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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Kurzstrecken Der Todfeind des Diesel-Partikelfilters

 ·  Werden Dieselfahrzeuge mit Rußpartikelfilter nur für kurze Innerortsstrecken benutzt, setzt sich schon nach wenigen hundert Kilometern der Filter mit Ruß zu. Abgasgegendruck und Kraftstoffverbrauch steigen, der Motor droht, zu ersticken.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (9)

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Hans Jakob Müller

.. nicht nur des Brötchenholers

Leider vermittelt der Artikel in zweierlei Hinsicht einen falschen Eindruck:
1. Der Bundesgerichtshof hat gerade nicht darüber entschieden, ob es sich bei der Verstopfung des Partikelfilters um einen Mangel handelt. Er hat die Sache vielmehr an das Oberlandesgericht Stuttgart zurückverwiesen. Das Oerlandesgericht soll klären, ob der Dieselpartikelfilter des Zafira dem Stand der Technik entspricht - wenn ja, dann kein Mangel - ansonsten liegt ein Mangel vor. Die Sache ist also noch nicht endgültig entschieden.
2. Der "Mangel" stellt sich nicht nur beim Kurzstreckenverkehr in der Stadt ein, sondern auch dann, wenn längere Autobahnfahrten mit Richtgeschwindigkeit zurückgelegt werden. In der höchsten Schaltstufe der Automatik dreht der Motor dann mit ca. 2.000 Umdrehungen und produziert dann ebenfalls nicht genug Hitze, um die Partikel zu verbrennen.
Mit freundlichen Grüssen
Hans Jakob Müller

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Andrea Weigelt

Brötchen holen mit dem Rad

abgasfrei, immer einen Parkplatz direkt vor der Bäckerei und die Kalorien, die ich mir durch die Croissant anfresse, werden auch gleich verbrannt.

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Michael Adam
Michael Adam (MACHE174) - 15.08.2009 14:42 Uhr

Wir warten aufs Elektroauto

denn anders ist der Zielkonflikt zwischen hoher Energieeffizienz, geringer Umweltbelastung und geringen Betriebskosten nicht zu lösen. Nur weil die deutsche Diesel-PKW-Lobby schon lange erfolgreich verhindert, dass sich die Politik ernsthaft mit dem Zusammenhang zwischen der Verseuchung unserer Atemluft mit Feinst-Partikeln aus Direkteinspritzer-Dieselmotoren (woran auch EURO 5 absolut nichts ändert) und der sich permanent erhöhenden Zahl von Krebserkrankungen befasst, scheint die Welt noch einigermaßen in Ordnung.

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Philipp Winkler

Was für ein Glück...

dass mein Golf 4 TDI die Euro 4 Norm auch ohne einen DPF erfüllt. Diese sinnlosen Dinger erhöhen den Verbrauch und senken die Motorleistung. Ein richtiger Fortschritt, wie ich meine. Ich bezahle lieber 309€ Steuer im Jahr und lasse meinen Hintermann in einer schwarzen Wolke stehen. Dabei muss ich mich mit keiner Warnlampe rumärgern...

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Christian Heiligmann

@ Hr. Maehler: Das nennt man Lobbyismus

Das das dem Wahlvieh kommunizierte Ziel nicht erreicht wird, ist klar. Aber es werden dafür wieder Beamte gebraucht, ein administrativer Apparat, die Schilderproduzenten und Bauunternehmer (zum Aufstellen und später anscheinend auf Zone 30 umstellen) reiben sich die Hände und die Politiker schaffen sich so einen weiteren Einflussbereich.
Funktioniert auch im Management privatwirtschaftlicher Unternehmen grandios, das Prinzip der "gewollten Unschärfe".
Wenn alles sinnvoll geregelt wäre, wer bräuchte dann noch jemanden, der sagt, wo es lang geht? Wer könnte dann als Führungskraft noch gestaltend tätig werden? Zumindest ist es einfacher so, weil man später immer sagen kann: "hier, ich habs entschieden, ihr brauchtet mich dafür!"
Und solche Spielräume schafft bzw. erhält man sich eben durch solche Aktionen, egal wie schwachsinnig sie sind.

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d. o.
d. o. (rodeo) - 14.08.2009 00:20 Uhr

Stand der Technik?? DPF usw.

Was ich nicht verstehe, wie es zur höchstrichterlichen Entscheidung kam, dass PKW mit DPF heute verkauft werden können ohne , dass man mit Ihnen in allen durchaus üblichen Betriebszuständen ohne umständliche Regenerierung bzw. Werkstattaufenthalte zurecht kommt.
wer ein solch untaugliches Auto verkauft und nicht darauf hinweist, dass es nicht so wie bisherige PKW betrieben werden kann, müsste es doch zurücknehmen müssen.
Ich finde das ist eien seltsame Gerichtsentscheidung bzw. ein befangener Gutachter steckt dahinter.

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Alfons Crocusé
Alfons Crocusé (ALCR) - 13.08.2009 21:36 Uhr

Frau Zypries ist noch beschäftigt, die gelben Kappen für...

die neue Elternananerkennung für 'gleichschlechtliche Paare' zu beschaffen. Später wird man darauf 'Narrenkappe' lesen können... Tragen müssen die dann die Kinder, deren Eltern Papa & Papa bzw. Mama & Mama sind... sie fahren dann alle im Schwesterwellen-Papa-Mobil... ins Grüne...

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Michael Meier
Michael Meier (never1) - 13.08.2009 20:53 Uhr

Exemplarisch dargestellt die mangelhafte Koordination und Wissen..

..bei parteiideologisch bedingten "Umweltschutzmaßnahmen". Viele kaufen einen neuen Diesel speziell auf Grund der ausgewiesenen Sparmöglichkeiten im Stadtverkehr, auf der Landstraße und BAB sind moderne Benziner dem Diesel nicht mehr wesentlich unterlegen. Fehlt nur noch die Hinterfragung der NOx-Schädlichkeit, für die Motorengenerationen umkonstruiert wurden unter Inkaufnahme von erheblichem Mehrverbrauch incl. CO2-Entstehung.
Ein sinnvollerer Normzyklus bei der Verbrauchberechnung incl. von Abbrennintervallen tut not.

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Rolf-Dirk Maehler

Hallo Frau Zypries, wo bleibt denn da der Sachverstand in den Ministerien?

Daß die Umweltzonen und die Partikelfilter dem blanken Schwachsinn des Herrn Gabriel entsprungen sind, steht bei Sachkennern außer Frage. Man kann nur froh sein, wenn man in einem Land lebt wo solch ein Unfug nicht mitgemacht wird. Aber in Deutschland macht man halt gerne jeden Unsinn mit, wenn nur das Wörtchen "Umweltschutz" vorangestellt wird. Wohlgemerkt: gegen sinnvollen Umweltschutz wird kaum jemand etwas einwenden, sehr wohl aber gegen blanken Aktionismus.

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