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Opel Ampera Etwas V12 und eine gestopfte Jazz-Trompete

 ·  Der Opel Ampera will ein uneingeschränkt alltagstaugliches Elektrofahrzeug sein. Die entspannte Reise gleicht einer Fahrt mit einem Zwölfzylinder. Um Fußgänger zu warnen, gibt es eine zusätzliche Hupe - die klingt wie Till Brönners Jazz-Trompete.

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Michael Adam
Michael Adam (MACHE174) - 15.07.2011 22:32 Uhr

@Guido Stepken: aha, was nicht von VW kommt, muss Mist sein!

Abwegiger als Sie kann man den Schadstoffausstoß von PKW mit konventionellem und mit Elektroantrieb nicht miteinander vergleichen. Man nehme die CO2-intensivste aller Stromquellen (Kohlekraftwerke) mit ihrer miserablen Energieausbeute, lasse im Vergleich dazu Diesel und Benzin mit 100% Wirkungsgrad direkt in der Zapfsäule entstehen und behaupte auf der Grundlage dieser Annahme dann, dass Elektro-PKW mehr CO2 ausstoßen, als ein vergleichbarer Diesel- oder Benziner-PKW. Davon abgesehen, dass Ampera-Fahrer theoretisch die Möglichkeit erhalten, sich durch den Bezug von Ökostrom (ggf. ergänzt durch eigene Photovoltaik) kostengünstig mit CO2-arm erzeugtem Strom zu vesorgen, ist die Umweltbelastung durch den Bau und Betrieb von Ölplattformen, Öltankern, Raffinerien, Tanklastern und Tankstellen, durch Tiefseeförderung, Ölsandausbeutung und nicht zuletzt die illegale unsachgemäße Entsorgung radioaktiv belasteter Ölbohrgerätschaften immens, bevor auch nur ein Tropfen Sprit am Zapfhahn ankommt. Die Zeit der PKW mit Verbrennungsmotor wird im Eiltempo zu Ende gehen, wenn der erste der aktuell in Entwicklung befindlichen Superakkus in Serienproduktion geht - spätestens dann wird sich auch VW zum Elektroauto bekennen.

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Moritz Kürten

Ein guter Anfang, aber noch nicht praxistauglich

Um Erfahrungen mit Elektroantrieben zu sammeln ist der Ampera sicherlich gut geeignet. Und das Hybrid-Konzept aus Elektroantrieb mit RangeExtender ist interessant. Doch die Einschränkungen des Ampera zeigen auch gleich die Probleme. Obwohl der Ampera rund 30cm länger als ein VW Golf ist, bietet er lediglich 310l Kofferraum, 268kg Zuladung und nur 4 Sitzplätze. Dafür wiegt er mit über 1700kg so viel wie ein VW Sharan, der 7 Personen Platz und 640kg Zuladung bietet.
So ist der Ampera bei weitem kein z.B. für den Familienalltag taugliches Auto. Als Technologieträger, mit dem der Hersteller die Alltagstauglichkeit beim Kunden testen kann, der dafür auch noch selber viel Geld bezahlt, dazu das ramponierte Opel-Image hebt, ist der Ampera für Opel und GM herzlich willkommen.

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Ludwig Kirschstein

@Herr Stark

"Problem ist lediglich noch die nicht vorhandene Infrastruktur der Wasserstoffbeschaffung, aber nicht das Fahrzeug selbst."
...
Das nenne ich Pech.
"Beim E-Auto dagegen gaukelt man uns vor, das könnte über jede Steckdose geladen werden.
Denken Sie mal an Alltagsbetrieb: Finden Sie da überall, erreichbar und benutzbar eine Steckdose?"
...
Überall nicht. Aber das Problem ist überschaubar. Ich denke an die Garage.
Ich hätte nichts gegen BZ-Fahrzeuge. Bereits vor 5-10 Jahren wurde die BZ als Lösung für alle Energieprobleme propagiert.
MfG

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Michael Scheffler

@Hans im Glück

Ich bewundere Sie für Ihre Weltsicht, aber ein kaum alltagstaugliches Kfz für bestimmt viel Kohle? Wer soll sich das kaufen? Die, die sich so ein Auto kaufen können, fahren - wie Sie selbst bemerken - mit einem SUV vor. VW uns andere Hersteller zaubern aus herkömmlichen kleinvolumigen Motoren Verbräuche, die solche Fahrzeuge wie den Ampera mindestens als fragwürdig erscheinen lassen.

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Hans Glück

Die ewige Argumentation mit den Kosten...

Die ewige Argumentation mit den Kosten... Wenn Autos auf Grund der Kosten gekauft würden, würde niemand mit einem SUV durch die Gegend fahren, und trotzdem werden es immer mehr davon. Also bitte insbesondere bei einem Hightech-Produkt wie einem Elektroauto nicht immer sofort schimpfen, dass das ja gar nicht so billig ist - darum geht es doch in dieser Phase gar nicht. Das Fahrzeug wird sicherlich niemand kaufen, der nicht fasziniert ist von der Technologie. Ich für meinen Teil finde es absolut toll, was hier auf die Beine gestellt wurde und kann einer Marke wie Opel nur Respekt dafür zollen - meiner Meinung nach ist hier ein Quantensprung gelungen.

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Marc Webber
Marc Webber (Badrek) - 12.07.2011 15:57 Uhr

Ich weiss noch immer nicht wieviel mich das Aufladen kosten wird?!

Sofern ich dieses hässliche Monster an die Steckdose anschliesse, wieviel Strom nimmt er dann auf? und wie teuer wird es sein? Und wird diese Enrgie womöglich in Zukunft in Holland zugekauft - Stichwort für die ökofaschisten - "ATOMSTROM" ?
Das Auto wird genau so ein Flop bleiben wie alle anderen momentanen E-Autos, denn solange die Rohölreserven noch nicht erschöpft sind wird es niemals einen vollwertigen Ersatz geben - warum, dürte jedem klar sein!

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 12.07.2011 15:51 Uhr

Kein Wort zum Preis?

Was kostet denn nun der Spaß, gegenüber einem Diesel auf den ersten 60 km einen Euro einzusparen? (Wobei der Dieselpreis hauptsächlich aus Steuern besteht; versteuert man den Strom ebenso, ist elektrisch fahren auch auf der kurzen Strecke teurer).

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Ludwig Kirschstein

@JosVik

Danke für Ihren sachlichen und erhellenden Kommentar. Ich wusste bisher gar nicht, dass Fahrzeuge mit Brennstoffzelle schon Serienreife erlangt hätten. Insoweit hinkt der Vergleich ein wenig.

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Jim Greek
Jim Greek (Jos_Vik) - 12.07.2011 14:45 Uhr

Zukunft liegt eher in der Brennstoffzelle

und wer sich der Atomenergie nicht verschließt wird in Zukunft genug Wasserstoff produzieren können um den nationalen Autoverkehr versorgen zu können. Mit teuren Lithiumbatterien, die sich auch noch rel. schnell abnutzen punktet man höchstens bei ökoreligiös Vollbenebelten, der Planwirtschaftszentrale in Berlin oder Journalisten im allgemeinen.

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Christian Jobst

Zukunft

Energiewende, E-Mobilität, so sieht die Zukunft aus. Wer dies immernoch verneint lebt leider in der Vergangenheit und wird diesen Prozess nicht unbeschadet überstehen. Schön das Opel hier den ersten Schritt gemacht hat. Sobald durch Skaleneffekte die Preise fallen, werden sie eine nicht unbedeutende Marktstellung erlangen.
Schade, dass Mercedes, BMW, VW dies nicht erkannt habe.
Den Slogan "Vorsprung durch Technik" sollte Opel fortan haben.

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Ludwig Kirschstein

Das isses

Viel wird spekuliert über das Antriebskonzept der Zukunft. Mit dem Ampera ist eine praxistaugliche und überzeugende Antwort gefunden worden. Der Wagen schafft den Spakat und verbindet Öko-Ambitionen mit Sex-Appeal..

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Konstantinos Dafalias

Interessantes Konzept, aber ...

das Hauptproblem ist ja nach wie vor, dass die Batterietechnik für reinen Strombetrieb einfach noch nicht weit genug entwickelt ist. Zu groß, zu schwer, zu teuer, nicht standardisiert, damit kann noch kein Wechselakkusystem etabliert werden.
Andererseits sind die technischen Vorteile eines Elektroantriebs unbestreitbar - allein wegen der wartungsarmen Kraftübertragung und dem Drehmomentverlauf, dazu die Möglichkeit der Energierückgewinnung beim Verzögern.
Eine Antwort, die die Politik aber nach wie vor schuldig bleibt: Reiner Strombetrieb ist zwar derzeit etwas billiger, wenn man aber die Mineralölsteuer abzieht, sieht die Bilanz ganz anders aus. Womit sollen aber dann in Zukunft die Straßen finanziert werden? Ich kann mir da nur Road Pricing vorstellen und nach den Daten, die wir jetzt haben, wird es insgesamt empfindlich teurer. Aber EON & Co. werden gut verdienen, jetzt nagen die ja eh am Hungertuch ...
Wo soll der viele Strom eigentlich herkommen?

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