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Mercedes-Benz E-Klasse Cabrio Vier Jahreszeiten für vier Personen

26.12.2009 ·  Während im deutschen Dezember das Wetter zwischen Schnee und Regen wechselt, präsentiert Mercedes-Benz sein neues Cabriolet der E-Klasse. Am 11. Januar 2010 startet der Verkauf, im März sollen die ersten Fahrzeuge in Kundenhand sein.

Von Boris Schmidt
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Deutschland wartet auf eine weiße Weihnacht, und Mercedes-Benz präsentiert sein neues Cabriolet der E-Klasse. Am 11. Januar 2010 startet der Verkauf, im März sollen die ersten Fahrzeuge in Kundenhand sein. „Vier Jahreszeiten für vier Personen“ ist das Motto der auf Wunsch offenen E-Klasse, die Ganzjahrestauglichkeit sei eine der ganz großen Stärken des 4,70 Meter langen Cabriolets, heißt es aus Stuttgart.

Dafür sorgt zunächst das serienmäßige Akustikverdeck. Im Innenraum bleibe es auch bei hohen Geschwindigkeiten sehr leise, sogar bei 200 km/h könne man noch telefonieren, wird versprochen. Das 23,5 Millimeter dicke Stoffdach ist selbstverständlich wasser- und winddicht sowie waschstraßenfest und zudem dank sehr guter Wärmeisolierung besonders wintertauglich. Es öffnet elektrisch in 20 Sekunden und verschwindet komplett in einer Klappe hinter den beiden Fondsitzen. Das Kofferraumvolumen beträgt offen 300 Liter, ist das Dach geschlossen, wächst es auf 390 Liter.

Wer den Komfort beim Offenfahren noch steigern will, dem wird die Weltneuheit „Aircap“ geboten: Sie besteht aus einem kleinen Windabweiser am Frontscheibenrahmen und einem Windschott zwischen den Sitzen und lässt sich bis zu einem Tempo von 160 km/h automatisch aktivieren. Das Besondere an Aircap: Das Cabriolet bleibt ein Viersitzer. Das Zusammenspiel von Abweiser und Schott sei so ausgeklügelt, dass eine Art „Warmluftsee“ die Passagiere umgebe. Nach wie vor ist ein konventionelles Windschott zu haben. Dieses muss aber erst montiert werden und macht das Cabriolet zu einem Zweisitzer. Auch der „Airscarf“, der Warmluftschal für Fahrer und Beifahrer, wurde weiterentwickelt. Der Luftstrahl aus Düsen in der Kopfstütze lässt sich jetzt individuell einstellen.

Es einen Überrollschutz, der bei Bedarf aktiviert wird

Das Cabriolet wäre kein Mercedes-Benz, würde nicht besonderer Wert auf die passive Sicherheit gelegt. So gibt es einen Überrollschutz (zwei stabile Bügel), der bei Bedarf aktiviert wird. Zusammen mit zwei hochfesten Stahlrohren sei die größtmögliche Sicherheit bei einem Überschlag gegeben. Dazu kommen unter anderem sieben serienmäßige Airbags (für Front, Seite, Fahrerknie und die Köpfe) und ein cabriospezifischer Seitenaufprallschutz. Auf Wunsch sind zudem für den Fond Sidebags lieferbar.

Preise wird Mercedes-Benz nicht vor Januar nennen, das Basismodell wird aber gewiss mehr als 50 000 Euro kosten. Hinsichtlich der Motorisierung hat der Kunde die Wahl zwischen fünf Triebwerken, zwei davon sind Diesel, vier der fünf schmückt das Prädikat „BlueEfficiency“. Einzige Ausnahme ist das Topmodell E 500 Cabriolet mit seinem Achtzylindermotor und 285 kW (388 PS).

Erstmals auf der Automesse im Januar in Detroit

Die Basis bilden der E 250 CDI sowie der E 250 CGI (Benziner), ihre Vierzylinder-Motoren haben jeweils 150 kW (204 PS). Bei den Limousinen sind für diese Aggregate Normverbräuche von 7,3 Liter (für den 1,8-Liter-Benziner) sowie 6,0 Liter (für den 2,1-Liter-Turbodiesel) auf 100 Kilometer angegeben. Die Limousinen-Preise beginnen hier bei rund 44 000 und 46 000 Euro.

Als E 350 CDI (V6 mit drei Liter Hubraum, 170 kW/231 PS) oder E 350 CGI (3,5 Liter-V6, 215 kW/292 PS) ist das Cabriolet wohl schon mehr als nur gut unterwegs, zumal alle Varianten ausschließlich mit Automatik angeboten werden. Der Öffentlichkeit wird das E-Cabrio erstmals auf der Automesse im Januar in Detroit gezeigt.

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Jahrgang 1959, Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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