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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Lastwagenfahrer-Wettbewerb Fernfahrer wird der Bub aber nicht

 ·  Kraftfahrer will heute kaum noch jemand werden: zu wenig Gage, zu schlecht die Arbeitsbedingungen. Darum ist der Wettbewerb um den besten „Young European Truck Driver“ ein wahrer Lichtblick.

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Jürgen Braun

recht hat sie, die mutter. erst soll er die welt kennenlernen. auf dem büro.

denn erst wenn
man auf dem büro lesend alle lebenswege erfahren hat, ist man reif für draußen.
.
zu recht haben die mütter immer sorge. und ebenfalls zu recht kommts im leben häufig anders.
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und stimmt. alle klagen über die niedrigen löhne. der anderen.
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dabei hat daimler benz mit dem neuen actros (iaa nutzfahrzeuge) womöglich einmal mehr einen ganz großen wurf hingelegt, so ziemlich das meiste ran- u. reingepackt ins paket, was heute ging. da möchte kein junger, moderner fahrer des jetzt stattdessen in einem blöden, alten, unkomfortablen ice erster klasse sitzen - und auf dem "ice x" warten. der kommt auch irgendwann. und die stühle in besprechungszimmern werden auch immer schlimmer.
.
bei lkw funktioniert die marktwirtschaft, gott sei dank, woanders halt nicht. (und da braucht man nichtzu bleiben. jedenfalls nicht, wer ein faible für märkte mit vollständiger konkurrenz ättet. ok, viele deutsche "sind blöde, wollens einfach", so das vorurteil - und den gebietsschutz, "das quasi-mon

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Jonas Müller-Hübenthal

Quote

Wo sind die ganzen FrauenrechtlerInnen die so gerne alles mit einer Quote lösen? Auch Frauen können doch Auto fahren!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.09.2012 17:40 Uhr
Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 24.09.2012 17:40 Uhr

Weil die wenigen Frauen ...

... auch aus diesem Beruf gejagt werden, wie auch in manch' anderem männlich dominierten Beruf. Zufällig kenne ich ein paar Berufskraftfahrerinnen und gegen viele - sehr freundlich ausgedrückt - sehr derbe männlichen Kollegen muss man eine wirklich extreme "Leck-mich"-Haltung an den Tag legen (Ausnahmen bestätigen selbstverständlich die Regel). Das beginnt mit Kollegen, die einem halb in die Fahrerkabine krabbeln, weil sie glauben, man würde nach einigen Spirenzchen auf der Autobahn in den Lenk- und Ruhezeiten ein Nümmerchen mit ihm schieben und gipfelte mit einem Herren, der sich vor dem Lastwagen der Dame nachts laut schnaufend einen runterholte (und zur Belohnung den Nachttopf-Inhalt über die Birne bekam). Was da nachts über den Funk kommt ist auch selten appetitlich. Dürfen es noch ein paar mehr Anekdötchen sein? Die Wenigsten sind allerdings jugendfrei.

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Valentino Tedesco

Frauen sind nicht dumm

Tja, Frauen wollen die Quote nur in Berufen in denen man ohne schwere körperliche Arbeit überdurchschnittlich verdient. Der Beruf Kraftfahrer gehört sicherlich nicht dazu!

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Matthias Böhme

Tja, liebe Fuhrunternehmer ...

... wenn ein ganzer Unternehmerstand grundlegende Marktgesetze, hier den von Angebot und Nachfrage, verkennt! Wenn denn keiner mehr Berufskraftfahrer, jedenfalls nicht für Fernstrecken werden will und objektiv die Arbeitsbedingungen in diesem Bereich auch grässlich sind, dann muss man wohl mehr Geld bieten!

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 23.09.2012 22:50 Uhr

Kraftfahrer will keiner werden? Wie hoch ist die Arbeitslosenrate bei jungen Erwachsenen in der EU?

Haben die Arbeitsagenturen keine Mittel um Fahrerlaubnisse zu finanzieren ?
So ganz verstehe ich die Situation nicht.

PS ich habe nicht in Erinnerung das man bei der Bundeswehr den Führerschein geschenkt bekommen hat. Zur Fahrschule ging wer für seine Tätigkeit bei der Bundeswehr die Fahrerlaubnis benötigte. Es war ggf ein kleiner Ausgleich für 15Monate Freiheitsentzug.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.09.2012 12:23 Uhr
Marie Kelkmann
Marie Kelkmann (MKelk) - 24.09.2012 12:23 Uhr

Grade jungen Menschen würde ich zu diesem Beruf nicht raten

Fünf bis sechs Tage die Woche unterwegs sein ist Gift für die Familiengründung. Und das ist weder ein Job, der so gut bezahlt ist, dass man sagen könnte "Ok, ich mach das ein paar Jahre und hab dann meinen Schäfchen im trockenen" noch eine so sinnstiftende Tätigkeit, dass sie ein Familien- und Sozialleben substituieren könnte. Und ein Beruf mit Zukunft? Nur wenn man sich weiterbildet, wobei wir wieder beim Thema Zeitmangel angekommen wären.

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Horst E. Weihönig

Hier in der Region Berlin

...bekommt ein frischgebackener Kraftfahrer 1200 Euro (vor Steuern), dazu kommen dann noch ein paar magere Boni. Das ist/war sicher ok um nach dem Wehrdienst eine finanzielle Trockenphase zu überwinden. Aber ich kann es ehrlich gesagt gut verstehen, dass für so ein Trinkgeld niemand auf längere Zeit sich abrackert. Zumal der Job wirklich nicht besonders tolle ist (Termindruck, Stress & Langeweile auf der Straße, Niedriglöhner aus der Ost-EU als direkte Konkurrenz usw usf)

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Jahrgang 1959, Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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