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Land Rover Was aus einer Verlegenheit alles werden kann

 ·  2012 wird der Land Rover 65 Jahre alt. Die Marke um den knorrigen Geländewagen ist kräftiger denn je. Zugpferd ist der neue Evoque.

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Lutz von Peter

Entschuldigung

Schön, dass sie den Defender so hochleben lassen. Wieder einmal ein schönes Beispiel für gutes Marketing:
die Motoren sind zu durstig und sehr schwachbrüstig, der Antriebsstrang sehr fragil, der Komfort und die Fertigungsqualität unter aller Kanone.
Das einzige, was für den Wagen spricht ist die Verfügbarkeit von Ersatzteilen, und das hat drei Gründe:
1) die Briten hatten überall Kolonien, es liegen deshalb auch überall noch Ersatzteile herum, und die passen für einen Series1 genauso wie für den neusten Defender
2) Defender verlieren dauernd irgendwelche Teile,deshalb liegen sie überall rum und werden in alle Länder exportiert
3) Hoffnungslose Romantiker weltweit halten zusammen und helfen sich aus der Patsche

Amateur-Abenteurer kaufen und benutzen heute noch Land Rover, Profis benutzen Nissan Patrol, Toyota LandCruiser oder Mercedes G, um erst gar nicht die Ersatzteilfrage im Busch stellen zu müssen.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.12.2011 11:34 Uhr
Thomas Wiechers

Auch mal auf die Profis hören

Ich bin vor kurzem von einem mehrjährigen Aufenthalt im südlichen Afrika zurück gekommen.

Dort habe ich vor meinem Autokauf die wirklichen Profis, also die Fahrer der Minenunternehmen und Entwicklungsorganisationen, um Rat gebeten.
Einhellige Meinung: Bloss keinen Land Rover, sondern einen Toyota Land Cruiser (oder auch Mitsubishi Pajero) aus den 1990ern.
Die Begeisterung der reichen, weissen Expats für die "Land Rover Romantik" wird dort mit einer Mischung aus Amüsement und (fast schon verärgertem) Unverständnis betrachtet. Land Rovers, auch die alten Defenders, seien unzuverlässig und Ersatzteile schwer zu beschaffen und zu damit zu teuern.
Die neueren Modelle (auch von Toyota etc.) seien aufgrund der unglaublichen Menge an Elektronik (ein aktueller Land Cruiser V8 hat eine Innnenraumatmosphäre wie eine Automatenspielhölle) anfällig und im Busch eben nicht bei der nächsten Dorfwerkstatt reparierbar.

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Lutz von Peter

Hallo Herr Bleiglass

Mit Romantik ist nichts falsch. Ich liebe sie, wenn man sie denn als solche bezeichnet. Ich fahre selber einen VW-Kübelwagen als Alltagsauto, davor eine Karmann-Ghia, aus hauptsächlich romantischen Gründen. Und die Reparierbarkeit ist prima. Versuchen die das aber nicht bei einem modernen Land Rover, der ist genauso vertechnisiert wie alle anderen Wagen.

Ich weigere mich nur, vor der Ikone Land Rover niederzuknieen, sie zum einzigen Fahrzeug für Abenteurer zu verklären. Ich teil Snobismus vieler Land Rover Fahrer zu teilen, der meist anhält, bis sie von einem LandCruiser oder Patrol aus dem Dreck gezogen werden, weil eine Halbachse gebrochen ist.

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Peter Herbeck M.A.

Land Rover Defender 2.2 MY 2012-wird Ihnen zu leise, zu schnell und zu ausgereift sein, sorry!

Bin gespannt auf eine erste Probefahrt mit meinem dann letzten Auto. Vieleicht liest das ja auch jemand von Land Rover Deutschland. Mein jetztiges Kennzeichen HST-LR 110 passt auch dazu, mein Hund ein Bobtail passt dazu und ich glaube inzwischen auch. Alle anderen Autos sehen doch wie die anderen aus, dies Auto hat wenigstens Charakter, wie ich wohl auch, meine nicht nur ich. Never mind!

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Art Bleiglass

Von Profis fuer Profis?

Was ist falsch daran ein Romantiker zu sein? In die aktuelle hoffnungslose Situationen haben uns doch die "Profis" gebracht, die geschickt verhindern, dass der interessierte Verbraucher auch nur die kleinste Reparatur selber machen kann. Sicherlich wird bald auch verboten, die Motorhaube überhaupt öffnen zu können. Eine sehr teure Zukunft steht uns bevor.

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Peter Herbeck M.A.

Land Rover Defender, das einzige richtige Auto was ich bis jetzt hatte. Never mind !

Vor diesem hatte ich u.a. einen Range Rover-BMW-Diesel mit Schaltgetriebe und Luftfederung, nicht schlecht. Der darauffolgende Defender 110 - (HST-LR 110) Bj. 1999 ist halt ein Auto, an der Heizung und an den Sitzen hätte man meckern können, ich nicht. Werde wohl zu seinem Abschied mir 2015 so´n Ding mir hoffentlich noch einmal zulegen. Diese neue Studie -wie auch immer umgesetzt- kommt mir nicht ins Haus. Entweder ein Auto oder keins, `habe fertig´.

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Art Bleiglass

Eine unfreiwillige Rente...

Jeder muss laenger arbeiten bis er in Rente gehen kann, nur der Defender MUSS in Rente gehen, weil sich Bruesseler Burokraten Richtlinien ausgedacht haben, die so eine Ikone trotz Nachfrage nicht erfuellen kann. Kein Wunder wir gehen in dieser Regulierungsflut langsam pleite, denn das was einfach und stabil ist, wird verboten.

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Jahrgang 1959, Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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