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Porsche Panamera Das neue Format der Dynamik

 ·  Porsche greift jetzt dem Debüt seines für die Zukunft vielleicht wichtigsten Produkts mit ersten offiziösen Fotos voraus. Auf dem Genfer Automobil Salon wird der dynamisch auftretende Panamera im Frühjahr seine Premiere erleben.

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Die Zeiten sind schwierig, und dennoch ist der Schritt konsequent: Porsche greift jetzt dem Debüt seines für die Zukunft vielleicht wichtigsten Produkts mit ersten offiziösen Fotos voraus. Der Porsche Panamera wird die erste viertürige Schrägheck-Limousine einer deutschen Marke mit (voraussichtlichen) Preisen jenseits von 50.000 Euro und soll von September 2009 an auf den Markt kommen. Ihre Premiere erlebt die dynamisch auftretende Limousine im Frühjahr auf dem Genfer Automobil Salon.

Schon mit seinen Abmessungen demonstriert der Panamera seinen Charakter: Bei einer Länge knapp unter fünf Meter (exakt 4970 Millimeter), einer Höhe von 1418 und einer Breite von 1931 Millimeter definiert sich der Porsche eher als viertüriger Gran Turismo für sportliches Reisen denn als Limousine für soziales Repräsentieren. Schon der erste Eindruck ist überwältigend: Porsche-Chefdesigner Michael Mauer hat damit vielleicht sein Meisterstück abgeliefert.

Freiheitsgrade für Köpfe, Schultern und Beine

Das Auto wirkt wuchtig und muskulös und erweckt dennoch den Eindruck einer intelligenten Zurückhaltung im Design. Dafür sorgen der coupéähnliche Dachaufbau, die fließenden Linien vom Bug bis zum dynamisch anschiebenden Heck und vor allem die unübersehbaren Erbanlagen: Der Panamera ist schon auf den ersten Blick als Porsche zu erkennen. Und das ist weniger auf die zu entdeckenden Designzitate aus dem Formenbuch des 911 zurückzuführen als vielmehr auf die modern interpretierte Umsetzung der Porsche-Gene.

Die niedrige Höhe des Aufbaus wirkt sich nicht negativ auf den Komfort aus. Im Gegenteil. Man steigt bequem ein und fühlt sich aufgrund des wie eine freundliche Umarmung wirkenden Porsche-Interieurs und der hohen Gürtellinie geborgen. Eine in Sportwagen nicht zu vermeidende Raum-Knappheit wird vermieden. Die Freiheitsgrade für Köpfe, Schultern und Beine sind großzügiger bemessen, als man von außen vermutete. Variabel ist die Rückbank, man kann sie komplett umlegen und vom Kofferraum aus mit Transportgut bestücken. Schon die ersten Prototypen zeigen, worauf es beim Panamera ankommt: Wenn es um Qualität und Raffiniertheit der Gestaltung ankommt, will man keinen Grund zur Kritik bieten. Sogar das Leder riecht wie gewohnt.

Für den Antrieb sorgen V-Motoren mit sechs oder acht Zylindern, die Hinterachse wird 221 kW (300 PS) bis 377 kW (500 PS) umzusetzen haben. Zu Preisen und Fahrleistungen gibt es noch keine Angaben. Sie werden jenseits bürgerlicher Dimensionen liegen.

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Jahrgang 1946, freier Autor in der Wirtschaft.

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