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Fiat Doblo und Doblo Cargo Kein Stein blieb auf dem anderen

Nur der Name Doblo ist ihm geblieben. Alles andere ist völlig neu. Fiat will mit diesem Fahrzeug allen Ansprüchen von Familien und Profis gerecht werden und hat für jede Fraktion ein eigenes Konzept entwickelt.

© Hersteller Viel Platz hinter den senkrechten Wänden im Fiat Doblo

Nur der Name Doblo ist ihm geblieben. Alles andere ist völlig neu. Fiat will mit diesem Fahrzeug allen Ansprüchen von Familien und Profis gerecht werden und hat für jede Fraktion ein eigenes Konzept entwickelt. Allen gemeinsam sind die Außenmaße: Die Länge wuchs von 4,25 auf 4,39 Meter, die Breite von 1,72 auf 1,83, dank der senkrechten Seitenwände bilden Höhe und Breite am Heck ein Quadrat von 1,85 mal 1,83 Meter. Der Radstand machte den größten Sprung: von 2,58 auf 2,76 Meter, alles zusammen aufgebaut auf einer neuen, der modernsten Plattform des Konzerns. Wenn der Doblo am 27. Februar zu den Händlern kommt, wird vielleicht manchen die Wucht seines muskulösen Auftritts irritieren. Die rührt vor allem von der hoch aufragenden, gewölbten Motorhaube her, die von riesigen Scheinwerfern flankiert wird und über einem hohen, fast senkrecht stehenden Grill liegt. Die betonten Radhäuser verstärken noch den imposanten Eindruck.

Der setzt sich beim Innenraum fort: sehr hell, sehr geräumig. Serienmäßig sind fünf Plätze, die Version Family Space kommt mit zwei zusätzlichen Einzelsitzen hinter der 60:40 teilbaren Bank im Fond, hinter denen freilich keine Handbreit Abstand mehr ist zur riesigen Heckscheibe. Die Sitze sind schnell umgeklappt und fast genauso schnell ausgebaut, so dass auch der Family Space mit seinem maximal 3200 Liter fassenden Gepäckraum größere Transportaufgaben erledigen kann.

Es wird vier Vierventil-Motoren zur Auswahl geben, einen 1,4-Liter-Benziner mit 70 kW (95 PS), dem Fiat einen Anteil von 60 Prozent zutraut, sowie drei Multijet-Diesel mit 1,3 sowie 1,6 und zwei Liter Hubraum (66/77/99 kW, 90/105/135 PS). Alle außer dem 1.3 Multijet erfüllen die Abgasnorm Euro 5. Die beiden größeren Selbstzünder sind mit einem Sechsganggetriebe kombiniert, die anderen Versionen haben fünf Gänge, alle haben eine Start-Stopp-Automatik und sind natürlich sparsamer als ihre Vorgänger. Der Tank fasst 60 Liter. Ein neues Fahrwerk mit einer Bi-Link-Hinterradaufhängung sorgt für sicheres Fahrverhalten unter allen Beladungszuständen.

Doblo Kastenwagen © Hersteller Vergrößern Für Profis: Doblo Cargo Kastenwagen

Die Basis Active ist komfort- und sicherheitstechnisch bereits ordentlich bestückt

Es wird drei Ausstattungsversionen geben: Die Basis Active ist komfort- und sicherheitstechnisch bereits ordentlich bestückt, hier fällt als Besonderheit die Wahlmöglichkeit zwischen einem grauen oder blauen Armaturenbrett auf. Dynamic und Emotion bieten darüber hinaus fast alles, was das Herz begehrt. Neu im Segment ist eine elektrische Betätigung der Scheiben in den hinteren Schiebetüren. Außer dem Einstiegspreis von rund 15 500 Euro für den 1.4 16V ist noch nichts bekannt.

Das gilt auch für die Transporterfraktion Doblo Cargo, für die ein Basispreis von 12.700 Euro (plus Mehrwertsteuer) bei gleicher Motorisierung genannt wurde, das sind 700 Euro mehr als bisher. Der Cargo kommt als Kastenwagen mit kurzem und langem (3,11 Meter) Radstand, mit Hochdach sowie als fünfsitziger Combi mit beiden Radständen. Fiat nennt rund 400 verschiedene Kombinationen aus Motorisierung, Karosserien und Ausstattungen (Standard und SX). Das Ladevolumen beträgt 3,4 bis 4,2 Kubikmeter, die man auf bis zu 2,17 Meter Laderaumlänge verteilen kann, zwei Euro-Paletten passen maximal hinein, die Nutzlast reicht von 750 bis 1410 Kilogramm.

Quelle: F.A.Z.

 
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