19.12.2011 · 2012 wird der Land Rover 65 Jahre alt. Die Marke um den knorrigen Geländewagen ist kräftiger denn je. Zugpferd ist der neue Evoque.
Von Boris SchmidtRichtlinien für Lesermeinungen
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Schön, dass sie den Defender so hochleben lassen. Wieder einmal ein
schönes Beispiel für gutes Marketing:
die Motoren sind zu durstig und sehr schwachbrüstig, der
Antriebsstrang sehr fragil, der Komfort und die Fertigungsqualität
unter aller Kanone.
Das einzige, was für den Wagen spricht ist die Verfügbarkeit
von Ersatzteilen, und das hat drei Gründe:
1) die Briten hatten überall Kolonien, es liegen deshalb auch
überall noch Ersatzteile herum, und die passen für einen
Series1 genauso wie für den neusten Defender
2) Defender verlieren dauernd irgendwelche Teile,deshalb liegen sie
überall rum und werden in alle Länder exportiert
3) Hoffnungslose Romantiker weltweit halten zusammen und helfen sich aus
der Patsche
Amateur-Abenteurer kaufen und benutzen heute noch Land Rover, Profis
benutzen Nissan Patrol, Toyota LandCruiser oder Mercedes G, um erst gar
nicht die Ersatzteilfrage im Busch stellen zu müssen.
Auch mal auf die Profis hören
Ich bin vor kurzem von einem mehrjährigen Aufenthalt im
südlichen Afrika zurück gekommen.
Dort habe ich vor meinem Autokauf die wirklichen Profis, also die Fahrer
der Minenunternehmen und Entwicklungsorganisationen, um Rat gebeten.
Einhellige Meinung: Bloss keinen Land Rover, sondern einen Toyota Land
Cruiser (oder auch Mitsubishi Pajero) aus den 1990ern.
Die Begeisterung der reichen, weissen Expats für die "Land
Rover Romantik" wird dort mit einer Mischung aus Amüsement und
(fast schon verärgertem) Unverständnis betrachtet. Land
Rovers, auch die alten Defenders, seien unzuverlässig und
Ersatzteile schwer zu beschaffen und zu damit zu teuern.
Die neueren Modelle (auch von Toyota etc.) seien aufgrund der
unglaublichen Menge an Elektronik (ein aktueller Land Cruiser V8 hat
eine Innnenraumatmosphäre wie eine Automatenspielhölle)
anfällig und im Busch eben nicht bei der nächsten
Dorfwerkstatt reparierbar.
Hallo Herr Bleiglass
Mit Romantik ist nichts falsch. Ich liebe sie, wenn man sie denn als
solche bezeichnet. Ich fahre selber einen VW-Kübelwagen als
Alltagsauto, davor eine Karmann-Ghia, aus hauptsächlich
romantischen Gründen. Und die Reparierbarkeit ist prima. Versuchen
die das aber nicht bei einem modernen Land Rover, der ist genauso
vertechnisiert wie alle anderen Wagen.
Ich weigere mich nur, vor der Ikone Land Rover niederzuknieen, sie zum
einzigen Fahrzeug für Abenteurer zu verklären. Ich teil
Snobismus vieler Land Rover Fahrer zu teilen, der meist anhält, bis
sie von einem LandCruiser oder Patrol aus dem Dreck gezogen werden, weil
eine Halbachse gebrochen ist.
Land Rover Defender 2.2 MY 2012-wird Ihnen zu leise, zu schnell und zu ausgereift sein, sorry!
Bin gespannt auf eine erste Probefahrt mit meinem dann letzten Auto. Vieleicht liest das ja auch jemand von Land Rover Deutschland. Mein jetztiges Kennzeichen HST-LR 110 passt auch dazu, mein Hund ein Bobtail passt dazu und ich glaube inzwischen auch. Alle anderen Autos sehen doch wie die anderen aus, dies Auto hat wenigstens Charakter, wie ich wohl auch, meine nicht nur ich. Never mind!
Von Profis fuer Profis?
Was ist falsch daran ein Romantiker zu sein? In die aktuelle hoffnungslose Situationen haben uns doch die "Profis" gebracht, die geschickt verhindern, dass der interessierte Verbraucher auch nur die kleinste Reparatur selber machen kann. Sicherlich wird bald auch verboten, die Motorhaube überhaupt öffnen zu können. Eine sehr teure Zukunft steht uns bevor.
Land Rover Defender, das einzige richtige Auto was ich bis jetzt hatte. Never mind !
Vor diesem hatte ich u.a. einen Range Rover-BMW-Diesel mit Schaltgetriebe und Luftfederung, nicht schlecht. Der darauffolgende Defender 110 - (HST-LR 110) Bj. 1999 ist halt ein Auto, an der Heizung und an den Sitzen hätte man meckern können, ich nicht. Werde wohl zu seinem Abschied mir 2015 so´n Ding mir hoffentlich noch einmal zulegen. Diese neue Studie -wie auch immer umgesetzt- kommt mir nicht ins Haus. Entweder ein Auto oder keins, `habe fertig´.
Jeder muss laenger arbeiten bis er in Rente gehen kann, nur der Defender MUSS in Rente gehen, weil sich Bruesseler Burokraten Richtlinien ausgedacht haben, die so eine Ikone trotz Nachfrage nicht erfuellen kann. Kein Wunder wir gehen in dieser Regulierungsflut langsam pleite, denn das was einfach und stabil ist, wird verboten.