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Opels Kür Der beste Preis in Europa

30.01.2009 ·  Der im Herbst 2008 präsentierte Vectra-Nachfolger Insignia hat für Opel in den ersten Verkaufs- und Orderstatistiken einen schönen Schub an Motivation gebracht. Nun wurde der Insignia zum „Car of the Year 2009“ gekürt.

Von Wolfgang Peters
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Gute Nachrichten in düsteren Zeiten: Für Opel hat es in diesen Tagen nun doch einigen Anlass zum Feiern gegeben. Denn der im Herbst 2008 präsentierte Vectra-Nachfolger Insignia hat für den Stammsitz des Unternehmens nicht nur in den ersten Verkaufs- und Orderstatistiken einen schönen Schub an Motivation gebracht. Nun wurde für den „vielleicht besten Opel aller Zeiten“ (etliche Motorjournalisten neigten nach Testfahrten zu dieser Ansicht) direkt im Rüsselsheimer Montagewerk noch der begehrteste Autopreis des Jahres übergeben: „Car of the Year 2009“ wurde mit knappem (ein Punkt vor dem neuen Ford Fiesta) Vorsprung der Opel Insignia.

Aus Sicht der Jury-Journalisten, zu denen der Autor zählt, gibt es dafür gute Gründe: Überzeugend waren der hohe technische Fortschritt in der Opel-Neuentwicklung und die Ausrichtung der gesamten Modellfamilie auf dynamisches Design und bestmögliche Qualität in Konstruktion und Fertigung.

Zudem offeriert der Insignia einen hohen Grad an passiver und aktiver Sicherheit und bietet ein gleichermaßen sicheres wie agiles Fahrverhalten. Alles Eigenschaften, die von den in ganz Europa tätigen Journalisten durchaus geschätzt werden.

In der Entwicklung „keinen Deut weniger tun dürfen“

Zur Jury gehören 59 Fachjournalisten, sie sitzen in 23 Ländern und arbeiten für Tageszeitungen wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ oder die „Süddeutsche Zeitung“ ebenso wie zum Beispiel für jene Magazine, die Jahr für Jahr für Organisation und Abwicklung der Preisvergabe zuständig sind: „Auto“ in Italien, „Stern“ in Deutschland, „L’Automobile Magazine“ in Frankreich und „Autovisie“ in den Niederlanden.

Carl-Peter Forster (Europa-Präsident der Opel-Muttergesellschaft General Motors) wies bei der Übernahme des Preises zusammen mit Opel-Chef Hans Demant und dem Gesamtbetriebsratsvorsitzenden Klaus Franz auf die Bedeutung der Auszeichnung hin. In der Entwicklung des Insignia hätte Opel „keinen Deut weniger tun dürfen“, um angesichts der starken Konkurrenz (37 Autos erfüllten die geforderten Ansprüche für den 2009-Wettbewerb) bestehen zu können.

Zur Wahl stehen mehrere Benziner und ein Diesel

Den Opel Insignia (Fahrtbericht auf FAZ.NET am 23. Dezember 2008) gibt es mit Stufen- oder Schrägheck und als Sports Tourer (Kombi). Die Preise beginnen bei 22.700 Euro und führen bei den Limousinen bis zum Topmodell für 41.575 Euro. Der Sports Tourer ist von 23.990 Euro an zu haben. Zur Wahl stehen mehrere Benziner und ein Diesel, den es in vier Leistungsstufen gibt, als Alternative zum Frontantrieb steht Allradantrieb für einige Versionen bereit, und statt des serienmäßigen Sechsganggetriebes besteht die Option einer Sechsgang-Automatik.

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