21.12.2012 · Mercedes-Benz will aus der Defensive heraus und überarbeitet seine E-Klasse mit hohem Aufwand. Erste Bilder zeigen ein stark verändertes Kleid.
Von Holger AppelRichtlinien für Lesermeinungen
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wer solche amerikanischen Design-Katastrophen produziert muss sich wirklich nicht wundern. Anscheinden ist die Fähigkeit Stil. Geschmack und Wertigkeit zu verbinden irgendwo zwischen Asien und Amerika verloren gegangen!
Es tut sich sehr viel beim Benzingetriebenen KFZ. Es gibt sogar
sensationelle Entwicklungen. Informieren Sie sich doch bitte einmal
über Benzindirekteinspritzung. Dahinter steckt eine Revolution.
Diese Motoren arbeiten mit dramatisch verringerten Drosselverlusten und
befreien uns endlich vom unseligen 2-Wege-Kat und dessen Notwendigkeit
mit 10% fetterem Gemisch zu fahren als notwendig war. Was für eine
gigantische Verschwendung!
Noch eine Frage: Fahren Sie noch einen Renault R4? Der hatte noch
Kardangelenke, in der Tat. Seit vielen Jahrzehnten werden
Gleichlaufgelenke genutzt.
Wissen Sie um das Problem der ungefederten Massen? Und wie sich
Radnabenmotoren auf diese auswirken?
Dividiere ich Ihre starken statements durch Ihr techn. Wissen ergibt
dies ein stattliches Ergebnis.
Demzufolge halte ich die Frageform zielführender als die
"dicken Nägel".
Wie überall; immer nur die selbe, über hundert Jahre alte
Technik in immer schwachsinnigerer Form:
Massiv übermotorisiert; unsinnige Karosserieform: große
Grundfläche kombiniert mit möglichst engem Innenraum;
schräge Scheiben (um den Kopfraum möglichst klein zu machen
und die optischen Eigenschaften zu verschlechtern? Niedriger cw-Wert
geht auch anders); technisch absolut nichts Neues. Nur immer mehr
Elektronik, die jetzt schon die meisten Fahrer und Werkstätten überfordert.
Wann kommt endlich ein Motor, der keine Nockenwellen und den ganzen
anderen schwachsinnig hohen mechanischen Aufwand braucht?
Warum gibt es keinen Direktantrieb der Räder mit
Elektro-Radnabenmotoren, wobei der Verbrennungsmotor einen Generator
antreibt? Dabei bräuchte man kein Getriebe mehr, keine Kardanwelle,
keine Antriebswellen mit Kreuzgelenken,...........
Stattdessen: Nichts. Kein Mut, keine Weiterentwicklung, keine
zukunftsweisenden Ideen, absolut nichts, was Sinn machen würde.
Insassen und Fußgängerschutz beinflussen das Design immer stärker
Die Probleme und Herausforderungen in der Automobilindustrie sind sicher
komplexer als man auf den ersten Blick denkt.
>> große Grundfläche kombiniert mit möglichst
engem Innenraum
Für einen effektiven Seitenaufprallschutz braucht man leider mehr
als 5 cm.
>> schräge Scheiben (um den Kopfraum möglichst klein zu
machen und die optischen Eigenschaften zu verschlechtern? Niedriger
cw-Wert geht auch anders)
Hier geht es auch um den Fußgängerschutz. Es setzt sich u.a.
auch deshalb immer stärker eine lange abfallende Motorhaube durch -
ob einem das gefällt oder nicht. Dies ist sicher auch ein Grund
warum das Konzept der alten kompakten Mercedes A/B-Klasse mit steilen
Fronten ausgedient hat.
Stimmt.
Autos, die mit Wasser fahren gibt es auch noch nicht, das wird mutwillig von den Ölkonzernen zurückgehalten, und von den Illuminaten.
Ich kaufe aus anderen Gründen keinen DB mehr
Mein derzeitiger 8-Zylinder ist der sechste und letzte Mercedes, den ich
gekauft habe. Das liegt nicht nur am grosskotzigen Design der neuen
Modelle (die hier vorgestellte E-Klassen-Retusche ausgenommen) ,
sondern an der schlechten Qualität. 3 Federbeine beim SL
ausgetauscht, Xenonscheinwerfer hin, Rechnereinheit für die
elektrohyraulisch Bremse dahin, festfressende Bremssättel bei der
A-Klasse, dort auch ständig duch Abrieb verstopfte
Belüftungslöcher in den Bremsscheiben, eine gebrochene
Federbeinfeder vorn und noch jede Menge mehr. Ausserdem musste ich vor 2
Jahren auf eine neue Automatikgetriebesteuerung für eine A-Klasse
(allerdigs Baujahr 2002) tatsächlich 3 Wochen warten.
Da ist das Design eher nachrangig.
Mir hat die bisherige E Klasse gerade wegen ihres kantigen Aeusseres sehr gut gefallen. Auf jeden Fall gehort Mut zur Entscheidung den Kundengeschmack falsch eingeschaetzt zu haben und zu aendern. Teuer wird es bestimmt und den Profit mit Sicherheit belasten. Aber ich bin immer noch von der Marke begeistert, insbesondere wenn ich mich hin und wieder in der Platikwelt des 5er BMW wiederfinden muss. Da bin ich jedesmal froh wieder in meinen Daimler zu steigen.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.12.2012 13:09 UhrOptik und Haptik
Kleiner Tip an Sie beiden Disputanten.
Wenn Sie sich nicht einigen können, versuchen Sie's alternativ doch
mal mit Audi.
Gerade die von Ihnen angesprochene Optik und Haptik ist ein großes
Steckenpferd von Herrn Winterkorn.
Das Kompliment gebe ich zurueck
Die Unkenntnis liegt ganz auf Ihrer Seite. Ich habe genug BMW fahren muessen um den Unterschied zu kennen. Schoenen Gruss
Ich glaube die hohen Entwicklungskosten haben sich gelohnt. Das Design
ist frisch und das Auto wirkt sehr elegant. Die Avantgard-Line spricht
nun auch sportlichere Fahrer an und wildert direkt in der Zielgruppe vom
A6 und dem 5er.
Mercedes hat in diesem Auto viel modernisiert und lässt
spätestens mit den neuen Assistenzsystemen die Konkurrenz auf
Abstand hinter sich.
Weiter so!!!
Schafft es Mercedes endlich, den 195 kW Diesel auch mit Allrad, Automatik, Start/Stop und Bluetec anzubieten? Was ist mit dem V8 Diesel, den es früher gab? Und klappt jetzt die online Anbindung mit dem iPhone (BT-PAN)? Mercedes muß noch viel tun, um den eigenen Anspruch zu erfüllen.
Ist der Knick in der Mitte der Heckklappe Absicht oder ein Fabrikationsfehler?
Das Innere ist m.E. schlimmer geraten als das Äußere. Ich werde das Glück genießen nicht in ein solches Fahrzeug einsteigen zu müssen. Glücklicherweise nutzen Taxiunternehmen heute oft andere Fahrzeuge.
Bis auf den Stern ist die Identität dahin...Wenn man den Stern durch ein VW ersetzt und den Kühlergrill anpasst könnte es auch gut ein neuer Passat sein. Von dem breiten Plastikband am Amaturenbrett ganz zu schweigen. Aber es wird schon genug Geschäftskunden geben, welche ihn sich leisten müssen um weniger Steuern zu zahlen...
Da müssen sie in Sindelfingen wohl noch ein paar Millionen drauflegen...
...für die Renovierung der restlichen Scheußlichkeiten - mit Turnschuhwinkeln wie bei der A-Klasse ist es da nicht getan.
...spiessig? Folgen Sie dem E-Stern. So in Braun sieht die E-Klasse
Limousine genau so aus, wie es ihre Bestimmung ist: eine olle
Hutschachtel. Dass Faceliftings manchmal ganz schön in die Hose,
oder wie es ältere Prominentenantlitze nicht selten zeigen, in die
"Fresse" gehen können, ist bekannt. Das hält aber
offensichtlich nimand vom Versuch ab, und schon gar nicht einen
Autobauer, nach dessen "Cash cow" der Kunde nicht mehr so
richtig krähen will.
Operation gelungen - Resultat langweilig. Dass die E-Klasse kein
schlechtes Auto ist, ist selbstredend. Seinen Preis ist es allerdings
nicht wert, dachte ich jedes Mal, als ich im letzten Jahr ein solches
Modell unter dem Hintern hatte. Aber eben, das Leben mit Star war schon
immer etwas aufwändiger.
Das "T-Modell" ist allerdings sehr gefällig geworden nach
den Retuschen. Da gibt es optisch nicht viel auszusetzen dran. Und weil
Handwerk in Bankenkrisenzeiten wieder höheren Status hat, ist der
Kombi recht wirkungsvolles Image-Doping.
Nun ist es also angekommen, was bereits bei Erscheinen dieses Designs
zu erwarten war: der Flop! Mercedes ist jetzt auf dem richtigen Weg, das
ist super. Fragt sich nur noch, wie die verirrten Käufer des
"alten" Modells entschädigt werden, deren Wertverlust
erheblich sein wird.
Wenn jetzt noch ein weniger arroganter Ton angeschlagen würde,
fänden sich vielleicht sogar ehemals ausgewanderte Benz-Fans wieder
zurück zu ihrer Marke!
In jedem Fall muss man Zetsche zu der Entscheidung gratulieren, auch
mal implizit einen Fehler einzuräumen. Dazu gehört Mut,
speziell wenn man sich sonst gerne als unfehlbar produziert. Chapeau!
Schade. Die abzulösende E-Klasse hat mir recht gut gefallen. Etwas
konservativ, wertige Ausstattung, klar zu erkennen.
Mit dem Facelift begibt man sich in die Anonymität. Damit die
überarbeitete E-Klasse nicht vollends untergeht, darf sie einen
riesigen Kühlergrill vor sich hertragen.
Wie gesagt: schade.
Von Lamburghini zu Pagani // Wo bleibt die Zeitlosigkeit?
Ich finde es schön das der nicht mehr so eckig ist, auch das der
nicht mehr so Muscle-Car Kotflügel hat.
Aber was soll dieses bionische Design in der unteren Frontschürze.
Wofür braucht der diese "Frontspoiler"?
Kann Mercedes denn nicht weniger Schnörkellose Autos bauen, die
zeitloser daherkommen? Beim SLS hat das doch geklappt. Beim SL auch. Ein
Mercedes muss so aussehen das der nach 10 Jahren aussieht als sei er 5
Jahre alt; Nicht 20 Jahre alt. Das ist Solidität im Design.
@Schneider
Ja das waren sachliche Autos. Auch von gewisser Zeitlosigkeit.
In meinem Post meinte ich den CL und nicht den SL. Hab mich da vertippt.
Früher war alles besser.
Das gute Design gab es zu Bruno Saccos Zeiten. Einen W124 oder R129 hat man gesehen, gewiß, aber zeitlos schön sind sie immer noch. Die Pfeiffersche E-Klasse dagegen ist nur noch unharmonisch und häßlich.
Frank-Holger Appel Jahrgang 1966, Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für „Technik und Motor“.
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