02.03.2009 · Rechtzeitig vor der hoffentlich bald beginnenden Freiluftsaison schickt Peugeot seinen 308 CC ins Rennen. Das Design des Coupé-Cabriolets wirkt gelungener als das seines Vorgängers. Von Juli an ist er zusätzlich mit Motoren von BMW erhältlich.
Von Martina GöresNoch rechtzeitig vor der hoffentlich bald beginnenden Freiluftsaison schickt Peugeot seinen 308 CC ins Rennen. Der Nachfolger des seit sechs Jahren gebauten 307 CC steht von April an beim Händler, die Preise beginnen bei 30.150 Euro.
Das Design des viersitzigen Coupé-Cabriolets mit zweigeteiltem Metallklappdach wirkt gelungener als das seines Vorgängers. Die vormals recht massige Heckpartie geriet flacher und wird zusätzlich durch die weit außen positionierten Rückleuchten optisch kaschiert. Der ansprechende, gut verarbeitete Innenraum des 4,40 Meter langen Zweitürers zeigt mit metallapplizierten Türgriffen und neu gestalteter Mittelkonsole eine stärkere Differenzierung zum Vorgänger und auch zur 308-Limousine. Die vier Zentimeter mehr Länge im Vergleich zum 307 bringen nur unwesentlich mehr Raumgefühl: Wie bisher ist der Sitzkomfort vorn gut und hinten eingeschränkt. Nur 20 Sekunden vergehen, bis sich das elektrisch bedienbare, sehr stabil wirkende Blechdach vollautomatisch im Kofferraum abgelegt hat.
Auch bei Tempo 130 kaum spürbare Luftverwirbelungen
Das Gepäckfach schrumpft dann von beachtlichen 403 Litern (53 Liter mehr als beim Vorgänger) auf 226 (plus 22), die nur durch einen schmalen Spalt zugänglich sind. Aufgrund der stark geneigten, weit nach hinten reichenden Windschutzscheibe sowie der tiefergelegten Vordersitze sind bei geöffnetem Dach kaum Luftverwirbelungen spürbar, auch nicht bei Tempo 130. Zudem bläst die in die Kopfstützen der Frontsitze integrierte Nackenheizung „Airwave“ angenehm warme Luft um den Hals. Airwave ist in der höchsten Ausstattungslinie Platinum enthalten und für die mittlere Ausstattung Premium inklusive Windschott für 710 Euro Aufpreis erhältlich.
Die Karosserie des 308 CC wurde um acht Prozent verwindungssteifer, Fahrwerk und elektrohydraulische Servolenkung sind komfortabel ausgelegt. Alle Motoren des rund 1,6 Tonnen schweren Fronttrieblers erfüllen die strenge Euro- 5-Norm. Vom Start weg erhältlich ist zunächst nur der bei ersten Probefahrten laufruhig und harmonisch agierende Zweiliter-Selbstzünder mit 103 kW (140 PS) und 320 Nm Drehmoment bei 2000/min. Mit diesem Motor und in der Ausstattung Premium – mit Zweizonen-Klimaautomatik, Tempomat und Lederlenkrad – kostet der offene Peugeot 30.150 Euro, in der Platinum-Version mit Parksensoren, Lederausstattung, 18-Zoll-Leichtmetallrädern und Sitzheizung vorn 32.900 Euro.
Ab Juli mit BMW-Motoren
Von Juli an sind der aus der Kooperation mit BMW stammende, 1,6 Liter große Einstiegsbenziner mit 88 kW (120 PS) für 25.800 Euro sowie ein 1,6-Liter-Diesel mit 82 kW (112 PS) für 27.750 Euro, jeweils in der Basisversion, lieferbar. Erst zum Herbst hin kommt als Topmotorisierung der rund 110 kW (150 PS) starke 1,6-Liter-Ottomotor mit Turboaufladung, der ebenfalls gemeinsam mit BMW entwickelt wurde; sein Preis steht noch nicht fest.
Welcher Vorgänger?
Hans-Helge Hansen (Nordmensch)
- 02.03.2009, 19:48 Uhr