimtheiten zutage getreten, die ganz nebenbei belegen, daß der Tester in der Öffentlichkeit ein objektiv falsches Bild zeichnet.

Aus welchen Interessen heraus? Nun ja, er wird schon wissen, was passiert, sollte ein Fahrzeug zu gut wegkommen, das die Großen der Automobil-Industrie in Verlegenheit bringt.

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 18.02.2013 09:29 Uhr

Das Problem ist an sich eher die Öllobby..

...und das seit 100Jahren! Die wollen sich weiterhin die Taschen vollstopfen, wer kann es ihnen verdenken angesichts der Schnarchnasen im Politbereich!?
Nun endlich im Jahr 2013 kommt die E-Geschichte wieder ins Rollen, allerdings sitzt die Öllobby immer noch im Sattel (auf dem Plüschsofa im Rolls-Royce oder einer anderen Limusine) und streckt die lange Nase in die Werkstätten der Autohersteller. → Hallo Wach! Da wird vorsichtig vorangetrieben, damit sich das Öl weiterhin gut verkauft, denn solange die Ölbonzen leben, solange reicht der Vorrat locker! Nur mal so nebenbei: in Mauritius scheint die Sonne eigentlich jeden Tag (Ausnahmen bestätigen die Regel), dennoch will man mit Kohlekraftwerken die benötigte Energie herstellen → weshalb wohl?→ na weil die Lobby damit Kasse macht und die Politkaste ihre Schmiergelder kassieren können. Die Idee der "Grünen Insel" wird da klar mit Stiefeln getreten. So ist das auch bei der Idee mit den E-Autos! Nein, Deutschland ist nicht alleine !!!!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.02.2013 10:20 Uhr
Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 19.02.2013 10:20 Uhr

Wußte gar nicht,

daß Sie zum Bekanntenkreis von Lieschen Müller gehören☺☺☺
Ich sprach nicht von abschaffen → sondern von Verzögerung der neuen Energieträgerprojekte, die wohl wirklich nötig sind. Aber zurück zu "Ihrem Vorschlag"☺☺ diese bösen ... abzuschaffen ► wer weiss ob es uns nicht wirklich besser ginge → Auslegungssache was einer unter "Besser gehen" versteht, wohlgemerkt.

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Andreas Häußer
Andreas Häußer (ahaeu) - 18.02.2013 16:09 Uhr

Verschwörungstheorien sind toll

So leicht kann man es sich natürlich auch machen. Die böse, mächtige Industrie ist schuld, daß nicht bereits jetzt die fossilen Energieträgerüberflüssig sind. Die "böse" Industrie macht die "gute" Indiustrie kapputt und hindert uns alle am Weg ins Paradies.

Ja, die gutmenschenden Märchenonkel finden immer die gleichen Schuldigen. Banken, Auto- und Erdölkonzerne. Lasst uns die einfach abschaffen, dann geht uns richtig gut. Lieschen Müller am Stammtisch lässt grüßen...

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René Artois

@NYT: Glaube ...

... nur dem Tracking-Protokoll, das du selbst getippt hast ;-)

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Klaus Müller
Klaus Müller (mo-mu) - 18.02.2013 09:02 Uhr

allgemein

Ich halte Elektroautos nur für reine Stadtfahrzeuge (Kleinwagen) sinnvoll, z.B. im Rahmen eines allgemeinen carsharings. Das Tempo wäre ja logischerweise nicht höher als max. 60km/h, es gäbe potenziell viele Ladestationen oder Ersatzfahrzeuge. Problem natürlich: kalte Witterung mit entsprechender schnellerer Entladung.
Die Umweltbelastung ist bei der Stromerzeugung letztlich nur anders schlimm als bei der Benzinerzeugung. Kernkraft ist passé, nicht wg. Tsunamis sondern wg. der Endlagerungsproblematik und den damit verbundenen immensen Kosten.
Wo man viel einsparen würde: Kappung der maximalen PS-Zahl von Benzinern. Wozu braucht es Fahrzeuge mit 200 oder noch mehr PS? Völlig sinnlose Angeberei. Dafür werden dann neuerdings in Borneo die Regenwälder abgeholzt, um Pflanzenöl zu produzieren. Pervers.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.02.2013 07:51 Uhr
Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 19.02.2013 07:51 Uhr

Und, Herr Häußer,

ist es denn unbedingt notwendig, sich eine solche Schüssel in die Garage zu stellen, die allein schon durch ihren Mehrverbrauch dafür sorgt, dass die Ressourcen sich auf diesem Planeten überdurchschnittlich abnehmen. M.a.W., handelt der Fahrer eines solchen Fahrzeugs nicht asozial? Einem solchen, der z.B. einen Hummer mit einem Verbrauch von rd. 25 Liter auf 100 Km fährt, würde ich das ohne Probleme attestieren wollen.

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Andreas Häußer
Andreas Häußer (ahaeu) - 18.02.2013 14:55 Uhr

Politisch korrekt

mag Ihr Einwurf sein, Klaus Müller. Genau das ist mein Problem. Diese grün- gleichmacherische Soße, mit der jedes Thema Auto überzogen wird und die jeder Leidenschaft ein schlechtes Gewissen aufoktruiert. Ein 300 PS Auto ist eben keine Angeberei, sondern Luxus und Spaß am Fahren. Heute, bei den Spritkosten, mehr denn je. Und mit Pflanzenöl fahren diese Fahrzeuge nicht, höchstens zu 10% aufgrund politisch korrekter Zwangsverordnung von E10.
Wer sich ein solches Fahrzeug kauft, macht es in der Regel aus Leidenschaft. Das versteht man aber nur, wenn einem ein Auto mehr als ein reines Fortbewegunsmittel ist.

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Alexander Pfaff

Bitte nicht die Problematik der Entsorgnung...

...von Akkus und Elektronikelementen bedenken! Aktuell sieht diese so aus: Lagerung auf riesigen Deponien in Afrika! Die Umweltverschmitzung mit einem E-Modil ist nur eine andere!

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Jens Lang
Jens Lang (jensglaj) - 18.02.2013 02:46 Uhr

Allmächtige NYT in Europa

Wer Freunde und Geschäftspartner in USA hat, die dem republikanischen Lager angehören, wird viele Beispiele finden, in denen die NYT die politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Leinwände in bester Fälschermanier regelrecht übermalt, kleine Farbtonänderungen reichen dieser Zeitung schon lange nicht mehr aus. Leider sind unsere Medien, die FAZ teilweise eingeschlossen, nicht bereit, sich den anderen Medien in den USA, so zu widmen, dass ein farbigeres, vielschichtigeres Bild der Vereinigten Staaten bei uns vermittelt wird. Bei der Anzahl der Plattitüden und Dominanz der Tea Party in der republikanisch orientierten Medienlandschaft ist dies jedoch auch mit viel Arbeit verbunden. Arbeit, deren Ergebnisse womöglich niemand in Deutschland lesen will?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 12:24 Uhr
Johannes Schewitz

Doch nicht etwas

FOXlies.com???

die glauben auch, dass Deutschland mehr Sonneneinstrahlung hat als USA und dass die Sicherheit steigt mit der Anzahl der bewaffneten Menschen, dass Obama Steuererhöhungen für Arme plant und ein kenianischer, muslimischer Sozialist ist.
Und noch vieles mehr.

Dann schon lieber die NYT. Auch mit Fehlern.

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Johannes Eckstein
Johannes Eckstein (dc-3) - 17.02.2013 21:00 Uhr

E-Autos sind nicht umweltfreundlich!

In der ganzen Diskussion wird der wichtigste Aspekt konsequent ausgelassen: das E-Auto ist in der Gesamt-Umweltbilanz keinesfalls besser als ein moderner Verbrenner. Der benötigte Strom muss schließlich auch erst mal produziert werden, und das geschieht weit überwiegend mit fossilen Brennstoffen - in Deutschland durch den Atomausstieg noch verschärft. Zwischen Erzeugung und Ladung der Batterien entstehen Verluste in den Leitungen und beim Ladevorgang. Jetzt kommt natürlich das Grünenargument, man müsse halt Strom aus den sog. erneuerbaren Energien hernehmen. Abgesehen davon, dass das bis in die fernere Zukunft utopisch ist, wird es dann auch hübsch teuer, wenn die subventionen unbezahlbar werden und ein Equivalent zur Mineralölsteuer fällig wird.
Sinnvoll wäre allenfalls ein zusätzlicher kleiner E-Motor und ein Akku mit ca.50 km Reichweite, allerdings bei jedem Wetter, für Kurzstrecken und Stadtfahrten, wo man nicht über 80 km/h braucht und direkten Umweltschaden vermeiden kann.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 11:11 Uhr
Alexander Pfaff

Ein Verbrenner wird aus Metall hergestellt,

welches sich immer wieder einschmelzen läßt und sich neu verarbeiten läßt. In Kompsitbauteilen, wie bei E-Fahrzeugen, ist eine wirtschaftliche Trennung und Wiederverwertung, aktuell, nicht möglich.

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Rob Lord
Rob Lord (lord.rob) - 18.02.2013 10:17 Uhr

Und wie sieht die Ökobilanz von Verbrennern aus?

...und ich meine nicht den "Verbrauch" eines Autos. Wenn Sie hier schon die gesamte Wertschöpfungskette der Energieerzeugung heranziehen, dann müssen Sie auch den Wertschöpfungsprozess von Benzin oder Diesel betrachten. Das heißt die Rohölförderung (mit allen seinen Aspekten wie Erkundung, Bohrung, Förderung, Transport etc.), Produktion und Transport von Treibstoff, ..., bis hin zum tatsächlichen Verbrauch von Autos, der nichts mit den schöngerechneten Zahlen desNormverbrauch zu tun hat.

Wie sieht die Ökobilanz dann aus?

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Alexander Pfaff

Weiter wird auch nicht bedacht,

daß akutell und in naher Zukunft ein E-Auto nur in der Stadt sinnvoll einzusetzen ist, dort aber nicht vernünftig geladen werden kann. Ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, wie es funktionieren soll, auch wenn an JEDEM PARKPLATZ EINE LADESTATION steht, das Problem mit dem entstehenden Kabelgewirr beseitigt werden soll (Diebstahl, Stolperfalle für Fußgänger, Vandalismus, Mißbrauch, etc.). Eine Lösung wäre sicher Induktionsschleifen in der Fahrbahn. Da wir kostenseitig unsere aktuellen Straßen nicht in einem vernünftigen Zustand halten können, wird diese Option sicher eine Utopie bleiben, neben GRÜNEN bedenken von Elektrosmog, ,,fährlicher und gesundheitsschädlicher elektromagnetischer Wellen, o.ä. (siehe ,,Handy-Strhalung).
Weiter ergibt sich das Problem des Recyclings von Akkus und Elektronik-Komponenten (meist Kompositbauteile). Momentan werden solche Komponenten nach Afrika verschifft und dort auf Deponien gelagert.

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Bertram von Steuben

Absolut richtig.

Käme der Strom aus Kernkraftwerken, könnte man eine positive Bilanz ziehen; aber selbst wenn die Ladestation direkt an einer Vogelschredderanlage angeschlosen wäre, fiele diese negativ aus.
Es ist schon ein Hohn, dass in einem Land, in dem die Öko-Diktatoren aus ideologischen Gründen den Strom unnötig verteuern, überhaupt über Elektroautos nachgedacht wird.
Eine Technik übrigens, die bereits vor dem Verbrennungmotor-betriebenen Auto existierte und wegen der damals schon erkannten erheblichen Nachteile wieder aufgegeben wurde.

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Jan Matthias

Geht es hier noch um ein Auto??

Die einen ereifern sich, als wären sie gezwungen den Wagen nächstes Jahr zu kaufen, wenn sie nicht schnell den Beweis erbringen, dass Elektroautos jetzt nicht funktionieren und deshalb niemals funktionieren werden.
Die anderen meinen den Wagen über alle Maßen rechtfertigen zu müssen, trotz der offensichtlichen Schwächen.
Klar ist doch: dieser Wagen ist zu teuer um echte Konkurrenz zu sein. Die technischen Vorgaben schränken die Kundengruppe weiter ein. Wer dennoch Spaß daran hat...
Die Preise werden sinken, die Technik wird sich verbessern. Ob das dann reicht oder ob es eine andere Technik zum großen Wurf bringt. Wer will das heute ernsthaft prognostizieren??

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K Zinser
K Zinser (kzin) - 17.02.2013 20:17 Uhr

Es geht auch im Kleinen - Renault Twizy - 10.0000 Euro, keine Heizung, im Winter nur 52 km

Der Verbrennungsmotor wurde über 100 Jahre optimiert.Schätzungsweise 500 Mio bis 1 Mrd Verbrennungsfahrzeuge wurden gebaut (wer genaue Zahlen kennt bitte korrigieren). Traurig ist, konventionelle Autos werden immer größer, immer schwerer und kaum effizienter.

Zwischenzeitlich ist die Photovoltaik in vielen Regionen der Welt mehr als Wettbewerbsfähig. Diese Kostensenkung und Qualitätssteigerung wurde über Lerneffekte der absolut produzierten Mengen/Stückzahlen erreicht.

Ausgenommen von Akkus in Elektrostaplern es gibt kaum Lerneffekte. Ein Henne - Ei Problem.

Nur wenige Personen sind bereit sich einen Tesla zu leisten.

Andererseits, nicht die eigentlich innovativen Deutschen sondern die Franzosen mit dem scheinbar billigen Atomstrom :- ) zeigen wie es geht.

Mein Renault Twizy für 8000 Euro und 63 Euro Batteriemiete hat selbstgebaute Türen und Innenraumabdichtung, keine Heizung aber 9500 km.

Ja, es ist Idealismus notwendig. Es geht. No way back !

Assad & Co. bekommen kein Öl-Geld.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 14:44 Uhr
Andreas Häußer
Andreas Häußer (ahaeu) - 18.02.2013 14:44 Uhr

Verzicht

Wenn Sie mit Ihrem Renault Twizy bereits jetzt in die Apokalypse der Fortbewegung einsteigen wollen, sei Ihnen das hoch angerechnet und unbenommen. Ich und die anderen Millionen Führerscheinbesitzer können und wollen das noch nicht. Wer gibt schon tausende für ein Fahrzeug aus, was einen derart schlechten Komfort und Gebrauchswert hat?
Solche Fahrzeuge dienen nicht gerade dazu, den Wunsch nach Elektromobilität zu befeuern. Der Tesla schon, was ihm, trotz aller von der NYT attestierten Untauglichkeiten, hoch anzurechnen ist.

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Bertram von Steuben

Unter Berücksichtigung der Umweltschäden durch Entsorgung der giftigen Produktionsabfälle...

... ist PV NIE wettbewerbsfähig. Es gibt nämlich immer noch Menschen, die nicht auf irgendwelche verblendeten Klima-Dschihadisten hereinfallen, sondern, denen auch an ihrer Umwelt einiges gelegen ist.
Aber die sind zur Zeit alle in der politisch konservativen Ecke versammelt. Also in keiner Partei des Bundestages mehr vertreten...

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Pippin Bismarck

real existierende Technologie

ist ein thermosflaschengrosser Plutoniumreaktor, der fuer mehrere Millionen km bis zum Nachtanken gut ist. Unsere Enkel werden sich damit anfreunden können, wenn die fossilen Vorräte unbezahlbar werden. In der Not frisst der Teufel Fliegen. Wenn der Pt-R nicht das Fahrzeug antreibt, klimatisiert und beleuchtet er die Wohnung. Cool.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 02:17 Uhr
Anton Paschke

Curiosity

faehrt mit Plutonium 238 Batterien und nicht mit Solarpanels auf dem Mars herum. Ja. Plutonium 238, ein Stueck Metall das immer glueht, wahrlich der Stoff des Teufels, erregt die Atomgegner wie nichts anderes. Es wird kaum je mehr als ein paar Kilogram davon geben.

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Boris Hollas

Wo gibt es das?

Für einen Reaktor brauchen Sie eine dicke und schwere Abschirmung. Im U-Boot geht das, aber im Auto? Vielleicht meinen Sie die Plutoniumbatterien, die ihre Energie mit geringem Wirkungsgrad aus dem natürlichen Zerfall beziehen?

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Pippin Bismarck

falsche Technologie

Abgesehen davon dass, wie bereits an anderer Stelle angemerkt, diese Technologie eine Sackgasse ist, in die die weltweit führende deutsche Autoindustrie wohlweislich nicht hineingefahren ist, ist die New York Times das führende, linke Provinzblatt, die New York Pravda, nicht unternehmerfreundlich, Deutschland-"skeptisch", wie 98% aller US-Medien. Tesla ist als amerikanisches Produkt, wenn auch als Geschöpf dieses unliebsamen Milliardärs, noch gut weggekommen. Die konventionell angetriebenen deutschen Erzeugnisse allerdings sind in den Metropolen zu beliebt und verbreitet, als dass die Times sich einen Verriss erlauben könnte.

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Detlef Stark
Detlef Stark (Obmuj) - 17.02.2013 16:13 Uhr

Gibt es eigentlich kein Entsorgungsproblem bei den -zig Millionen Batterien, ...

... sollte sich das E-Auto eines Tages durchsetzen?

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Sebastian Sodbrenner

.... Ideales Fahrzeug ........ aber nur, wenn konstant

24 Grad Aussentemperatur ganzjährig.
Im Winter leert sonst die Heizung den Akku
und im Sommer die Klimaanlage.
.....
Ohne einen kleinen Verbrennungsmotor
für Wärme und permanente Aufladung
bleibt dieses Auto bestenfalls ein Zweit-
oder Drittfahrzeug für Liebhaber.

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17.02.2013, 10:57 Uhr

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Alleinfahrzentrale

Von Michael Spehr

Irgendwann sollen autonom fahrende Autos ihre Zielpersonen einsammeln, deren Routen koordinieren und sich ohne störenden Parkplatzsuchverkehr wieder entfernen. Mehr 11

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