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Mercedes E-Klasse Zwei Augen zugedrückt

 ·  Mercedes-Benz will aus der Defensive heraus und überarbeitet seine E-Klasse mit hohem Aufwand. Erste Bilder zeigen ein stark verändertes Kleid.

Artikel Bilder (5) Lesermeinungen (19)
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Bernd A. Wohlschlegel

alles viel einfacher

wer solche amerikanischen Design-Katastrophen produziert muss sich wirklich nicht wundern. Anscheinden ist die Fähigkeit Stil. Geschmack und Wertigkeit zu verbinden irgendwo zwischen Asien und Amerika verloren gegangen!

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Wolfgang Kotowski

@H. Burghardt; Nichts Neues?

Es tut sich sehr viel beim Benzingetriebenen KFZ. Es gibt sogar sensationelle Entwicklungen. Informieren Sie sich doch bitte einmal über Benzindirekteinspritzung. Dahinter steckt eine Revolution. Diese Motoren arbeiten mit dramatisch verringerten Drosselverlusten und befreien uns endlich vom unseligen 2-Wege-Kat und dessen Notwendigkeit mit 10% fetterem Gemisch zu fahren als notwendig war. Was für eine gigantische Verschwendung!
Noch eine Frage: Fahren Sie noch einen Renault R4? Der hatte noch Kardangelenke, in der Tat. Seit vielen Jahrzehnten werden Gleichlaufgelenke genutzt.
Wissen Sie um das Problem der ungefederten Massen? Und wie sich Radnabenmotoren auf diese auswirken?
Dividiere ich Ihre starken statements durch Ihr techn. Wissen ergibt dies ein stattliches Ergebnis.
Demzufolge halte ich die Frageform zielführender als die "dicken Nägel".

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Jochen Burghardt

Nichts Neues

Wie überall; immer nur die selbe, über hundert Jahre alte Technik in immer schwachsinnigerer Form:
Massiv übermotorisiert; unsinnige Karosserieform: große Grundfläche kombiniert mit möglichst engem Innenraum; schräge Scheiben (um den Kopfraum möglichst klein zu machen und die optischen Eigenschaften zu verschlechtern? Niedriger cw-Wert geht auch anders); technisch absolut nichts Neues. Nur immer mehr Elektronik, die jetzt schon die meisten Fahrer und Werkstätten überfordert.
Wann kommt endlich ein Motor, der keine Nockenwellen und den ganzen anderen schwachsinnig hohen mechanischen Aufwand braucht?
Warum gibt es keinen Direktantrieb der Räder mit Elektro-Radnabenmotoren, wobei der Verbrennungsmotor einen Generator antreibt? Dabei bräuchte man kein Getriebe mehr, keine Kardanwelle, keine Antriebswellen mit Kreuzgelenken,...........
Stattdessen: Nichts. Kein Mut, keine Weiterentwicklung, keine zukunftsweisenden Ideen, absolut nichts, was Sinn machen würde.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.12.2012 23:27 Uhr
Uli Antwort
Uli Antwort (Ulisess) - 23.12.2012 23:27 Uhr

Insassen und Fußgängerschutz beinflussen das Design immer stärker

Die Probleme und Herausforderungen in der Automobilindustrie sind sicher komplexer als man auf den ersten Blick denkt.

>> große Grundfläche kombiniert mit möglichst engem Innenraum

Für einen effektiven Seitenaufprallschutz braucht man leider mehr als 5 cm.

>> schräge Scheiben (um den Kopfraum möglichst klein zu machen und die optischen Eigenschaften zu verschlechtern? Niedriger cw-Wert geht auch anders)

Hier geht es auch um den Fußgängerschutz. Es setzt sich u.a. auch deshalb immer stärker eine lange abfallende Motorhaube durch - ob einem das gefällt oder nicht. Dies ist sicher auch ein Grund warum das Konzept der alten kompakten Mercedes A/B-Klasse mit steilen Fronten ausgedient hat.

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 22.12.2012 14:35 Uhr

Stimmt.

Autos, die mit Wasser fahren gibt es auch noch nicht, das wird mutwillig von den Ölkonzernen zurückgehalten, und von den Illuminaten.

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Jann Derrenbach

Ich kaufe aus anderen Gründen keinen DB mehr

Mein derzeitiger 8-Zylinder ist der sechste und letzte Mercedes, den ich gekauft habe. Das liegt nicht nur am grosskotzigen Design der neuen Modelle (die hier vorgestellte E-Klassen-Retusche ausgenommen) , sondern an der schlechten Qualität. 3 Federbeine beim SL ausgetauscht, Xenonscheinwerfer hin, Rechnereinheit für die elektrohyraulisch Bremse dahin, festfressende Bremssättel bei der A-Klasse, dort auch ständig duch Abrieb verstopfte Belüftungslöcher in den Bremsscheiben, eine gebrochene Federbeinfeder vorn und noch jede Menge mehr. Ausserdem musste ich vor 2 Jahren auf eine neue Automatikgetriebesteuerung für eine A-Klasse (allerdigs Baujahr 2002) tatsächlich 3 Wochen warten.

Da ist das Design eher nachrangig.

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Harald Sulzmann

Mut

Mir hat die bisherige E Klasse gerade wegen ihres kantigen Aeusseres sehr gut gefallen. Auf jeden Fall gehort Mut zur Entscheidung den Kundengeschmack falsch eingeschaetzt zu haben und zu aendern. Teuer wird es bestimmt und den Profit mit Sicherheit belasten. Aber ich bin immer noch von der Marke begeistert, insbesondere wenn ich mich hin und wieder in der Platikwelt des 5er BMW wiederfinden muss. Da bin ich jedesmal froh wieder in meinen Daimler zu steigen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.12.2012 13:09 Uhr
Horst Günther

Optik und Haptik

Kleiner Tip an Sie beiden Disputanten.
Wenn Sie sich nicht einigen können, versuchen Sie's alternativ doch mal mit Audi.
Gerade die von Ihnen angesprochene Optik und Haptik ist ein großes Steckenpferd von Herrn Winterkorn.

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Harald Sulzmann

Das Kompliment gebe ich zurueck

Die Unkenntnis liegt ganz auf Ihrer Seite. Ich habe genug BMW fahren muessen um den Unterschied zu kennen. Schoenen Gruss

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Uli Antwort
Uli Antwort (Ulisess) - 21.12.2012 15:44 Uhr

Mich überzeugts

Ich glaube die hohen Entwicklungskosten haben sich gelohnt. Das Design ist frisch und das Auto wirkt sehr elegant. Die Avantgard-Line spricht nun auch sportlichere Fahrer an und wildert direkt in der Zielgruppe vom A6 und dem 5er.

Mercedes hat in diesem Auto viel modernisiert und lässt spätestens mit den neuen Assistenzsystemen die Konkurrenz auf Abstand hinter sich.

Weiter so!!!

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Dr. Andreas Frick

Diesel?

Schafft es Mercedes endlich, den 195 kW Diesel auch mit Allrad, Automatik, Start/Stop und Bluetec anzubieten? Was ist mit dem V8 Diesel, den es früher gab? Und klappt jetzt die online Anbindung mit dem iPhone (BT-PAN)? Mercedes muß noch viel tun, um den eigenen Anspruch zu erfüllen.

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Gerhard Finsterbusch

Geschmackssache

Bis auf den Stern ist die Identität dahin...Wenn man den Stern durch ein VW ersetzt und den Kühlergrill anpasst könnte es auch gut ein neuer Passat sein. Von dem breiten Plastikband am Amaturenbrett ganz zu schweigen. Aber es wird schon genug Geschäftskunden geben, welche ihn sich leisten müssen um weniger Steuern zu zahlen...

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Reinhard Kropp

Da müssen sie in Sindelfingen wohl noch ein paar Millionen drauflegen...

...für die Renovierung der restlichen Scheußlichkeiten - mit Turnschuhwinkeln wie bei der A-Klasse ist es da nicht getan.

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Thomas Kobler

Von bieder nach...

...spiessig? Folgen Sie dem E-Stern. So in Braun sieht die E-Klasse Limousine genau so aus, wie es ihre Bestimmung ist: eine olle Hutschachtel. Dass Faceliftings manchmal ganz schön in die Hose, oder wie es ältere Prominentenantlitze nicht selten zeigen, in die "Fresse" gehen können, ist bekannt. Das hält aber offensichtlich nimand vom Versuch ab, und schon gar nicht einen Autobauer, nach dessen "Cash cow" der Kunde nicht mehr so richtig krähen will.

Operation gelungen - Resultat langweilig. Dass die E-Klasse kein schlechtes Auto ist, ist selbstredend. Seinen Preis ist es allerdings nicht wert, dachte ich jedes Mal, als ich im letzten Jahr ein solches Modell unter dem Hintern hatte. Aber eben, das Leben mit Star war schon immer etwas aufwändiger.

Das "T-Modell" ist allerdings sehr gefällig geworden nach den Retuschen. Da gibt es optisch nicht viel auszusetzen dran. Und weil Handwerk in Bankenkrisenzeiten wieder höheren Status hat, ist der Kombi recht wirkungsvolles Image-Doping.

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Michael Looman

Na endlich!

Nun ist es also angekommen, was bereits bei Erscheinen dieses Designs zu erwarten war: der Flop! Mercedes ist jetzt auf dem richtigen Weg, das ist super. Fragt sich nur noch, wie die verirrten Käufer des "alten" Modells entschädigt werden, deren Wertverlust erheblich sein wird.
Wenn jetzt noch ein weniger arroganter Ton angeschlagen würde, fänden sich vielleicht sogar ehemals ausgewanderte Benz-Fans wieder zurück zu ihrer Marke!
In jedem Fall muss man Zetsche zu der Entscheidung gratulieren, auch mal implizit einen Fehler einzuräumen. Dazu gehört Mut, speziell wenn man sich sonst gerne als unfehlbar produziert. Chapeau!

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harald krauss
harald krauss (wowman) - 21.12.2012 12:54 Uhr

Willkommen in der Langeweile

Schade. Die abzulösende E-Klasse hat mir recht gut gefallen. Etwas konservativ, wertige Ausstattung, klar zu erkennen.
Mit dem Facelift begibt man sich in die Anonymität. Damit die überarbeitete E-Klasse nicht vollends untergeht, darf sie einen riesigen Kühlergrill vor sich hertragen.

Wie gesagt: schade.

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Enzo Aduro
Enzo Aduro (EnzoAduro) - 21.12.2012 11:31 Uhr

Von Lamburghini zu Pagani // Wo bleibt die Zeitlosigkeit?

Ich finde es schön das der nicht mehr so eckig ist, auch das der nicht mehr so Muscle-Car Kotflügel hat.

Aber was soll dieses bionische Design in der unteren Frontschürze. Wofür braucht der diese "Frontspoiler"?

Kann Mercedes denn nicht weniger Schnörkellose Autos bauen, die zeitloser daherkommen? Beim SLS hat das doch geklappt. Beim SL auch. Ein Mercedes muss so aussehen das der nach 10 Jahren aussieht als sei er 5 Jahre alt; Nicht 20 Jahre alt. Das ist Solidität im Design.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.12.2012 17:16 Uhr
Enzo Aduro
Enzo Aduro (EnzoAduro) - 21.12.2012 17:16 Uhr

@Schneider

Ja das waren sachliche Autos. Auch von gewisser Zeitlosigkeit.

In meinem Post meinte ich den CL und nicht den SL. Hab mich da vertippt.

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Thomas Schneider

Früher war alles besser.

Das gute Design gab es zu Bruno Saccos Zeiten. Einen W124 oder R129 hat man gesehen, gewiß, aber zeitlos schön sind sie immer noch. Die Pfeiffersche E-Klasse dagegen ist nur noch unharmonisch und häßlich.

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21.12.2012, 08:00 Uhr

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